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Grüner Smoothie Bowl mit Chili

Ja genau, ich habe mich mal wieder an grüne Smoothies gewagt und dieser hat mir besonders gut geschmeckt. Er ist als so genannte Smoothie Bowl angerichtet, damit ich ihn nicht einfach nebenbei wegtrinke, das sollte man mit grünen Smoothies nämlich nicht machen. Jeder Schluck bzw. jeder Löffel sollte eingespeichelt werden, ganz so als nehme man eine normale Mahlzeit ein. Das macht auch durchaus Sinn, wenn man darüber nachdenkt, dass der Magen anschließend die vielen Fasern und Nährstoffe auch sachgerecht verarbeiten soll. Ansonsten bekommt man nämlich einen mächtigen Blähbauch, Bio-, Roh- oder Vollwertkost pappelapapp! Und man bringt sich um den reinen, grünen Smoothie Bowl Genuss! Das ist das Allerschlimmste, meine Damen und Herren, denn die grüne Mahlzeit schmeckt sämig rund, sättigt und verliert auch auf Dauer ihre frische grüne Farbe nicht. Einzig bei der Dosierung der Chilischote bzw. des Cayennepfeffers solltet ihr Acht geben, was euer persönliches Limit ist. Ich habe nämlich jetzt schon zweimal ein wenig zu üppig dosiert und musste 1 EL Ahornsirup zum Ablöschen hinzufügen.

Frische Artischocken mit Mandel-Hanf-Dip

Zum ersten Mal habe ich frische Artischocken als Kind gekostet. Meine Eltern hatten ihre französische Küche Phase und gönnten sich häufiger die essbaren Blumendinos. Wie Kinder halt so sind, wollte ich die Dinger total Scheiße finden, was aber damals schon gründlich daneben ging, denn ich habe mich umgehend in diesen ganz eigenen Geschmack verliebt! Frische Artischocken! Vielleicht liebe ich sie noch mehr als grünen Spargel und fast so viel wie Avocado. Dieser leicht süßlich cremige Gaumen, hmmm! Ein Traum. Dazu ein Dip, der ihn sanft unterstreicht ohne ihn zu überdecken…, einfach himmlisch! Ein Geschenk des Universums, wenn ihr mich fragt, sind Artischocken! Man darf sie bloß nicht ins Glas tun, dann schmecken sie wie alte Spüllappen. Für mich müssen es frische Artischocken sein, schöne, dicke Dinger mit festem, vollem Blattwerk, die an der Spitze schon leicht lila sind… muaaahhh! Aber gut, ich hör ja schon auf und erzähle euch, wie ich sie zubereite. Ich habe mir außerdem eine alternative Soße dafür ausgedacht, wofür mich „Chefs“, wie sich Hobbyköche jetzt nennen, vermutlich strangulieren würden. Ein Hoch …

Comfort Food: Miso Tofu & Broccoli Schale

Comfort Food, ein Begriff, der spätestens seit Jamie Oliver geläufig ist, bedeutet Essen, das positive Gefühle bei seinem Genießer auslöst, dadurch die Psyche entlastet, das Stresslevel herabsetzt und das Gefühl der Geborgenheit stärkt. Ich habe für mich festgestellt, dass Comfort Food weder dringend in der Kindheit verwurzelt ist, noch tonnenweise Zucker, Kalorien oder Kohlenhydrate braucht, sondern einfach in eine Müsli- oder Suppenschale passen muss, mit der ich mich, wenn ich es brauche, in meinen Sessel verkriechen kann. Dass gebratener Miso Tofu mit Broccoli dazu Low Carb und ein Weight Watchers Sattmacher ist, ist ein Bonus, den ich gerne mitnehme.

Karottencremesuppe mit frischer Orange und Ingwer

Braucht dieses Bild noch Worte? Ich sage euch, das ist die leckerste Karottensuppe der Welt! Man kann sie als vegane Vorspeise, als Pasta- oder Reissoße, leichte Hauptspeise oder als LowCarb-Mahlzeit genießen. Ihre fruchtig-exotische Note verdankt sie dem Einsatz von Kokosöl und frisch gepresster Orange. Wer Chili mag, gibt ein paar Krümel mehr darüber, ich bevorzuge nur den Hauch von Schärfe. Auf den Geschmack gekommen? Los geht’s!

Kichererbsen Scramble mit Spinat

Scramble, das hatten wir schon, hört sich stark nach „Scrambled Eggs“, englisch für „Rührei“, an.  Ich hatte euch vor ein paar Tagen ja schon einmal mein herzallerliebstes Tofu Scramble mit Pak Choi vorgestellt, in dem ich gerne (auch ne Wiederholung) baden würde. Täglich, wenn’s geht. Es sei denn, es gibt Chickpea, zu deutsch Kichererbsen Scramble, da würd ich mir das noch mal überlegen… in Kichererbsen baden soll ja auch nicht schlecht sein ;D

Tofu Scramble mit Pak Choi | Vegan, LC, WW

Tofu Scramble… was ist das denn?, fragst du dich vielleicht, hört sich das Ganze doch ein kleines bisschen nach der englischen Wortkomposition „Scrambled Eggs“ für „Rührei“ an. Und tatsächlich ist der Frühstücksfavorit Rührei schuld an dieser schmackhaften Tofuaufbereitung, die nicht nur Veganerherzen höher schlagen lässt! Tofu Scramble schmeckt nämlich nicht nur sensationell, es gehört zudem in die LowCarb Ecke, hat auffallend wenig Weight Watchers Punkte und kann locker als Sattmacherportion genossen werden.

Tofu-Koriander nach Five-Flavours-Art | WW, vegan, LC

Bis vor ein paar Jahren gab es hier in Berlin ein asiatisches Restaurant namens Five Flavours. Im Five Flavours wurden anders als in den meisten chinesischen Restaurants nicht die üblichen Gerichte angeboten, sondern die Crew versuchte uns europäischen Langnasen die wahre Küche Chinas näher zu bringen. Und tatsächlich fanden sich im Restaurant zu 80% Asiaten, aßen laut schwatzend und schmatzend stundenlang von einer großen Platte in der Mitte des Tischs, nur um gleich nach dem letzten Happen aufzuspringen und das Restaurant fluchtartig zu verlassen. Vor kurzem habe ich nun ein Buch über die chinesische Küche gelesen (siehe dazu die Buchempfehlung am Ende des Beitrags) und verstehe endlich, woher dieses für uns vielleicht verrückte Verhalten kommt.

Karottennudeln in Erdnusssoße | vegan, LowCarb, WW

Karotten und ich verstehen uns im Rohzustand super gut, aber sobald die Dinger gekocht werden, endet bei mir die Freundschaft. Ihr Geruch erinnert mich doch sehr an Hausmannskost. Aber durch den Einsatz von Ingwer, Chili und Erdnussbutter konnte ich ihrem typischen Geschmack ein Schnippchen schlagen! Müsst ihr probieren, ich sag euch, das schmeckt SO LECKER!

Blumenkohlpüree, schnell und einfach

Wenn ich total ratlos bin, was ich mir zu essen machen soll, dann fange ich überall zu naschen an: Erst Banane oder Apfel, dann auch Müsliriegel und am Ende Brot mit mistvielen Punkten obendrauf, obwohl das halbherzige Gericht schon auf der Platte brutzelt… das ist so ähnlich wie hungrig kaufen gehen – bringt nix außer die Rettungsringe zum Schwingen.

Edamame als Sattmacher | WW, vegan, Low Carb

Sieht das lecker aus oder sieht das lecker aus!?? Letzte Woche habe ich ganz zufällig Edamame im Tiefkühlfach unseres Asialadens entdeckt. Bisher hatte ich sie vergeblich im Frischeregal gesucht. Edamame sind junge Sojabohnen, die beim Japaner gerne als Vorspeise oder Beilage gereicht werden. Man isst sie ohne Schale. Wenn die Schoten gegart sind, drückt man sich ihren zarten Inhalt einfach in den Mund. Sie stecken voller Eiweiß, liefern gute Nährstoffe, schmecken super lecker und ersetzen abends die Chips vorm Fernseher, zwischendurch die Knabberei und schmecken auch als energiereiches Frühstück. Wagt Euch ruhig mal ran, ihr werdet begeistert sein 🙂 Das beste an Edamame ist, sie sind in Windeseile zubereitet, da hat der Heißhunger keine Chance: Man nehme eine Sattmacherportion Edamame (z.B. TK) und gare sie 5 Minuten in siedendem Salzwasser, abgießen, mit grobem Meersalz bestreuen und genießen.