Alle Artikel mit dem Schlagwort: selber machen

Creamy Cleanser Wasch- & Reinigungscreme

Hallo Ihr Lieben, hier ist wieder Jutta. In meinem letzten Beitrag zur Herstellung einer Rosentinktur, hab ich Euch versprochen, dass bald ein Rezept folgt, in dem ihr sie verarbeiten könnt. Und hier kommt es auch schon! Es ist ein Rezept für eine milde Reinigungscreme, meinen Creamy Cleanser, die ganz ohne Tenside auskommt und für trockene und/oder reife Gesichtshaut eine echte Wohltat ist. Du brauchst auch nur wenige Zutaten und die Herstellung ist fix und einfach. Seit ich den Cleanser benutze, spannt bei mir im Gesicht nix mehr und die Haut fühlt sich nach dem „Waschen“ gepflegt und sauber an. Ehrlich, ich habe in den vielen Jahren vor meiner „Selbstrührerei“ kein einziges Reinigungsprodukt gefunden, das meiner Gesichtshaut soooo gut getan hat – egal wie mild sie waren. Selbst Wimperntusche schafft die Reinigungscreme. In der Testphase hab ich übrigens Jasmin 2 Proben geschickt. Sie hat mir bestätigt, dass die Reinigungscreme selbst wasserfeste Mascara schafft! Nur ihr zu Unreinheiten neigendes Kinn fand den Cleanser auf Dauer zu fettend. Falls Du also zu fettiger, unreiner oder Mischhaut neigst, solltest  

Wie man eine Rosentinktur herstellt

Eine Tinktur herzustellen gehört zu den denkbar einfachsten „Rührkünsten“ der Naturkosmetik. Eine Tinktur ist nichts anderes als eine Extraktion der Pflanze in Alkohol. Alkohol löst waschaktive Substanzen, ätherische Öle und Radikalfänger und macht sie so für uns zugänglich. Die Herstellungsweise einer Tinktur ist dieselbe wie beim Ölauszug auf der Fensterbank, beim Öl spricht man jedoch eher von Mazeration. Auf der Katz findet ihr dazu zwei Herstellungsberichte, einmal den Direktauszug auf der Herdplatte sowie den sanfteren Kaltauszug aka Mazerat auf der Fensterbank bzw. den Schnellauszug im Joghurtbereiter. Beim Auszug in Alkohol bleibt uns leider nur die Geduldversion des Kaltauszugs auf der Fensterbank, denn Alkohol verflüchtigt sich, wenn bzw. je länger man ihn erhitzt. Eine hohe Alkoholkonzentration dient nicht nur der Konservierung, sondern wird auch gebraucht, um die ätherischen Öle der Pflanze aufzufangen. 70-75 % gelten dabei als optimal. Wem das alles zu kompliziert ist, greift erst mal zu Wodka oder Korn mit mindestens 38% Alkoholgehalt. Dann hat man vielleicht nicht alle Duftstoffe, dafür genug Wirkstoffe aufgefangen, um Tinkturen erst mal lieben zu lernen 😉

Wintersoftie DIY Lippenöl mit Mit-Mach-Video

DIY Lippenöl? Warum nicht ein normaler Fettstift? Immer wieder werde ich nach Lippenpflege gefragt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich kein Freund von Lippenstift im Allgemeinen bin, ich mag nämlich die Auflage nicht und wische mir das Zeug nach kurzer Zeit wieder runter. Daher bin ich bei der Herstellung dergleichen ein wenig zäh. Im Winter leide ich allerdings wie die meisten von uns unter trockenen und schuppigen Lippen, da musste ich mir also was einfallen lassen, denn in meinem Alter verzeiht die Haut einem selten noch etwas. Wichtig war mir, dass ich etwas habe, das schnell einzieht, keinen großartigen Film zurück lässt und vor allem nicht „süchtig“ macht, wie man es von vielen handelsüblichen Fettstiften kennt. Gleichzeitig sollte es aber ausreichend Pflege mitbringen, nicht unangenehm auffallen – weder geschmacklich noch olfaktorisch – und nach Möglichkeit auch gut mitzunehmen sein. Herausgekommen ist dabei ein leichtes, zähflüssiges Lippenöl, denn alles, was ein wenig fester ist, liegt eben auch auf oder versiegelt die Lippen so stark, dass sie nach kurzer Zeit schon wieder trocken sind.

Pronto Youth Fluid für fettige bis unreine Haut

Nachdem euch Jutta mit dem schön nährenden Hydro-Vitamin-Fluid eine so große Freude bereiten konnte, möchte ich euch heute meine Version des erweiterten Minus 10 Serums vorstellen, das Pronto Youth Fluid für fettige bis unreine Haut. Ich habe es mir wegen meines Problemkinns gemixt und bin richtig froh damit. Für alle neuen Leser sei gesagt, dass meine Haut an und für sich ganz manierlich ist, mein Kinn allerdings beim geringsten Ölkontakt ganz massiv am Rädchen dreht. Es produziert einen Pickel nach dem anderen und nervt damit ohne Ende. Ich habe ewig nach einer Kombi geforscht, die mein Kinn beruhigt und gleichzeitig den Rest meiner Gesichtshaut nicht ausdörrt. Die Lösung habe ich euch schon vorgestellt, das Immortelle-Johannis Gesichtsöl, das ich mir alle 2-3 Tage nachts über meine Creme auftrage. Meine Haut ist so dankbar dafür, dass ich mir dachte, es wäre eine gute Idee, ein Fluid zu haben, das nicht nur die Haut nährt und pflegt, sondern sich auch gleichzeitig ums Anti-Aging bemüht, damit ich nicht irgendwann 24 verschiedene Produkte auftragen muss *LOL*.

Selbstgemachtes Hydro-Vitamin Fluid

Liebe Leute, hier ist wieder Jutta und heute werde ich eine tolle neue Rezeptidee für ein Hydro-Vitamin Fluid mit euch teilen! Das Rezept ist eine Formulierung aus meiner Lieblingsfrucht, der Papaya, Vitaminen, die die Haut mit allerlei Kraft versorgen und dem Minus 10 Serum von der Katz. Wie ihr schon aus meinem letzten Artikel zur Herstellung von festem Parfum wisst, bin ich gerne auf Reisen. In Asien und Südamerika hab ich die Papaya für mich entdeckt. Es war Liebe auf den ersten Biss! Nomnomnom! Da ich selbst trockene Haut habe, die sich schon im zarten Alter von 48 befindet, bin ich immer am recherchieren, was ihr gut tun würde. Und da ich absoluter Fan von Minus 10 bin, es aber gerne mit Ölen anreichern wollte, habe ich ein wenig experimentiert. So bin ich auf das Extrakt meiner Lieblingsfrucht Papaya gestoßen. Klar, dass ich Lust hatte, es auszuprobieren und das Ergebnis spricht auch wirklich für sich. Nach mehrwöchiger Anwendung des Hydro-Vitamin Fluid fühlt sich meine Haut glatter und feuchter an. Das Fluid ist in der Herstellung  

Bodybutter Rose Deluxe

Nun, wo es mit großen Schritten auf den Winter zugeht, braucht unsere Haut besonderen Schutz. Das gilt nicht nur fürs Gesicht, sondern für den ganzen Körper. Ich weiß von mir selbst, dass vor allem meine Beine anfangen zu schuppen, wenn ich sie bei niedrigen Temperaturen lange nicht beachte; ganz zu schweigen von Ellbogen, Händen und Füßen… geht gar nicht! Das ist genau der Grund, wieso ich angefangen habe, mir Bodybutter selbst zu rühren. Sie hat den Vorteil, dass man sich nach einer Dusche oder einem Vollbad mit Bodybuttereinsatz nicht mehr extra eincremen muss, weil man sie nämlich nicht abseift, sondern den angenehm pflegenden Film auf der frisch massierten Haut lässt, sich bloß abtupft und anschließend eine sagenhaft weich duftende Haut genießt. Ich schreibe das so auffällig gleich hier an den Anfang, weil mich trotz genauer Anwendungsbeschreibung (s. dazu unten Anwendung) immer wieder Mails erreichen, die mich fragen, wie man die Butter eigentlich anwendet, ob man sie abwäscht oder ob es normal ist, dass das Wasser an einem abperlt. Keine Panik! Das ist normal und sogar  

Vanille-Ölauszug für Küche und Kosmetik

Vor ein paar Wochen habe ich mich intensiv mit Auszügen befasst. Ich hatte darüber geschrieben und meine damalige Lieblingsrinse, die Zitronenmelisse Haarspülung, mit euch geteilt, die ich vor lauter Begeisterung ein zweites Mal hergestellt habe. Derzeit wartet ein Rosmarin-Schwarztee-Mischung auf meinen Test. Aber gut, das ist momentan noch Zukunftsmusik. Heute möchte ich euch von meinen Experimenten mit Vanilleschoten berichten, die ich mir auf Anraten einer lieben Leserin gekauft habe. Mein Ziel war ein Ölauszug mit Vanilleduft, der vielleicht nicht ganz so intensiv duftet wie echtes ätherisches Vanilleöl, dafür aber ungemein den Geldbeutel schont und trotzdem die Seele entspannt. Weil ich Vanille liebe und es deshalb besonders gut machen wollte, habe ich mir viel Zeit gelassen und unter anderem den schonenden Weg des Kaltauszugs gewählt, der über mehrere Wochen auf dem Fensterbrett stehen muss (mehr dazu im Beitrag). Aber wie ich eben so bin, ungeduldig, habe ich auch einen Warmauszug wie in meinem Artikel Wie man einen Ölauszug macht beschrieben gemacht und hatte last but not least die Idee des Jahres: ein Vanilleauszug im Joghurtmaker! Funktioniert  

Wie man einen Ölauszug macht

Auf dem Naturkosmetik selbermachen Markt gibt es wie bei jedem anderen Angebot sagenhaft viele wunderschöne Sachen, die man „irgendwann einmal“ gerne haben möchte, z.B. edle Ölauszüge aus Koffein, Blütenblättern, Kräutern oder Beeren. Die Anschaffung eines solchen Ölauszugs ist aber nicht immer ganz so günstig, wie man es gerne hätte oder aber, es gibt ihn (noch) gar nicht. Deshalb zeige ich dir heute, wie du mit einfachen Mitteln zuhause einen solchen Ölauszug selber machen kannst. Der ist natürlich nicht ganz so vollgeproppt mit Wirkung wie ein gekaufter, gibt dir aber immerhin die Möglichkeit, ein bisschen damit rumzuspielen und später zu entscheiden, ob sich die Ausgabe für dich rechnet. Es gibt übrigens weitere Arten des Ölauszugs, die ich im Beitrag Vanille-Ölauszug für Küche und Kosmetik beschreibe.