Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gesichtscreme

DIY After Sun Lotion (fast) kalt gerührt

Was heißt denn das jetzt schon wieder? Kalt gerührt? Und dann auch noch (fast) kalt gerührt? Cool bleiben, Babes, das heißt soviel wie »einfacher als sonst«. Echt jetzt! Da ich bei der DIY After Sun Lotion auf Fluid Lecithin Super als Emulgator setze, weil er so leicht ist und die Haut nach dem Sonnenbaden zum Strahlen bringt, braucht ihr die verschiedenen Phasen weder groß zu erhitzen, noch braucht ihr einen Thermometer. Einzig Avocadin, Mango- und Babassubutter (Alternativen im Text) müssen kurz eingeschmolzen werden, da sie bei Zimmertemperatur eher fest sind. Aber das könnt ihr wie von der Bodybutter gewohnt mit einem Wasserbadeinsatz erledigen. Diejenigen unter Euch, die sich also bisher noch nicht an Emulsionen gewagt haben, könnten mit dieser anfangen und das Rühren lieben lernen! Wer übrigens zu eher fettiger Gesichtshaut neigt, wird diese Lotion im Sommer auch als Tagespflege fürs Gesicht schätzen. Ihr solltest euch dann nur die Öle nach euren Wünschen anpassen. Infos dazu findet ihr im Artikel.

Handcreme selber machen

Lange verspreche ich es schon, hier kommt es endlich, mein Rezept für eine reichhaltige und doch leichte Handcreme. Sie pflegt die Hände im Nu zart, setzt Rissen ein Ende und pflegt knubbelige Stellen nach und nach weich. Durch ihren reichhaltigen Fettanteil wird die Oberhaut optimal mit Nährstoffen versorgt und gegen Einflüsse von außen geschützt. Gleichzeitig gleicht diese Handcreme den Feuchtigkeitshaushalt der Hände aus, sodass sie sich von unten aufpolstern und dadurch frischer und gesünder aussehen. Ich habe auch ein paar Infos zusammengestellt, wie ihr eure persönliche Ölkombination zusammenstellen könnt. So sind eure Hände geschützt, egal, ob ihr nun viel mit Wasser arbeitet, unter Neurodermitis leidet oder einfach nur eine Portion Anti-Aging haben möchtet. Ich werde diesen Monat noch mehr zum Thema Handpflege veröffentlichen, wenn ihr euch also für das Thema interessiert, dann ist der März euer Freund! Einfach den Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben.

Creme gegen feuchtigkeitsarme Haut

Wie schon am Dienstag angekündigt, teile ich heute ein Rezept für eine Creme gegen feuchtigkeitsarme Haut. Im Gegensatz zu trockener Haut wirkt feuchtigkeitsarme Haut auf den ersten Blick normal bis manchmal sogar ein wenig fettig. Die meisten Cremes sind für feuchtigkeitsarme Haut zu reichhaltig, sie »kommen wieder«, will heißen, bilden nach einer Weile einen Fettfilm, der die Haut glänzen lässt. Auf Dauer siedeln sich auch gerne mal Unreinheiten an. Eine Lösung scheint nur Gele zu benutzen, denn die polstern die Unterhaut schön auf und versorgen sie mit allerhand aktiven Wirkstoffen, die schnell gut aussehen lassen. Die Kehrseite ist dann meiner Meinung, dass gerade durch die eigentlich tollen Wirkstoffe wie z.B. Vitamine, die in der Unterhaut so phänomenal wirken, die Oberhaut regelrecht ausgewaschen wird. Das Resultat mit wachsendem Alter ist meiner Beobachtung nach eine Art Wachshaut, die fast schon unwirklich glattgebügelt aussieht – leider auch in ihrer Faltenbildung, die sehen nämlich wie Bügelfalten aus. Besser man rührt sich eine schöne leichte Creme mit nährenden Ölen, die der Oberhaut Freude schenken, ihren Fetthaushalt regulieren und einer tollen Feuchtigkeitskomponente,  

Tagescreme gegen trockene Haut

Nach der Anti-Akne Creme möchte ich heute eine Creme gegen trockene Haut mit euch teilen. Es gibt verschiedene Typen trockener Haut, die sich zwar in der Regel überlagern, aber ich finde, es ist wichtig herauszufinden, welcher Typ überwiegt, bevor man eine Gesichtscreme rührt. Ich habe im Text zwei Typen trockener Haut genauer erklärt, Typ 1, die trockene Oberhaut, unschwer an ihrer Neigung zur Schuppenbildung zu erkennen, und Typ 2, die feuchtigkeitsarme Unterhaut, bei der man das Gefühl hat, es fehle einem ein gewisses Polster. Das heutige Cremerezept ist auf die trockene Oberhaut Typ 1 abgestimmt, damit eventuelle Rötungen, spröde Stellen, Juckreiz oder Irritationen behandelt werden können. Ein Rezept für Typ 2, die feuchtigkeitsarme Haut, ist schon in der Mache, es folgt wahrscheinlich am Freitag, bleibt also am Ball! Wie bei der Anti-Akne-Creme habe viel Info in den Beitrag gepackt, so kann man die Emulsion in gewissem Rahmen dem persönlichen Hautzustand anpassen.

Anti-Akne Creme Theorie & Praxis

Die letzten Tage war es in Berlin so heiß, dass Cremekochen und lange Beiträge schreiben einfach nicht in die Tüte kamen. Außerdem hat ja mein kleiner Bruder geheiratet! Süß, gell? War echt ne total schöne Hochzeit mit lieben Menschen, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe, einer hübschen Braut und natürlich dem coolsten Bräutigam der Welt (klar!). Aber gut, ich weiß, das interessiert euch jetzt nicht so, ihr wollt lieber wissen, wie man in Theorie und Praxis eine Gesichtscreme gegen unreine Haut, kurzum, eine Anti-Akne Creme rührt. Ich habe mich ausgerechnet für diese Variante entschieden, weil die meisten Anfragen, die ich für Cremes bekommen habe, Anti-Akne Cremes waren. Nennt man kompliziert auch eine »nicht komedogene Creme«, in Gottes Namen, aber ihr kennt mich, ich erwähne Fachbegriffe, damit man sie einmal gehört hat, ansonsten versuche ich alles so einfach wie möglich zu halten, denn wenn man sich nicht so nen Kopf macht, ist es auch einfach.

Aufbau einer Emulsion, die Rohstoffe

Wie versprochen gibt es auch diese Woche wieder ein wenig Theorie zur Cremeherstellung. Heute geht es um den groben Aufbau einer Emulsion, woraus sie besteht, auf was man achten muss und welche Rohstoffe für welchen Hauttyp geeignet sind. Ich habe mich bemüht, alles so knapp und leicht verständlich wie möglich zu beschreiben und die Chemie heraus zu halten. Dadurch klingt es vielleicht etwas kategorisch und über einen Kamm geschert, ich denke jedoch, dass gerade diese Herangehensweise den Einstieg ins Selbstrühren erleichtert. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich nämlich, wie abschreckend Fachgesimpel wirken kann. Und schließlich muss man nicht gleich zu Anfang alles wissen. Finde ich jedenfalls. Am Ende der Seite findet ihr wieder einen Einkaufszettel für Einsteiger, der die wichtigsten Informationen noch einmal zusammenfasst.

Zubehör zur Cremeherstellung

Ich tue mich ja bekanntlich schwer, Rezepte für Emulsionen, also Cremes oder Lotions zu teilen. Das liegt daran, dass es dabei so vieles zu beachten gibt, das ich mir nicht einfach mal eben aus dem Arm schüttele. Hinzu kommt, dass ich nicht davon ausgehen kann, dass alle die Informationen auch wirklich durchlesen und beherzigen. Dann wiederum kann ich ja nicht jeden retten, nicht wahr? Und deshalb beginne ich heute mit einer kleinen Serie zur Cremeherstellung, die euch langsam aber sicher über das Wichtigste informiert und dabei helfen soll, eure eigene Creme zu (er)finden. Und keine Angst, ich werde es so unchemisch wie möglich gestalten, ich weiß ja aus eigener Erfahrung, wie sehr einen das abschrecken kann. Heute geht es erst mal ganz easy um das richtige Zubehör zur Cremeherstellung, was ihr besitzen müsst, damit es klappt, besitzen solltet, damit es einfacher ist und besitzen könnt, wenn ihr gedenkt, dabei zu bleiben. Am Ende der Seite findet ihr einen Einkaufzettel für Einsteiger.

Tagescreme selber machen

Für alle Rühranfänger da draußen habe ich hier eine sehr einfache Tagescreme zusammen gestellt. Das Rezept hat sich seit seiner Erstveröffentlichung 2014 kontinuierlich verändert. Das liegt nicht daran, dass es schlecht war, sondern daran, dass ich erst mit der Zeit (und nach Lesen eurer Kommentare) ein Bild davon bekommen habe, wo Probleme auftreten können. Wer also noch das erste Rezept hat, darf sich gerne weiterhin daran halten! Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass du dich genau an das Rezept halten solltest, wenn du möchtest, dass die Creme etwas wird. Wem das zu restriktiv ist, sollte sich auf der Seite Haut & Haar eine fortgeschrittene Tagescreme aussuchen, die könnt ihr nach Herzenslust verändern. Wer aber einfach mal schauen will, ob er so eine einfach Creme hinbekommt, probiert genau diese 🙂