Alle Artikel mit dem Schlagwort: WW-geeignet

Kaki-Nana Smoothie Bowl mit Kakao-Nibs

Smoothie Bowl mit Kakao-Nibs. Aha. Typischer Food-Blogger-Jargon, werden einige jetzt denken und die Köpfe schütteln. Genau so habe ich nämlich gedacht, als alle plötzlich anfingen, ihr Müsli in den Mixer zu werfen und es aus übergroßen Schüsseln zu löffeln. Doch während meiner letzten Weight Watchers Runde habe ich mich richtiggehend in Smoothie-Bowls zum Frühstück verliebt! Wie sich das anfühlt? Na ja, ungefähr so als würdest du morgens aufwachen und es kaum erwarten können, dein Müsli in den Mixer zu werfen…. LOL! Nein, ernsthaft, seit Juni genehmige ich mir regelmäßig ein fruchtig-buntes Schälchen Allerlei. Ganz besonders liebe ich den Bowl, wenn ich obendrauf noch Kakao-Nibs gebe. Richtig, noch so ein Buzz-Word! Kakao-Nibs, natürlich ein Superfood. Und weil ich heut so trendy bin, habe ich auch gleich ein Mach-Mit-Filmchen gedreht, von denen es in Zukunft vor allem im kosmetischen Bereich noch viele geben wird! Frohes Neues alle zusammen!

Vegan Zucchini Crema zu Pasta

In der Regel unterlasse ich Vergleiche mit omnivoren Gerichten, aber diese Zucchini Crema ist echt so lecker und leicht käsig angehaucht, dass ich nicht umhin komme, sie mit einer Käse-Sahne-Soße zu vergleichen. Mag sein, dass Käse-Sahne-Soße ganz anders schmeckt, aber mir geht es eher um den Grad der geschmacklichen Befriedigung beim Essen und da kann meine Zucchini Crema locker mithalten! Hinzu kommt, dass sie nicht einmal die Hälfte der Kalorien beziehungsweise der Weight Watchers Punkte hat wie eine herkömmliche Käse-Sahne-Soße, denn sie besteht zu 80% aus Zucchini, die ja bekanntlich null Punkte hat. Den leicht käsigen Geschmack erreiche ich durch die Zugabe von etwas Leinöl, Cashewnüssen, Naturata Melasseflocken (die einzigen Hefeflocken, deren Geschmack mich nicht um den Erdball jagd) und einer winzigen Prise Kala Namak bzw. Schwefel- oder Rauchsalz, ein Standard der veganen Küche (ultra auch zu Avocado btw). Und wo ich euch jetzt schon die ganze Karte verraten hab, gehe ich doch gleich über zum Rezept und wünsche ein erbaulich warmes Wochenende!

Grüner Smoothie Bowl mit Chili

Ja genau, ich habe mich mal wieder an grüne Smoothies gewagt und dieser hat mir besonders gut geschmeckt. Er ist als so genannte Smoothie Bowl angerichtet, damit ich ihn nicht einfach nebenbei wegtrinke, das sollte man mit grünen Smoothies nämlich nicht machen. Jeder Schluck bzw. jeder Löffel sollte eingespeichelt werden, ganz so als nehme man eine normale Mahlzeit ein. Das macht auch durchaus Sinn, wenn man darüber nachdenkt, dass der Magen anschließend die vielen Fasern und Nährstoffe auch sachgerecht verarbeiten soll. Ansonsten bekommt man nämlich einen mächtigen Blähbauch, Bio-, Roh- oder Vollwertkost pappelapapp! Und man bringt sich um den reinen, grünen Smoothie Bowl Genuss! Das ist das Allerschlimmste, meine Damen und Herren, denn die grüne Mahlzeit schmeckt sämig rund, sättigt und verliert auch auf Dauer ihre frische grüne Farbe nicht. Einzig bei der Dosierung der Chilischote bzw. des Cayennepfeffers solltet ihr Acht geben, was euer persönliches Limit ist. Ich habe nämlich jetzt schon zweimal ein wenig zu üppig dosiert und musste 1 EL Ahornsirup zum Ablöschen hinzufügen.

Frische Artischocken mit Mandel-Hanf-Dip

Zum ersten Mal habe ich frische Artischocken als Kind gekostet. Meine Eltern hatten ihre französische Küche Phase und gönnten sich häufiger die essbaren Blumendinos. Wie Kinder halt so sind, wollte ich die Dinger total Scheiße finden, was aber damals schon gründlich daneben ging, denn ich habe mich umgehend in diesen ganz eigenen Geschmack verliebt! Frische Artischocken! Vielleicht liebe ich sie noch mehr als grünen Spargel und fast so viel wie Avocado. Dieser leicht süßlich cremige Gaumen, hmmm! Ein Traum. Dazu ein Dip, der ihn sanft unterstreicht ohne ihn zu überdecken…, einfach himmlisch! Ein Geschenk des Universums, wenn ihr mich fragt, sind Artischocken! Man darf sie bloß nicht ins Glas tun, dann schmecken sie wie alte Spüllappen. Für mich müssen es frische Artischocken sein, schöne, dicke Dinger mit festem, vollem Blattwerk, die an der Spitze schon leicht lila sind… muaaahhh! Aber gut, ich hör ja schon auf und erzähle euch, wie ich sie zubereite. Ich habe mir außerdem eine alternative Soße dafür ausgedacht, wofür mich „Chefs“, wie sich Hobbyköche jetzt nennen, vermutlich strangulieren würden. Ein Hoch …

Orangensmoothie im grünen Kleid

Ich hab’s schon mal erwähnt, ich und grüne Smoothies… na ja. Aber gut, es gibt Momente im Leben, da braucht man einfach das Gefühl, sich etwas richtig Gutes anzutun und die Experimente beginnen. Diesmal bin ich besonders happy mit meinem Rumgepansche, weil ich es nämlich hinbekommen habe, einen gesunden grünen Smoothie zu zaubern, der weder „roh“, noch „wild“ oder bitter und schon gar nicht „seifig“ schmeckt. Ich glaube, der Trick, um den „grünen“ Geschmack abzumildern ist ihn mit süß-sauren Aromen zu kombinieren. Beim Orangensmoothie im grünen Kleid habe ich mich wie der Name schon sagt für Orangen und Mandarinen entschieden und außerdem noch eine fette Medjoul Dattel dazu geschmissen. Ebenfalls mit von der Partie sind Karotten (die man ebenfalls nicht rausschmeckt), ein paar Mandeln, etwas Ingwer (for the Love of it) und frische Minze. Das grüne Kleid spendiert ein groooßes, frisches Mangoldblatt, das du aber auch gegen Pak Choi austauschen kannst, wenn dir Mangold nicht bekommt. Getoppt habe ich das Leckerli mit geschälten Hanfschalen. Wem das zuviele Zutaten sind, kann einfach ein paar weglassen, ich …

Sriracha Erdnuss Reis mit Spinat

Eigentlich mag ich es gar nicht scharf, mein Essen, aber ich liebe einfach die Srirachasoße von Flying Goose. Das ist das rote Zeug, das man auch häufig beim Asiaten findet und das man sich nicht zu benutzen traut, weil es einem den Schnabel weg brennt. Zuhause hat man den Vorteil, dass man es dosieren kann wie man möchte. Heißt in meinem Fall, ich bringe einen Hauch von Schärfe damit ins Essen, der sich zum Beispiel ganz hervorragend zu Erdnusssoße macht. Wem Sriracha zu „künstlich“ ist (es wird konserviert und ist in Plasteflaschen abgefüllt – und leider geil), experimentiert mit Chiliflocken oder Cayennepfeffer. Ganz weg lassen würde ich die Schärfe aber nicht, denn sie trägt deutlich zum guten Geschmack bei. Man muss ja nicht gleich einen Flächenbrand legen, nur weil man lecker essen will! Apropos Flächenbrand, der Basmatireis bindet einiges an Geschmack an sich und relativiert damit die Schonungslosigkeit der roten Soße. Spinat habe ich dazu getan, weil ich welchen da hatte, ihr könntet ebensogut Pak Choi oder aber gemischtes Gemüse dazugeben. Mit Brokkoli schmeckt es …

Avocado Pesto auf Pasta

Moment, werdet ihr sagen, so was hatte sie doch schon mal gehabt, so grüne Nudeln! Das stimmt, ich hatte schon einmal eine Avocadosoße über Pasta (was sonst?) mit euch geteilt, aber das heutige Avocado Pesto schmeckt komplett anders. Durch den Verzicht auf Ruccola ist es zum Beispiel viel milder und weniger produktabhängig. Bei Ruccola gibt es nämlich große Unterschiede, mal ist er herzhaft nussig, mal recht bitter. Doch wie dem auch sei, beim Avocado Pesto verzichte ich auf zusätzliches Blattgrün, dadurch wird die Pasta eher pastellgrün und erinnert mich an Doris Day. Fragt nicht. Ist so. Den nussigen Geschmack zaubere ich mir mit Kürbiskernen hinein, die ihren Teil zum Doris Day Grün beitragen. Das Avocado Pesto schmeckt übrigens nicht nur zu Pasta, sondern macht sich auch sensationell zu Risotto oder in Salaten. So…, bevor ich in dem See ertrinke, den ich hier gerade über meine Tastatur tropfe, allein beim Gedanken an das Avocado Pesto, teile ich schnell noch das Rezept mit euch!

Mango-Kokos Eiscreme mit Vanille

Letztes Jahr zu meinem Geburtstag hatte meine Mutter die Idee, mir eine Eismaschine zu schenken. Vielleicht kennt ihr das Problem. Wenn Mütter sich sowas in den Kopf gesetzt haben, wollen sie es auch durchführen, da kannst du soviel vom Wunsch nach Minimalismus labern wie du möchtest. Davor habe ich mir beim Wunsch nach Eiscreme einfach einen Smoothie gemacht,  ihn in Eis am Stiel – Förmchen gefüllt und ein paar Stunden eingefroren. Das Ergebnis ist ein bisschen hart und erinnert an einen Eiswürfel, aber es ist erfrischend, schmeckt gut und passt in jeden Diätplan. Schöner und wie Softeis wird es mit gefrorenen Früchten und Zutaten in einem Powermixer. Am einfachsten gelingt Eiscreme natürlich in einer Eismaschine oder aber mit viel Hingabe und ständigem Rühren. Mein Rezept für Mango-Kokos Eiscreme mit Vanille schmeckt in allen genannten Varianten, ist vegan, einfach zu machen und ohne obskure Zutaten.

„Hallo Wach“ Cocktail Smoothie

Morgens Müsli essen ist nicht jedermanns Sache, aber so ein kleiner Shot am Morgen…, wie war das…, erspart Kummer und Sorgen? Genau! Wer morgens schon einen trinken will, kann das hiermit tun: Der jungfräuliche „Hallo Wach“ Cocktail Smoothie aus frischem Babyspinat, Sojaghurt, Basismüsli, Datteln, Ingwer und Ahornsirup als Geschmacks-Krönung enthält all die Ballaststoffe, die du aus Müsli kennst, schmeckt nur cooler und lässt sich lustvoll schlürfen, entweder solo – dann darfs auch für Weight Watcher ein doppelter sein – oder als gesunder Begleiter neben Marmeladentoast oder Brötchen. Don’t miss it!

Comfort Food: Miso Tofu & Broccoli Schale

Comfort Food, ein Begriff, der spätestens seit Jamie Oliver geläufig ist, bedeutet Essen, das positive Gefühle bei seinem Genießer auslöst, dadurch die Psyche entlastet, das Stresslevel herabsetzt und das Gefühl der Geborgenheit stärkt. Ich habe für mich festgestellt, dass Comfort Food weder dringend in der Kindheit verwurzelt ist, noch tonnenweise Zucker, Kalorien oder Kohlenhydrate braucht, sondern einfach in eine Müsli- oder Suppenschale passen muss, mit der ich mich, wenn ich es brauche, in meinen Sessel verkriechen kann. Dass gebratener Miso Tofu mit Broccoli dazu Low Carb und ein Weight Watchers Sattmacher ist, ist ein Bonus, den ich gerne mitnehme.

Kokos-Tomaten Suppe

Gerade eben noch flüssig genug, um als Suppe durchzugehen, dazu sämig und gaumenschmeichelnd kommt diese etwas andere Tomatensuppe daher. Ihren besonderen Pfiff verdankt sie der Zugabe von Kokosmilch, die aus diesem einfachen Gericht, etwas ganz Besonderes macht! Ihr könnt sie sowohl als Vorspeise als auch als Hauptgang verputzen, z.B. mit einer dicken Scheibe eures Lieblingsbrots oder festem, gebackenen Tofu. Und man kann sie mit etwas mehr Zeit auch wunderbar zur Soße kochen und über Pasta, Reis oder einfach auf Brot genießen!

Bavette mit Hokkaido Creme

Ob wir nun wollen oder nicht, der Herbst steht vor der Tür. Ich mag den Herbst ja eigentlich, er ist nur leider Vorbote des Winters, der hier in Berlin alles andere als weiß und romatisch ist. Eher sau kalt und zugig – vor allem im Altbau. Meh! Ein bisschen Zeit haben wir aber noch und passend zu den fallenden Blättern da draußen, bieten sich überall leckere Kürbisarten an. Einer meiner liebsten und frisch aus dem Garten meiner Eltern ist der Hokkaidokürbis, aus dem ich eine cremig orangene Soße gegen das erste Frösteln gezaubert habe.