Alle Artikel mit dem Schlagwort: Beautyrezept

Latte Macchiato Bodybalm mit Murumuru Butter

Ah, ich hab mal wieder was Neues entdeckt: Murumuru Butter, eine ganz besonders pflegeintensive Pflanzenbutter, die man auch als veganes Lanolin verwenden kann. Ihr müsst sie einfach mal probieren, sie glättet und nährt die Haut ganz wunderbar, gereizte Stellen entspannen sich und die Hautoberfläche sieht einfach gesund aus. Murumuru Butter wird auch in künftigen Rezepten keine Fremde sein, denn wie ich halt so bin, habe ich sie einfach mal in alles reingemixt und bin begeistert. Unter den Rezepten findet sich diese hübsche Bodybalm in Latte Macchiato Optik. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass sie eine tolle Geschenkidee ist, auch wenn die Herstellung ein wenig Geduld verlangt. Sie wird wie eine Whip gerührt, gleicht in ihrer Konsistenz allerdings mehr einem Pflegebalsam, das sich satt auf die Haut aufträgt, aber nicht aufliegt.

Wie man Massagekerzen selber macht

Kerzen waren bisher ein Gebiet, um das ich einen großen Bogen gemacht habe. Ich wollte mit Paraffin (aus Mineralöl) und Stearin (aus Biomasse oder Palmöl) nix zu tun haben, die Sache mit dem Docht hat mich genervt und mal ehrlich, ich brauch nicht noch ein Hobby! Hmmmm…, nicht? Nein! Aber Massagekerzen…. Massagekerzen? Ja, komm, probier doch mal! Da ich ohnehin schon eine Weile Bio Sojawachs für meine Kosmetik verwende, habe ich dem Gedanken nachgegeben und mich am „Kerzengießen“ probiert. Und Gießen ist tatsächlich, was ich mache: Ich stelle einen Docht in ein hübsches Gläschen, gieße erwärmtes Wachs mit Pflegeölen und Düften meiner Wahl hinein und zack, fertig ist eine Massagekerze im Glas. Und die Anwendung erst! Fest steht, Massagekerzen werden ab jetzt bei mir häufiger auf dem Plan stehen!

Bunte Pflegemuffins mit Blütendeko

Ein Renner unter selbstgemachten Geschenken ist und bleibt die Bodybutter. Ich mag sie gern in Muffinform, denn dann sieht sie zum Anbeißen aus, bringt aber keine Kalorien mit ;) nicht nur das perfekte Geschenk für alle, die auf die Linie achten möchten, sondern auch für diejenigen, die ihren Körper nach dem Bad oder der Dusche emulgatorfrei weich pflegen möchten. Diesmal habe ich ein buntes Pflegemuffin Trio in den Farben rot, flieder und grün zusammengestellt, um die kürzer werdenden Tage optisch ein bisschen aufzufrischen. Die einfach gehaltene Basis der Pflegemuffins aus Kakaobutter, einem Basisöl deiner Wahl und Beerenwachs ist dabei immer die gleiche. Die Herstellung ist etwas herausfordernder als bei einer einfarbigen Butter, dafür sieht das Ergebnis Klasse aus.

»NaturalBra« Schoko-Tonka Bodylotion

Nachdem ich endlich einen leicht zu verwendenden Emulgator ohne Palmöl gefunden habe, gibt es nun die lang ersehnte Bodylotion auf Schwatz Katz! Dass ich sie „NaturalBra“, also Natur-BH genannt habe, liegt an dem Rohstoff Kigeline, auf den die straffende Wirkung der Bodylotion zurückgeführt werden kann. Kigeline ist ein Extrakt aus den Früchten des Leberwurstbaums, der in Afrika seit Generationen zur Brustformung eingesetzt wird. Deshalb bezeichnet man Kigeline als „natürlichen Büstenhalter“. Das i-Tüpfelchen der Bodylotion ist ihr besonderer Geruch aus Kakao- und Tonka Extrakt. So wird deine Haut nicht nur optimal gepflegt, sondern du riechst auch noch zum Anbeißen!

»Hydra Warrior« Feuchtigkeitsserum deluxe

Letzte Woche habe ich den »Green Warrior« vorgestellt, ein einfaches Gesichtswasser aus Aloe Vera Extrakt 200:1. Heute zeige ich, wie man den Warrior mit Hyaluronsäure und Co aufpimpt, um seine feuchtigkeitsspendende Wirkung zu intensivieren. Das entstehende Feuchtigkeitsserum – ich hab’s um in der Superheldensprache zu bleiben, »Hydra Warrior« getauft, kann wie der »Green Warrior« solo unter einer Creme und als Zusatz in Cremes und Lotions benutzt werden. Ganz ähnlich wie beim Minus 10 Serum kann man die Verwandlung der eigenen Haut quasi beobachten. In Null Komma nix wirkt sie frischer und glatter, die Ausstrahlung gewinnt und man fühlt sich einfach gut.

Klärend mildes Ingwer-Zucker Peeling selber machen

Vor Kurzem erst habe ich das Ingwer-Zucker Peeling zum Verschenken für eine Freundin gebastelt und mir ist aufgefallen, wie schade es doch ist, dass es so weit hinten, irgendwo zwischen den ersten Rezepten krebst, die ich hier mit euch geteilt habe. Darum nehme ich mir jetzt einfach mal die Freiheit und poste es erneut (inklusive einiger Verbesserungen, wenn ich schon mal dabei bin), damit es wieder ganz vorne in die Köpfe kommt, wo es eigentlich hingehört. Es ist nämlich immer noch eine echte Wohltat, auch wenn man es an heißen Tagen besser im Kühlschrank parkt und erst fünfzehn Minuten vor seinem Einsatz heraus nimmt. So ist es gleich noch ein bisschen frischer. Schön!

Sommercreme mit Emulgator ohne Palmöl

Dieses Jahr haben wir einen Sommer, der seinen Namen verdient. Es ist heiß und selbst ich als Quarkgesicht bekomme Farbe! Leider auch in Form von Pigmentflecken und deshalb habe ich mir eine leichte Sommermilch als Tagescreme ausgedacht, die von sich aus einen natürlichen Lichtschutzfaktor aus Ölen mitbringt. Allerdings schützen Öle allein nicht ausreichend vor schädlicher Strahlung, weshalb ich zusätzlich Parsun hinzugegeben habe (mehr zu Parsun findest du weiter unten im Text). Außerdem trage ich auf Nase und Wangen mineralischen Sonnenschutz (LSF 20) auf. Ich meide zudem die Mittagssonne und setze mich nicht ungeschützt in die pralle Pracht. Mir war außerdem wichtig, einen Emulgator ohne Palmöl zu benutzen und selbstverständlich fehlt auch die richtige Pflege für heiße Tage in Form von genug Feuchtigkeit nicht. Ein schöner Nebeneffekt des neuen Emulgators ist die absolut zarte Haut, die er hinterlässt. Da nistet sich so schnell keine Falte mehr ein!

»Ratzfatz« Abschminköl mit Lysolecithin

Wenn man viel selbstmacht, gibt es manchmal verrückte Zufälle, die sich aus…, uhm, Faulheit ergeben, gell? Und so ein Zufall war mir vor meinem Mallorca Urlaub im Februar hold, sodass ich ein Rezept aus ihm machen konnte: »RatzFatz«, ein Abschminköl mit Lysolecithin. Okay, streng genommen darf ich natürlich nicht „Abschminköl“ sagen, denn es ist Lysolecithin, in anderen Worten ein leichter Emulgator, enthalten. Aber wer mich kennt weiß, dass ich weniger auf Terminologien denn auf Ideen stehe und darum sag ich halt Abschminköl. Das Lysolecithin ist darin, damit ich die Reste nach dem Abschminken besser herunter bekomme. Öl allein stößt Wasser ab, sodass die Haut nach dem Abschminken immer noch einen Teil davon zurückbehält, egal wie sehr du auch rubbelst (was du ja nicht sollst). Durch den Emulgator verbindet sich Öl mit Wasser und du kannst die Matsche viel besser herunternehmen! So dämmt das Ratzfatz Abschminköl die Gefahr von Make Up Resten, die sich irgendwo verkapseln und frech werden (ich spreche von Unreinheiten) oder gar pochenden Vulkanen (Akne) ein. Kannst ja mal reinschauen!

Wundheilbalsam mit wertvollem Tamanuöl

Wer immer mal wieder kleinere Wunden hat, weiß um die Entlastung, die einem ein gutes Wundheilbalsam zukommen lässt. Unerlässlich ist ein Wundheilbalsam nach einer Operation. Wer hat schon Lust mit dicken Narben herum zu laufen? Der Wundheilbalsam mit Tamanuöl ist besonders für wunde und verletzte Haut geeignet, hilft ihr, sich schneller zu regenerieren, und pflegt sie schon während der Heilphase glatt, sodass erst gar keine Erhebungen durch Narben entstehen. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass kein Wasserbad notwendig ist, weil du nix einschmelzen musst und es nur ganz wenige Rohstoffe braucht. Tatsächlich reichen ein Basisöl, etwas Sheabutter und als i-Tüpfelchen besagtes Tamanuöl – und es wirkt!

Badeölkonzentrat gegen Erkältungsbeschwerden

Ausgerechnet fünf Tage vor meinem Auftritt als Luftgrazie am Vertikaltuch, hat mich die „Berliner Winterseuche“ erwischt. Das sagt man hier so, wenn man von heute auf morgen von einer Erkältung lahmgelegt wird, die sich gewaschen hat. Die Nebenhöhlen sind dicht, Muskelmasse nicht ansprechbar, Kopf- und Gliederschmerzen bestimmen deinen Tag und viel mehr als flachliegen magst du gar nicht. Ich habe knapp 3 Monate an diesem Auftritt gearbeitet und war deshalb nicht gewillt, ihn in den Wind zu schießen. Da ich keine bin, die sich auf die deutsche Chemie verlässt, blieb mir nichts anderes übrig, als mich alten Hausmitteln zuzuwenden. Eigentlich nur als Erleichterung gedacht, habe ich mir ein kräftiges Badeölkonzentrat gemixt, in dem ich zusammen mit 800 gr Magnesiumchlorid abends vor dem Zubettgehen gebadet habe. Anschließend habe ich wunderbar geschlafen und fühlte mich am nächsten Tag schon fast wie neu. Zwei weitere Tauchgänge und ich konnte auftreten!

»Kokosoft Lemon« Kokos Bodywhip

Erst einmal frohes Neues allerseits! Ich starte gleich mit einer häufig gestellten Frage durch: Kann man eigentlich aus Kokosöl eine Bodywhip machen? Ja, kann man! Da Kokosöl allerdings einen geringen Schmelzpunkt hat (36°C) muss man ein wenig nachhelfen, sonst könnte deine Kokos Bodywhip im Sommer flüssig werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine festere Konsistenz zu bekommen, du könntest z.B. Kakao- oder Sheabutter unterrühren. Allerdings wird die Whip dadurch auch fettiger, was ich bei Kokosöl nicht unbedingt möchte. Darum habe ich mich bei der Kokos Bodywhip für Beerenwachs als Konsistenzgeber entschieden. Einige Tropfen Zitrone geben ihr einen frischen, aktiven Duft, mit dem man so richtig durchstarten kann. Und wer möchte, kann die Bodywhip zusätzlich ein bisschen aufpimpen und sein Lieblingswirkstofföl hinzugeben. Psssst, man kann die Whip auch ganz hervorragend als Abschminkhelfer benutzen!

Schoko-Kokos Duschbutter gegen Winterhaut

Kennt ihr das? Im Winter hat man einfach keine Lust, stundenlang nackig irgendwo zu sitzen und sich glatt zu pflegen. Doof daran ist, dass gerade in der Zeit unsere Haut mehr Aufmerksamkeit braucht, denn sie neigt dazu, trocken und rissig zu werden. Besonders an den Beinen, ganz zu schweigen von den Füßen, die ohnehin um Hingabe betteln. Seit Jutta ihre zauberhafte Crème Brulée Bodymelts mit uns geteilt hat, mische ich meine Bodybutter immer mit Lysolecithin, weil sie dann keinen Fettrand hinterlässt und ich sie direkt unter der Dusche oder beim Baden verwenden kann. Spart Zeit und im Winter zufälliges Erfrieren auf dem Wannenrand! Und so habe ich aus einer normalen Bodywhip eine Duschbutter aus Kakaobutter und Kokosöl gemacht! Durch den Zusatz von Mineralerde pflegt die Duschbutter nicht nur, sondern reinigt auch sanft und sieht obendrein verdächtig nach Schokomousse aus.