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»Ratzfatz« Abschminköl mit Lysolecithin

Wenn man viel selbstmacht, gibt es manchmal verrückte Zufälle, die sich aus…, uhm, Faulheit ergeben, gell? Und so ein Zufall war mir vor meinem Mallorca Urlaub im Februar hold, sodass ich ein Rezept aus ihm machen konnte: »RatzFatz«, ein Abschminköl mit Lysolecithin. Okay, streng genommen darf ich natürlich nicht „Abschminköl“ sagen, denn es ist Lysolecithin, in anderen Worten ein leichter Emulgator, enthalten. Aber wer mich kennt weiß, dass ich weniger auf Terminologien denn auf Ideen stehe und darum sag ich halt Abschminköl. Das Lysolecithin ist darin, damit ich die Reste nach dem Abschminken besser herunter bekomme. Öl allein stößt Wasser ab, sodass die Haut nach dem Abschminken immer noch einen Teil davon zurückbehält, egal wie sehr du auch rubbelst (was du ja nicht sollst). Durch den Emulgator verbindet sich Öl mit Wasser und du kannst die Matsche viel besser herunternehmen! So dämmt das Ratzfatz Abschminköl die Gefahr von Make Up Resten, die sich irgendwo verkapseln und frech werden (ich spreche von Unreinheiten) oder gar pochenden Vulkanen (Akne) ein. Kannst ja mal reinschauen!

Badeölkonzentrat gegen Erkältungsbeschwerden

Ausgerechnet fünf Tage vor meinem Auftritt als Luftgrazie am Vertikaltuch, hat mich die „Berliner Winterseuche“ erwischt. Das sagt man hier so, wenn man von heute auf morgen von einer Erkältung lahmgelegt wird, die sich gewaschen hat. Die Nebenhöhlen sind dicht, Muskelmasse nicht ansprechbar, Kopf- und Gliederschmerzen bestimmen deinen Tag und viel mehr als flachliegen magst du gar nicht. Ich habe knapp 3 Monate an diesem Auftritt gearbeitet und war deshalb nicht gewillt, ihn in den Wind zu schießen. Da ich keine bin, die sich auf die deutsche Chemie verlässt, blieb mir nichts anderes übrig, als mich alten Hausmitteln zuzuwenden. Eigentlich nur als Erleichterung gedacht, habe ich mir ein kräftiges Badeölkonzentrat gemixt, in dem ich zusammen mit 800 gr Magnesiumchlorid abends vor dem Zubettgehen gebadet habe. Anschließend habe ich wunderbar geschlafen und fühlte mich am nächsten Tag schon fast wie neu. Zwei weitere Tauchgänge und ich konnte auftreten!

»Kokosoft Lemon« Kokos Bodywhip

Erst einmal frohes Neues allerseits! Ich starte gleich mit einer häufig gestellten Frage durch: Kann man eigentlich aus Kokosöl eine Bodywhip machen? Ja, kann man! Da Kokosöl allerdings einen geringen Schmelzpunkt hat (36°C) muss man ein wenig nachhelfen, sonst könnte deine Kokos Bodywhip im Sommer flüssig werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine festere Konsistenz zu bekommen, du könntest z.B. Kakao- oder Sheabutter unterrühren. Allerdings wird die Whip dadurch auch fettiger, was ich bei Kokosöl nicht unbedingt möchte. Darum habe ich mich bei der Kokos Bodywhip für Beerenwachs als Konsistenzgeber entschieden. Einige Tropfen Zitrone geben ihr einen frischen, aktiven Duft, mit dem man so richtig durchstarten kann. Und wer möchte, kann die Bodywhip zusätzlich ein bisschen aufpimpen und sein Lieblingswirkstofföl hinzugeben. Psssst, man kann die Whip auch ganz hervorragend als Abschminkhelfer benutzen!

Schoko-Kokos Duschbutter gegen Winterhaut

Kennt ihr das? Im Winter hat man einfach keine Lust, stundenlang nackig irgendwo zu sitzen und sich glatt zu pflegen. Doof daran ist, dass gerade in der Zeit unsere Haut mehr Aufmerksamkeit braucht, denn sie neigt dazu, trocken und rissig zu werden. Besonders an den Beinen, ganz zu schweigen von den Füßen, die ohnehin um Hingabe betteln. Seit Jutta ihre zauberhafte Crème Brulée Bodymelts mit uns geteilt hat, mische ich meine Bodybutter immer mit Lysolecithin, weil sie dann keinen Fettrand hinterlässt und ich sie direkt unter der Dusche oder beim Baden verwenden kann. Spart Zeit und im Winter zufälliges Erfrieren auf dem Wannenrand! Und so habe ich aus einer normalen Bodywhip eine Duschbutter aus Kakaobutter und Kokosöl gemacht! Durch den Zusatz von Mineralerde pflegt die Duschbutter nicht nur, sondern reinigt auch sanft und sieht obendrein verdächtig nach Schokomousse aus.

Lavendel Bodysahne für blütenzarte Beine

Ätherisches Lavendelöl gehört zu den absoluten Must-Haves in der Aromatherapie. Es ist gut verträglich und hat ein breites Wirkspektrum. Man kann gutes Lavendelöl sogar unverdünnt auf die Haut aufbringen, z.B. bei kleineren Verletzungen, Stichen und sogar bei blauen Flecken als Nothelfer. Es beruhigt umgehend, lässt die Nerven entspannen und den Verletzungsstress gehen. Außerdem wirkt sein Aroma Rastlosigkeit entgegen. Ich persönlich mag den Duft, weil er mich an Lavendelblüten erinnert, deren Farbe ich einfach liebe. Darum habe ich die Lavendelsahne mit lila Farbpigment eingefärbt. Geht fix und ist einfach zu handhaben. Die Lavendel Bodysahne ist auf Mangobutterbasis, wirkt leicht wie eine Creme, zieht schnell ein, hinterlässt ein Frischegefühl und blütenzarte Haut, genau das Richtige für Winterbeine!

Rosa Zuckerstangen Badesalz mit Magnesium

Ich habe eine geheime Vorliebe. Rosa! Ohne Scheiß! Ich kann nichts dagegen tun. Mein inneres Mädchen hüpft, lacht und singt, ganz egal, ob das nun stereotyp ist oder nicht. Ich stehe nebenbei bemerkt auch auf hellblau, also keine Sorge, ich bin absolut emanzipiert 😉 Aber genug des Tiefgangs, kommen wir zur Sache! Da es auf Weihnachten zugeht, erstrahlt das Internet immer häufiger in rot-weiß. Und als ich dann noch Zuckerstangen herumhängen sah, dachte ich an das rote Pigment, das ihr von der Magic Shea Whip kennen dürftet. Das habe ich einfach mal statt Blütendeko ins Badesalz gemischt und siehe da, die Welt wird girlie (Señor El Gatto, der rassig goldene Kater aus Südamerika findet es auch total anziehend wie ihr sehen könnt)! Für die kleine Extrapower ist dieses Badesalz mit Magnesium gespickt, das transdermal aufgenommen, besonders gut vom Körper verarbeitet werden kann. Die Menge an Magnesium deckt nicht den Tagesbedarf, im Artikel findest du aber weitere Tipps dazu.

Aluminiumfreies Vanille Creme Deo ohne Natron

Liebe empfindliche Achseln, es hat zwar etwas gedauert, aber jetzt ist es da, mein erstes wirksames aluminiumfreies Deo ohne Natron. Ich persönlich mag es am liebsten als Deo Creme auf Bio Sojawachs Basis, so lässt es sich einfach verteilen und riecht durch den Zusatz von Vanilleöl einfach umwerfend! Selbst in Neapel unter Urlaubsbedingungen hat es mich nicht enttäuscht. Nur beim Sport muss ich etwas nachlegen, aber das kommt auch bei herkömmlichen Deos mal vor. The Män meinte, er sei sich in Stresssituationen nicht sicher, dass es auch hält, und hat deshalb lieber welches mit Natron genommen. Ob es tatsächlich versagt hätte, hat er leider nicht ausprobiert. Alternativ findest du auch ein Rezept mit Beerenwachs als Basis, welches ebenso gut wirkt, dem aber meiner Meinung nach die Softness meines Favoriten mit Sojawachs fehlt.

Sommerhauch Minze Zitrone Peeling

Hallo Ihr Lieben, hier ist Jutta mit einem neuen Rezept! Um diese Jahreszeit werde ich immer ein wenig wehmütig. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen schreien nach Jacke, die Bettdecke muss inzwischen wieder wärmen und vorbei ist es mit lauem Sommerabendfeeling. Auch wenn der Herbst noch einige schöne Tage bringen mag – gedanklich habe ich mich schon auf Winter eigestellt. Um so mehr freut es mich, mit dem Minze Zitrone Peeling noch einen Hauch Sommer in mein Badezimmer zu bringen – es duftet nämlich eindeutig nach Urlaub im Süden mit lecker Caipi und Mojito! 

Abschminken & Gesichtsreinigung mit Microfaser

In Peking und Hongkong hat meine Haut ordentlich gelitten. Es war trocken und staubig, die Luft teilweise zum schneiden, viel Verkehr, komisches Essen, aufbereitetes Wasser…. Das führte rasch zu verstopften Poren, Mitessern, Fettansammlungen neben fischhauttrockenen Stellen und altem Aussehen. Man kann das gut auf einem Bild sehen, das ich zu meinem Reisebericht gepostet hatte (s.u.). So deutlich sieht man mir mein Alter normalerweise nicht an! Und leider hatte ich neben Waschlotion, Creme und Minus Zehn wenig dabei, das mir hätte helfen können. Der ganze Vorratsschrank passt ja leider nicht ins Gepäck. Er hätte mir womöglich auch wenig genutzt, denn ich hatte einfach das Gefühl, dass mein Gesicht trotz aller Pflege nicht richtig sauber wird. Also habe ich nach dem Nachhausekommen genau gecheckt, wo ich möglicherweise etwas verbessern könnte. Und eher aus Zufall habe ich etwas gefunden, das gar nicht mal so viel mit Kosmetik, sondern einfach mit dem Material zu tun hat, mit dem ich mein Gesicht reinige. Statt mit Baumwolle greife ich nun zur Gesichtsreinigung mit Microfaser. Und das sollte jede(r) einzelne von euch …

Rosenwachs Deo Whip ohne Aluminium (mit Video)

Genau. Ein Rosenwachs Deo. Echter Luxusalarm! Seitdem ich zum ersten Mal die Sojawachs Deo Whip gerührt habe, bin ich der Megafan von Deo Whips auf Wachsbasis! Deo Whips sind ergiebig (ein Glas nach Anleitung hält locker 4 Monate) und wirken sicher gegen Schweiß. Meine neueste Kreation ist eine luxuriös duftende Rosenwachs Deo Whip aus Rosenwachs – tadaaaaa, wer hätte das gedacht –, Beerenwachs, Sheabutter, Jojobaöl und einer äußerst achselfreundlichen Natron-Tonerdenmischung mit gemahlenem Weihrauch und anderen nützlichen Wirkstoffen gegen Geruch und Hautreizungen. Dazu riecht sie total lecker! Wie immer muss man nicht alles rein machen in die Rosenwachs Deo Whip, ist aber besser so, denn diese Mischung funktioniert, ist angenehm auf der Haut. Ich empfehle sie genau so wie sie da steht. Aber ihr wisst ja, Experimentieren ist erlaubt, wie sonst soll man seinen persönlichen Favoriten finden? Jede Haut ist anders, so wie jeder Mensch anders schwitzt. Also ran an die Töpfe und Spaß haben!

Pflegezarter Deo Whip auf Wachsbasis

Passend zum fettfreien Deostick aus Sojawachs habe ich euch eine fettfreie Deocreme bzw. Deo Whip versprochen. Nach einigen Testwochen muss ich zugeben, dass ich in meine Whip letztlich ein bisschen Pflanzenbutter gemixt habe, denn die reine Wachswhip war mir auf Dauer zu wachsig. Was heißt das nun wieder? Nun ja, Wachs – in unserem Fall bestehend aus Sojawachs und Jojobaöl, letzteres bekanntlich kein echtes Öl, sondern flüssiges Wachs – legt sich wie ein Schutzfilm über die Haut. Eigentlich ganz schick und im Falle des Deosticks aus Sojawachs durchaus eine gute Eigenschaft, denn durch seine festere Konsistenz trägt sich davon nicht allzuviel ab. Die Whip hingegen hat eine sehr viel weichere Konsistenz, wodurch man gerne mal etwas zu tief in den Topf greift, vor allem im Sommer, wenn man sich ganz sicher sein will. Dadurch kam es bei mir zu einer Art „Stau“. Ich weiß, das klingt jetzt etwas unappetitlich, aber lasst mich das ausführen, bitte. Eine ganze Weile funktionierte die komplett fettfreie Variante einwandfrei, aber irgendwann fängt nicht der Körper, sondern das Wachs an zu …

Fettfreier Deostick aus Sojawachs

Immer wieder scheiden sich die Geister an den Deosticks ohne Aluminium. Die einen schwören drauf, den anderen gefällt das Kokosöl darin nicht. Es macht zwar keine Flecken wie vielerorts behauptet, aber es kann schon mal je nach Klamotte einen „öligen Geruch“ hinterlassen. Ich persönlich bin der Meinung, dass es unter anderem an der Qualität des Kokosöls liegt, das man benutzt, ob es ganz frisch oder schon nahe seines Ablaufdatums liegt. Doch wie dem auch sei, ich habe wieder mal ein wenig rumexperimentiert und eine Lösung für das Ölproblem gefunden, nämlich eine Basis aus Bio Sojawachs, ganz wenig Sheabutter, Jojobaöl (eigentlich kein Öl, sondern flüssiges Wachs) und, damit uns der Stick im Sommer nicht wegschmilzt, eine kleine Menge Carnaubawachs. Mit von der Partie sind außerdem Natron zur Geruchsbindung und Tonerde, um eventuellen Reizungen vorzubeugen.