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DIY Tapete aus Schnittmustern, mein Arbeitszimmer Revamp

Mein Arbeitszimmer und ich führen seit etwas über 10 Jahren eine Love-Hate-Beziehung. Einerseits bewundere ich es dafür, dass es auf kleinstem Raum meinen ganzen Kram unterbringt, andererseits ist es der Raum, der mir immer ein bisschen Bauchweh bereitet hat. Während wir über die letzten Jahre konstant „Zeug“ abgebaut haben (s. dazu auch ältere Finding Zen-Artikel), habe ich doch einen großen Bogen um mein Arbeitszimmer gemacht. Klar, hin und wieder habe ich mal was um- oder dazugestellt (meinen Schneidetisch beispielsweise), eine Wand gestrichen oder den Stuhl neu bezogen und vielleicht sogar ein paar Papiere entsorgt (Steuermachen hilft), aber so ganz grundsätzlich blieb in meinem Hinterkopf immer nur eine Sicherheit: Mein Arbeitszimmer ist das irdische Äquivalent zu einem schwarzen Loch. Und dabei träume ich schon so lange von einer DIY Tapete aus alten Schnittmustern!

Fragen, Antworten und verschleppte Beiträge

Wenn die Tage langsam kürzer werden, merkt man, dass man im Laufe des Jahres mal wieder so einiges verschleppt hat. Ideen für Beiträge, die ich unbedingt bringen wollte; Bücher, die es zu rezensieren galt; die letzten fünf Kilo, die ich seit 3 Jahren noch abnehmen will und natürlich Leserfragen, die eine Antwort wünschen, z.B. Was ist eigentlich an den letzten Tagen meines Me Made May passiert? Nähe ich überhaupt noch? Wohin hat meine Zen Challenge bisher geführt? Kann ich von meinem Blog leben? Fear not, lieber Leser, auf all diese Fragen, gibt es heute Antworten! Es wird nämlich langsam Zeit, den angestauten Ballast des Jahres loszulassen, damit zu Silvester nicht schon wieder Wünsche formuliert werden, die schon ein bisschen abgestanden schmecken. Also los!

Finding Zen. Wohin mit allem

Zwei Wochen ist es nun her, als ich mit meiner persönlichen Ausmisten-Challenge begonnen habe. Man kann es der Wohnung noch nicht wirklich ansehen, dass sie leerer geworden ist, aber ich kann schon ab und zu die Freiheit riechen! Sie sitzt zum Beispiel da hinten in meinemr Bücherregalwand, wo es nach zehn vollgestopften Jahren so viel Platz gibt, dass ich mir überlege, ob ich vielleicht 1-2 Billy-Boys entsorge! Apropos platzsparende Lesealternativen, Sag mal, Lara geht weiter ist und ist weiterhin als eBook für Kindle, Tolino und andere Reader erhältlich.

Finding Zen. Meine Ausmisten Challenge

Kennt ihr das Gefühl, nicht mehr richtig durchatmen zu können, weil eure Umgebung euch einengt? Früher habe ich als Reaktion darauf erst mal die Zeitung aufgeschlagen und mir eine neue Wohnung gesucht. Heute ist das anders, denn die Mietpreise in Berlin sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Stattdessen träume ich jetzt von Hotelzimmern oder Ferienwohnungen, in denen ich mich so viel wohler fühle als zuhause. Warum? Na, mein Zeug ist nicht da! All die „Symbole meiner Existenz“, die ich dringend haben musste (und im Umzugsfall womöglich ausgemistet hätte), sind nicht da und fehlen mir nicht die Bohne!