Alle Artikel in: Schnellküche

Sriracha Erdnuss Reis mit Spinat

Eigentlich mag ich es gar nicht scharf, mein Essen, aber ich liebe einfach die Srirachasoße von Flying Goose. Das ist das rote Zeug, das man auch häufig beim Asiaten findet und das man sich nicht zu benutzen traut, weil es einem den Schnabel weg brennt. Zuhause hat man den Vorteil, dass man es dosieren kann wie man möchte. Heißt in meinem Fall, ich bringe einen Hauch von Schärfe damit ins Essen, der sich zum Beispiel ganz hervorragend zu Erdnusssoße macht. Wem Sriracha zu „künstlich“ ist (es wird konserviert und ist in Plasteflaschen abgefüllt – und leider geil), experimentiert mit Chiliflocken oder Cayennepfeffer. Ganz weg lassen würde ich die Schärfe aber nicht, denn sie trägt deutlich zum guten Geschmack bei. Man muss ja nicht gleich einen Flächenbrand legen, nur weil man lecker essen will! Apropos Flächenbrand, der Basmatireis bindet einiges an Geschmack an sich und relativiert damit die Schonungslosigkeit der roten Soße. Spinat habe ich dazu getan, weil ich welchen da hatte, ihr könntet ebensogut Pak Choi oder aber gemischtes Gemüse dazugeben. Mit Brokkoli schmeckt es  

Avocado Pesto auf Pasta

Moment, werdet ihr sagen, so was hatte sie doch schon mal gehabt, so grüne Nudeln! Das stimmt, ich hatte schon einmal eine Avocadosoße über Pasta (was sonst?) mit euch geteilt, aber das heutige Avocado Pesto schmeckt komplett anders. Durch den Verzicht auf Ruccola ist es zum Beispiel viel milder und weniger produktabhängig. Bei Ruccola gibt es nämlich große Unterschiede, mal ist er herzhaft nussig, mal recht bitter. Doch wie dem auch sei, beim Avocado Pesto verzichte ich auf zusätzliches Blattgrün, dadurch wird die Pasta eher pastellgrün und erinnert mich an Doris Day. Fragt nicht. Ist so. Den nussigen Geschmack zaubere ich mir mit Kürbiskernen hinein, die ihren Teil zum Doris Day Grün beitragen. Das Avocado Pesto schmeckt übrigens nicht nur zu Pasta, sondern macht sich auch sensationell zu Risotto oder in Salaten. So…, bevor ich in dem See ertrinke, den ich hier gerade über meine Tastatur tropfe, allein beim Gedanken an das Avocado Pesto, teile ich schnell noch das Rezept mit euch!

One Pot Brokkoli Pasta

Seitdem ich in einem gar nicht mal böse gemeinten Kommentar darauf aufmerksam gemacht wurde, wie gewöhnlich (und doch großartig, aber…) meine Rezepte seien, tue ich mich ja schwer mit den schnellen Leckereien, mit denen ich mir das Essen Tag für Tag erlebnisreich gestalte. Dabei bilde ich mir ein, dass meine Rezepte gerade aufgrund ihrer Einfachheit so gut ankommen, aber ihr kennt das ja: Die peinlichen Momente bleiben einem irgendwie für immer erhalten. Trotzdem ringe ich mich heute dazu durch, ein so genanntes »One-Pot-Rezept« mit euch zu teilen, das meinen Män und mich seit Jahren derart befriedigt, dass wir uns ein Leben ohne gar nicht mehr vorstellen mögen. One-Pot-Rezepte sind gerade schwer im Kommen und optimal für faule Köchinnen wie mich! Hauptsache, es schmeckt, macht satt und ich muss hinterher nicht eine Stunde spülen, vielen Dank! Heute teile ich meine One Pot Brokkoli Pasta mit euch, die man schneller und schmackhafter kaum zubereiten könnte, und die dabei Weight-Watchers geeignet – Stichwort: Sattmacher – und von sich aus vegan ist. Lasst es euch schmecken!

Vegan Pak Choi Tofu Wrap mit Avocadocreme

Nachdem ich für dem Spargel Wrap so frohe Kommentare bekommen habe, möchte ich heute eine weitere vegane Wrap-Variante mit euch teilen, einen Tofu Wrap mit grünem Gemüse, heute Pak Choi, auch als chinesischer Mangold bekannt, auf einer Avocadocreme, die ich extra mit Kala Namak Salz verfeinert habe, um ihr einen eierähnlichen Geschmack zu verpassen. Diese Avocadocreme schmeckt nebenbei bemerkt auch ganz herrlich pur auf Brot oder unter Nudeln gerührt, die sonst nur mit Pfeffer und Salz gewürzt sind. Müsst Ihr mal probieren, ich könnte darin schwimmen, es wäre mir nicht zuviel! Außerdem habe ich dem Rezept auch Bilder zugefügt, die zeigen, wie ich meine Wraps falte. So gelingt es mir persönlich am besten, ich habe dafür nämlich kein gutes Händchen… heheeee! Die Weight Watcher unter Euch müssen lediglich beim Portionieren der Avocadocreme etwas aufpassen, ansonsten ist der Wrap herrlich leicht und passt sowohl als Haupt- oder Zwischenmahlzeit in jeden Diätplan.

Pfeffriger Spargel Wrap

Ich hatte ja schon einmal erwähnt, dass ein Leben ohne grünen Spargel sinnlos ist. Für grünen Spargel lasse ich auch Schokolade liegen, das heißt, wenn er gut gemacht ist. Gekocht finde ich ihn nämlich total langweilig. Gebacken schmeckt er mir am besten, mariniert ist er ein Gedicht und mit etwas Knobi angebraten der Hammer über Reis oder Nudeln mit einem Spritzer Orangensaft. Da brauch ich sonst nix dazu! Letztens hatte ich ein paar Stangen übrig, die mir gerade recht kamen als mir am Nachmittag der Magen zu groß wurde. Ich habe den grünen Spargel rasch mit ein paar anderen Gemüsen in die Pfanne geworfen und ihn anschließend mit Spicy Black Pepper Sauce in einen Wrap gerollt. Mann! War das lecker! Ich hätte noch zehn davon mampfen können.

Saftig-Herzhafte „Ruccavo“ Pasta mit Cashew-Parmesan

Ist sie nicht ein wahrer Augenschmaus, diese saftig grüne Pasta mit Cashew-Parmesan? Ganz klar musste ich sie auf pinkfarbenem Hintergrund fotografieren. Während jener zugegeben etwas Photoshop-Liebe erfahren hat, habe ich die Pasta gelassen wie sie ist. Ja genau! Das Zeug ist tatsächlich so grün wie es hier aussieht! Und es schmeckt getoppt mit Cashew-Parmesan einfach zum Hinknien!

Blumenkohlpüree, schnell und einfach

Wenn ich total ratlos bin, was ich mir zu essen machen soll, dann fange ich überall zu naschen an: Erst Banane oder Apfel, dann auch Müsliriegel und am Ende Brot mit mistvielen Punkten obendrauf, obwohl das halbherzige Gericht schon auf der Platte brutzelt… das ist so ähnlich wie hungrig kaufen gehen – bringt nix außer die Rettungsringe zum Schwingen.

Sriracha Fried Rice mit Erbsen und Möhren | vegan, WW

Sriracha ist DIE chinesische Chilisoße und ja, die ist dann halt wirklich heftig chili-soßig! Ich persönlich hab’s nicht gern so arg scharf und muss deshalb gut aufpassen, denn man nimmt ganz locker mal zuviel davon, aber meistens schaffe ich den Punkt exakt zu treffen, woraus ersichtlich wird, wie häufig ich mir Sriracha Fried Rice mache… ständig… LOL! Das liegt v.a. daran, dass es super schnell geht, vor allem, wenn man wie hier zum „Buntmachen“ der Speise Konserven nimmt. Sriracha Fried Rice schmeckt aber am Besten – das muss ich schon mal sagen – mit frischen Zutaten. Dazu eignet sich die gesamte Gemüsepalette, z.B. auch wenn ihr Reste verbrauchen wollt – asiatisches Essen ist ja so der Titelträger, wenn es ums Resteverwerten geht. Aber nu mal Butter bei de Fisch! Hier steht, wie du ihn machst, den absolut leckeren Sriracha Fried Rice mit Erbsen und Möhren aus dem Glas – wenn’s schnell gehen soll. Zutaten *für 2 Personen Sattmacherportion für 2 (oder soviel ihr mögt) eures Lieblingsreis (ich mische immer 2/3 trockenen Basmati oder Jasmin mit 1/3  

Edamame als Sattmacher | WW, vegan, Low Carb

Sieht das lecker aus oder sieht das lecker aus!?? Letzte Woche habe ich ganz zufällig Edamame im Tiefkühlfach unseres Asialadens entdeckt. Bisher hatte ich sie vergeblich im Frischeregal gesucht. Edamame sind junge Sojabohnen, die beim Japaner gerne als Vorspeise oder Beilage gereicht werden. Man isst sie ohne Schale. Wenn die Schoten gegart sind, drückt man sich ihren zarten Inhalt einfach in den Mund. Sie stecken voller Eiweiß, liefern gute Nährstoffe, schmecken super lecker und ersetzen abends die Chips vorm Fernseher, zwischendurch die Knabberei und schmecken auch als energiereiches Frühstück. Wagt Euch ruhig mal ran, ihr werdet begeistert sein 🙂 Das beste an Edamame ist, sie sind in Windeseile zubereitet, da hat der Heißhunger keine Chance: Man nehme eine Sattmacherportion Edamame (z.B. TK) und gare sie 5 Minuten in siedendem Salzwasser, abgießen, mit grobem Meersalz bestreuen und genießen.