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Shampoo-Alternative Lavaerde

Haare waschen mit Heilerde, ein Selbsttest

Haarewaschen mit Heilerde

„Ich wasche meine Haare mit Dreck, mein Gott, wie Hippie ist das denn!?“, war mein erster Gedanke, als ich im Sommer anfing, Heilerde als Shampoo-Alternative auszuprobieren. Davor hatte ich es schon mit silikonfreiem Shampoo, Plantur 39, Seife, medizinischen Produkten und einfachem Wasser versucht – ohne Erfolg, meine immer weniger werdenden Haare hingen matt am Kopf, meine Kopfhaut fühlte sich an wie Pergamentpapier, kurz: die ehemalige Pracht schien dem Alter endgültig zum Opfer gefallen.

Der Kern meines Problems

Eigentlich mochte ich meine Haare immer gern, sie waren voll, fest, brachen nur ab, wenn ich sie stark mishandelte (Guten Tag, Blondierung auf Schwarz, lang ist’s her…), bis ich vor ein paar Jahren Frauenprobleme in Form von unverschämt gierigen Myomen bekam. Wer sie schon mal selbst hatte oder jemanden kennt, der daran leidet, weiß, wie schnell es aufgrund von Hypermentruation zu Ermattungszuständen, Anämie und daraus resultierendem Haarausfall kommen kann. Nachdem ich mich 2012 erfolgreich einer Myomembolisation, und hinterher einer sechswöchigen Eisenkur unterzogen hatte, wurden meine Haare zwar wieder voller, ihr matter Zustand und die juckende Kopfhaut hielten jedoch eisern die Stellung. Fragte ich Ärzte oder Friseure um Rat, hieß es nur, das sei das Alter – mit zwinkerndem Grinsen, was für mich so viel heißt wie: Ich habe zwar von nix Ahnung, laber aber gerne Mist. Ich musste also selbst eine Lösung finden.

Recherchen zu Shampoo-Alternativen

Bei meinen Recherchen nach Shampoo-Alternativen bin ich auf verschiedene Foren und Blogs gestoßen, die sich ausgiebig mit dem Thema befassen, weshalb es gar nicht notwendig ist, dass ich das alles noch mal neu aufschreibe. Besonders informativ ist an dieser Stelle der Artikel Alternative Haarwäsche von Erbse auf Vegan Beauty Blog. Dort findet ihr alle mir bekannten Alternativen gelistet.

Selbsttest: Haare waschen mit Heilerde

Nun aber zu meinen persönlichen Ergebnissen, die genau das sind: Persönliche Ergebnisse, keine Allgemeingültigkeiten. Es kann sein, dass deine Haare vollkommen anders reagieren als meine, also sei mir nicht böse, wenn ich zu anderen Aussagen komme und finde deinen eigenen Favoriten.

Luvos Heilerde 2 hautfein

Nach Acht, feinste Schoko-Minz-Butter für zart gepflegte Haut

Nachdem das Verwenden von Haarseife (ich habe reine Olivenölseife ausprobiert) bei mir völlig fehlschlug, gab ich Luvos Heilerde hautfein eine Chance, einfach deshalb, weil ich immer welche im Haus habe. Beim ersten Mal war das Ergebnis super, beim zweiten Mal etwas „staubig“ und nach der dritten Haarwäsche musste ich noch einmal mit Shampoo ran. Ich nehme an, dass nach jeder Wäsche etwas Heilerde im Haar zurück blieb, weshalb es sich am Ende deutlich staubig und dadurch eben nicht sauber anfühlte.

Mein persönlicher Favorit: Ghassoul, Lavaerde

Ghassul

Und so bin ich schließlich über einen Testbericht auf dem Blog Leben ohne Plastik bei Ghassoul, gesprochen Rhassoul, oder auch Lavaerde, gelandet. Lavaerde hat mit Lava gar nichts zu tun, sondern der Name kommt von lavare = waschen, man könnte sie also auch einfach Wascherde nennen. Ghassoul findest du im Bioladen z.B. von Logona (Partnerlink zu Amazon), die oben abgebildete Lavaerde von CMD ist leider derzeit nicht mehr verfügbar.

Anfangs muss man ein wenig rumprobieren bis man die perfekte Mischung für sich selbst gefunden hat, aber ist es erst einmal soweit, wirst du bemerken, dass deine Haare viel länger halten als mit Shampoo. Jeden Tag Haare waschen (was nebenbei bemerkt wirklich richtig schlimm für die Haut ist), gehört der Vergangenheit an, meine Haare sehen gut 3 Tage super aus bzw. brauchen nur wenig Antrieb zu sitzen, wären sie noch lang würden sie es auch einen vierten Tag tun, denn dann würde ich sie hochstecken und gut ist. Nach dem Sport reicht es, wenn ich mir den Nacken kühl auswasche, habe ich doll geschwitzt, wasche ich sie notfalls dann doch, aber eben mit Lavaerde. Ich weiß, wie sich das für Shampoo-Benutzer anhört, nämlich nach einem ekligen Film auf dem Kopf, der am Ende noch müffelt, aber glaubt mir, dem ist nicht so. Lavaerde wäscht anders als Shampoo, irgendwie „richtig sauber“ und Haare fühlen sich an und sehen auch aus wie Haare. That’s it. Find ich fantastisch!

Hinweis (Nachtrag aus 2016) Der Beitrag ist ja nun schon ein paar Tage alt und inzwischen haben sich zusätzlich folgende Dinge herauskristallisiert…

  1. Bei feinem, dünnem, blondiertem oder stark beschädigtem Haar empfiehlt es sich weiße Tonerde, auch Kaolin genannt, zum Waschen zu benutzen! Weiße Tonerde ist hervorragend bei sehr feinem und bei blondiertem oder trockenem, strapaziertem Haar geeignet, weil sie weniger austrocknet und trotzdem sanft reinigt. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, in meinem Beitrag über Tonerden erkläre ich die Unterschiede zwischen den einzelnen Erden. 
  2. Ein weiterer viel diskutierter Punkt ist, dass häufig übersehen wird, dass ich in diesem Artikel lediglich meinen Selbsttest mit Lavaerde beschreibe, der bei mir funktioniert hat. Natürlich kann ich nicht garantieren, dass es bei dir genauso läuft. Auch du musst testen und dir deine Meinung bilden. Vielleicht bevorzugst du eine andere Art der Haarwäsche.
  3. Da mein Blog an dieser wie an jeder anderen Stelle vegan bzw. pflanzenbasiert ist, kann ich dir weder mit Eiern, Quark, Joghurt, Sahne, Keratin, Seidenprotein, Honig, Bienenwachs noch anderen tierischen Rohstoffen aushelfen. Ich bevorzuge tierleidfreie Varianten wie z.B. Avocado statt Ei, Kokosnussmilch statt den Kuhmilchvarianten. Honig im Haar braucht kein Mensch, aber es ist halt genug davon da und er muss verkauft werden. Wenn es dir um die angeblich aufhellende Wirkung geht, kann ich dir garantieren, dass wöchentliche Overnight-Masken mit Kokosöl weitaus mehr bringen. Zitrone an heißen Tagen übrigens auch, allerdings kann die auch austrocknen, also aufpassen damit.

Haare waschen mit Lavaerde und Apfelessig-Spülung

Apfelessig-Spülung

Das brauchst du

1 Bürste
2 TL (oder 1 EL) Lavaerde
1 EL Wasser
1 EL Apfelessig
Wasser

außerdem
Nichtmetallisches Gefäß zum Anrühren der Erdenpaste (der Handteller tut’s zur Not auch)
Nichtmetallischer Löffel zum Abmessen
Gefäß für die Spülung (eigentlich braucht man 1 L, ich nehme aber immer das Gurkenglas und fülle es zweimal)

Achtung Heilerde darfst du nicht mit Metall in Berührung bringen, sonst verliert sich ihre besondere mineralische Struktur.

Als erstes Bürsten

Bevor du beginnst, bürstest du deine Haare ordentlich aus. So richtig dolle, über den ganzen Kopf hin und her. Das ist so etwas vie die Vorreinigung und es regt zusätzlich die Durchblutung an.

Haare waschen mit Heilerde

Dann waschen

Lavaerde ins Mischgefäß geben, nach und nach ca. 1 EL Wasser untermischen bis ein schöner, nicht zu flüssiger Brei entsteht. Vielleicht brauchst du auch ein bisschen mehr Wasser als angegeben.

Haarewaschen mit Heilerde

Ich persönlich mag meinen Brei klebrig, aber das musst du wirklich selbst entscheiden. Manche Leute nehmen z.B. die doppelte Menge Wasser, weil sie es so einfacher finden, die Erde zu verteilen, was mir wiederum zu flüssig ist. Ich habe auch schon gelesen, dass man die Erde trocken aufs nasse Haar streut…, du siehst, es gibt keine falsche Herangehensweise. Probier verschiedene Mischungen aus und finde heraus, mit welcher du am besten kannst.

Haarewaschen mit Heilerde

Die Matsche verteilst du jetzt angefangen bei den Konturen auf der gesamten Kopfhaut, massierst sie gründlich ein und lässt sie 2-4 Minuten (auch das ist meine persönliche Einwirkzeit) im Haar.

Wundere dich nicht, Lavaerde schäumt nicht! Das fühlt sich erst mal komisch, irgendwie unsauber an, aber das ist nur die Gewohnheit, die da aus dir spricht. Lavaerde wäscht Haare wirklich richtig sauber.

Danach gründlich ausspülen.

Haarewaschen mit Heilerde

Apfelessig-Spülung, Saure Rinse

Um nach dem Waschen die Schuppenschicht des Haares wieder zu schließen und damit den Glanz zu erhöhen, schließt du deine Haarwäsche mit einer Apfelessig-Spülung, auch Saure Rinse genannt, ab. Dazu mischst du 1-2 EL Apfelessig mit 1 L Wasser, am besten kaltes Wasser, ich nehme meins handwarm, sonst bekomme ich Kopfschmerzen, und schüttelst das Ganze als Abschluss übers Haar. Nicht ausspülen!

Auch bei der Sauren Rinse solltest du schauen, was dir am liebsten ist. Nehme ich beispielsweise zu viel Essig, werden meine Haare komischerweise fettig, weshalb ich nur 1 EL nehme, den ich zuerst mit 400 ml Wasser über mein Haar schütte und dem ich noch weitere 400 ml kühleres Wasser ohne Essig folgen lasse. Das ist perfekt für mich.

Riecht das nicht?

Nein, eigentlich nicht. Der Essiggeruch verfliegt im Normalfall recht schnell. Zur Sicherheit kannst du einfach etwas mehr Wasser oder statt Essig Zitronensaft nehmen. Der Zitronensaft ist mir persönlich etwas zu heftig, weshalb ich ihn noch mal kurz kühl ausspüle.

Das war’s. Viel Spaß beim Experimentieren!

Und du? Welche Alternativen hast du schon ausprobiert?

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Schwatz Katz

Folg der Katz

Post gibt es dienstags & freitags.

 

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93 Kommentare

  1. Lavaerde nehme ich auch seit gut 1 Jahr zum Haarewaschen und habe super Erfahrungen damit gemacht. Bei normalem Shampoo krabbelt mir sofort die Kopfhaut und ich muss nach 2 Tagen nachwaschen. Mit Lavaerde halten meine feinen Haare bis zu 5 Tage durch, behalten ihr Volumen und sind viel weniger gesplisst. Manchmal denke ich, das das Shampoo mit seinen Waschsubstanzen einfach zuviel natürliche Schutzschicht abträgt.
    Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie ich mir jahrelang jeden zweiten Morgen die Haare waschen konnte :O … wie langweilig :)! Liebe Grüße, Zuzsa

    • Jasmin Schneider

      Hi Zuzsa,
      5 Tage? Ein Traum! Machst du es genauso wie ich oder anders? Was nimmst du als Spülung?
      Und ja, ich glaube auch, dass Shampoo erst mal alles natürliche aus Haar und Haut herauswäscht, um dann einen eigenen Film auf den Haaren zu hinterlassen, der vielleicht sogar das hält, was auf den Flaschen versprochen wird, der aber wie alles künstliche nicht so lange hält, letztlich also die Kasse der Anbieter füllt, weil man viel häufiger nachkaufen muss. An so einem Packen Lavaerde hat man hingegen gut ein halbes Jahr, Geld spart es also auch noch. Ich werde auch dabei bleiben.
      LG, Jasmin

      • Hi Jasmin, ja ich rühr das genauso an wie du und mag es auch dicker, dass lässt sich irgendwie besser verteilen. Nur die Spülung lass, ich weg, das mögen meine Haare nicht so. Daf Außerdem habe ich mich an die sagenumwobenen

        • … huch, weg war der Kommentar! 🙂
          eigentlich wollte ich sagen: Dafür gönne ich meinen Haaren einmal im Monat eine Spülung mit Süßholz und die sagenumwobenen 100 Bürtsenstriche (so Pi mal Daumen) täglich. Liebe Grüße, Zuzsa

  2. Missy sagt

    Interessant. Maria Treben, die Kräuterkundige schlechthin, empfahl
    Klettwurzel. Und meine Erfahrung damit sagt: Klettwurzel ist super
    für die Haare! Ich stelle mir regelmäßig ein Klettwurzelhaarwasser her.
    Dafür koche ich Klettwurzel, Brennessel (oder auch mal Thymian oder Löwenzahn)
    mit destiliertem Wasser ab und gieße das mit Apfelessig auf.
    Auf 100 ml Abkochung kommen 60 ml Apfelessig. Das riecht zwar nachhaltig,
    es stärkt die Haare aber sichtlich. Wichtig ist: Dass das Haarwasser
    ausgiebig in die Kopfhaut massiert wird! Sonst hilft alles nichts.
    Und auch sehr, sehr wichtig: abends die bekannten 100 Bürstenstriche
    (mit einer Naturhaarbürste). So habe ich meine feinen Haare
    in einen guten Zustand versetzt! Ich nehme gerne Shampoos von Khadi oder Kräutershampoos aus dem Reformhaus.

    • Jasmin Schneider

      Vielen Dank für den Tipp! Ich probiere es mal aus, wobei ich ein bisschen Angst vor dem Geruch habe. Kann man auch Zitrone statt Apfelessig nehmen?
      LG, Jasmin

  3. Missy sagt

    Ja, der Geruch kommt durch und ich frage mich manchmal, ob das andere riechen ;O) Vorallem, wenn es draußen nass ist. Versuche es doch einfach mit der Hälfte an Apfelessigmenge. Hatte das Grundrezept aus einem Buch names Apfelessig (oder so). Letztlich ist entscheidend, ob Dich die Wirkung überzeugt, tut sie es – sind vollere bzw. gesunde Haare wichtiger ;O) Jedenfalls für mich.

    • Jasmin Schneider

      Mein Mann ist absolut empfindlich, was Essig betrifft, manchmal riecht er sogar die Essig-Spülung, obwohl die wirklich schnell verfliegt. Aber weißt du, was ich mache? Ich probiere dein Rezept einfach mal mit der Hälfte an Zitronensaft und berichte, wie es lief. Zitrone ist in der richtigen Konzentration ja auch sehr gut für die Haut und kann bestimmt mit Apfelessig mithalten. Wo kauft man denn deine Klettwurzel? In der Apotheke?

  4. Missy sagt

    Übrigens, ich koche den Kräutersud 15 – 20 Minuten auf kleiner „Flamme“ und lass es manchmal auch noch über Nacht stehen, bevor ich abseihe und mit Apfelessig aufgieße.

  5. Missy sagt

    Klettenwurzel (sie heißt Klettenwurzel, habe „en“ vergessen) kauft man in guter Qualität und günstig bei Dragonspice, kennst Du sicher. Ich würde den Sud in jedem Fall mit Brennessel ergänzen. Es gibt auch fertige Shampoos und Spülungen von Maria Treben, ich finde die selbstgemachte Haarspülung aber gut so.

  6. viola reiter sagt

    hurra, gestern kam ghassoul per post an. leider wasche ich mir die haare erst übermorgen wieder. ich bin ja schon sooo gespannt!

  7. viola reiter sagt

    ich habe gebleichte, rosa haare, die zwar lustig aussehen, aber wirklich trocken sind! mit 1EL ghassoul und 1 EL wasser waren die haare danach sehr trocken. heute habe ich noch 1 TL arganöl dazu und: PERFEKT!!! lieben dank auch hier für deine tollen ideen. ich hab schon wieder neues entdeckt, das ich ausprobieren möchte. die genähten pads und das nussbeutelchen und die hafersahen und das himbeereis und und und, ich bin total im stress 🙂

    • Jasmin Schneider

      Ui ja, gebleichte und blonde Haare oder Strähnchen brauchen 1 EL Öl dazu. Nimm beim nächsten Mal Olivenöl, das ist günstiger als Argan und tut den Haaren gut 🙂

      Ich freu mich, dass du so viele Ideen von hier mitnehmen kannst! Danke für dein liebes Feedback!

      LG

      • viola reiter sagt

        olivenöl!!! eine idee, die meinem geldbeutel bei weitem besser schmeckt 🙂 danke!

        • viola sagt

          liebe jasmin, hast du vielleicht eine idee, was ich machen könnte. ich liebe die idee mit der lavaerde. ich hab jchon mal geschrieben, dass ich gebleichte haare habe und lavaerde mit nur wasser zu trocken für meine haare ist. mit olivenöl geht es besser, aber sie sind ständig total elektrisch aufgeladen. mein kopf knistert 🙂 sodass ich sie jetzt garnicht mehr offen tragen kann. fällt dir dazu etwas ein? ich würde soooo gerne bei der lavaerde bleiben. liebe grüße viola

          • Jasmin Schneider

            hmmmm… Du könntest ggf. einen Tropfen pflanzliches Glycerin und oder Aloe Vera Gel mit hinein tun (ungetestet, reine Vermutung). Normalerweise fliegen Haare, weil sie zu trocken sind. Eine weitere Methode wäre im Anschluss an das Waschen ein Haarserum aufzusprühen. Da kannst du einfach ein handelsübliches nehmen. Es sollte feuchtigkeitsspendend sein.
            Ich überlege mir aber noch eas schönes, ich habe das Problem nämlich auch manchmal 😉

            LG, Jasmin

  8. Sassi sagt

    Hallo, ich wollte das mit der Lavaerde auch mal ausprobieren. Kann man da auch ein paar Tropfen ätherisches Öl mit reintun?

  9. Natascha sagt

    Hallo liebe Jasmin,ich wollte meine Haare jetzt mal mit Roggenmehl versuchen zu waschen. Nu habe ich deine Seite hier gefunden und bin begeistert. Das mit der Lavaerde möchte ich gerne probieren. Ich habe nun dickes,wirklich dickes langes,gelocktes Haar und wenn die trocken sind iss nix mit auskämmen,ich komm einfach nicht durch. Was meinst du,ob das wohl auch geht? Ich würde so gerne von den Plastik Shampoos wegkommen,habe schon Haarseifen versucht,iss aber nix. LG Natascha

    • Jasmin Schneider

      Liebe Natascha,
      ja, Seifen haben bei mir auch nicht geklappt. Roggenmehl habe ich noch nicht ausprobiert.
      Die Lavaerde trocknet die Haare am Ansatz schon ein wenig aus, aber nicht im Sinne von austrocknen für immer, sondern beim Waschvorgang selbst wird das Fett abgetragen. Nach der Sauren Rinse fängt die Kopfhaut aber wieder an, ihren Talg zu produzieren, sodass nach 1 Stunde wieder alles im Lot ist. Wichtig ist, dass du keine Erde auf die Längen gibst, das habe ich anfangs oft gemacht und das war nicht so gut. Die Haare werden dann recht steif und statisch.
      Wenn ich das Gefühl habe, mir ist das alles zu trocken, gebe ich den kleinsten Hauch Jojobaöl mit in die Mischung (1-2 Tropfen, meine Haare sind schnell gesättigt), das mach tsich gut und hinterlässt einen hübschen Glanz.
      Jetzt habe ich aber keine Locken. Ich kenne aber Menschen mit Locken und kann mir in etwa vorstellen, wie sie reagieren. Deshalb hier mein Rat ganz ohne Gewähr:
      Probier es mal mit der Lavaerde, aber sieh zu, dass du wirklich nur die Ansätze erwischst, lass sie etwas einwirken (die Dauer bekommst du mit der Zeit selber raus, jedes Haar ist anders, fang mal mit 2-3 Minuten an), spül sie aus und mach eine Saure Rinse mit 1,5 EL Apfelessig auf 1 Liter. Ich mache das immer in Etappen, mische den Essig zuerst mit 500 ml, kippe drüber und kippe noch mal 500 ml klares Wasser nach. Soll man eigentlich nicht, wirkt aber dem Geruch entgegen, der nicht immer komplett verfliegt. Der Effekt ist immer noch der gleiche, die Haare werden weich und glänzen schön.
      Nach der Wäsche würde ich 1 TL Aloe Gel mit 1-2 Tröpfchen Jojobaöl mischen (sind deine Haare sehr dick und lang kann es sein, dass du die doppelte Menge brauchst) und diese Mischung auf den noch feuchten Längen verteilen und einbürsten. Oder mach dir gleich den Moisturiser.
      Was du nicht erwarten kannst, ist, dass es nach der 1. Wäsche top ist. Die Umstellung von Shampoo auf Erde dauert. Was du aber schon erkennen solltest ist, ob deine Haare grundsätzlich mitmachen. Nicht erschrecken, sie fühlen sich erst mal „hornig“ an, wie Haare eben 😉
      Ich werde in einem baldigen Post auch noch mal auf andere Haarwaschalternativen eingehen, du fidnest bestimmt was!
      LG, Jasmin

  10. Stefanie Leone sagt

    Hallo liebe Jasmin,

    Ich verfolge seit kurzem deinem Blog und finde ihn echt spannend.
    Ich habe gestern das erste mal Lavaerde zum Haarewaschen verwendet da ich eine Tensidfreie Alternative gesucht habe. Ich habe nach dem Waschen noch etwas Aloe Gel verwendet. Aber ich glaube habe zu viel von dem Gel erwischt beim kämmen ist die Bürste ganz weiss. Aber was ich eigentlich Fragen wollte wegen dem elektrisch aufgelandenen Haar. Bei mir ist das auch so. Habe nur immer etwas Angst mit Öl in den Haaren , werden die dann nicht fettig ?
    Auch das durchkämmen im nassen Zustand geht bei mir sehr schlecht.
    Vielen Dank für deine Antwort.
    Sonnige Grüße
    Steffi

    • Jasmin Schneider

      Liebe Steffi,
      willkommen bei der Katz!
      Es ist immer ein bisschen schwierig die richtige Dosis für einen selbst zu finden. Auch ich habe lange gebraucht. Ich mische mir Aloe Vera Gel in meine Lavaerde, die ich dann zum Waschen nehme. So ist es einfacher. Allerdings solltest du das ganze dann ein wenig einwirken lassen (5 Minuten). Reste, die ggf. weiß werden könnten, werden so ausgespült.
      Um dir Tipps zu geben, müsste ich wissen, wie deine Haare sind. Gefärbt? Was ist ihre Naturhaarfarbe? Sind sie eher dick oder dünn? Viele? Wenige? Gesund? Welche Pflegeprodukte benutzt du?
      Wie du siehst, ist es gar nicht so einfach, weil so viele Faktoren eine Rolle spielen.
      Öl und Haare: Auch hier macht es die Dosis. Ich z.B. kann mir die Haare weder mit Öl kuren noch waschen, sonst sind sie eine Woche lang pappig. Aber wenn ich mir den Haarmoisturiser NACH dem Waschen in wirklich kleinen Mengen einarbeite und immer wieder durchkämme, ist alles super. Das muss aber nicht so sein. Wie du in den Kommentaren zum Haarmoisturiser entnehmen kannst, hat jemand Probleme selbst bei kleinen Mengen. Alles ist abhängig vom eigenen Haar.
      Deine Haare lassen sich schlecht kämmen… auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Da du allerdings gerade erst mit der Erde angefangen hast, kann ich mir vorstellen, es liegt an der Umstellung. War bei mir auch so. Das dauert ein paar Tage. Nicht aufgeben. Und vor allem nicht auf die Saure Rinse hinterher verzichten! Nimm beim nächsten Mal einfach etwas mehr Essig oder Zitronensaft (Zitronensaft nachspülen), das hilft sehr gut. Es ist nämlich der Essig, der die Haare weich macht.
      So, ich hoffe, das hilft dir erst mal weiter. Und vergiss nicht: Aller Anfang ist schwer. Das wird schon!
      LG, Jasmin

  11. viola reiter sagt

    ich war auch einfach stur. jetzt nach ca 2 monaten lavaerde mit einem schuß arganöl und dem fantastischen tip es auf keinen fall in die längen zu geben, sondern wirklich nur an die kopfhaut und ansätze, sind die haare plötzlich nicht mehr so trocken und statisch aufgeladen. es hat wohl einfach etwas gedauert, bis meine haare sich mit der erde angefreundet haben. schönen tag an alle

  12. Steffi Leone sagt

    Hallo Jasmin,

    Danke für deine Antwort….
    Ich habe jetzt seit 3 Monaten auf Naturkosmetik umgestellt.
    Habe über Schulterlanges feines, dünnes, gefärbtes und trockenes Haar mit teils fettigem Ansatz.
    Seit drei Monaten habe ich ein Sammelsurium an verschiedenen Shampoos und Spülungen durch.
    Verschiedene Lavera, Sante, Khadi, Shampoobar´s… und ich habe das Gefühl das ich ein Problem mit den milden Tensiden habe.
    Seit dem habe ich nämlich Haarausfall. Aber immer nur beim Waschen fallen so viele aus.
    Vielleicht liegt es aber auch an dem Problem mit dem durchkämmen das so viele ausfallen.
    Mache eigentlich auch immer eine saure Rinse hinterher obwohl ich nicht das Gefühl habe das es mir viel hilft.
    Die Idee mit dem Haarausfall wegen der Tenside habe aus dem Internet hier habe ich viele Berichte gefunden
    wo andere beschreiben das sie Probleme mit Zuckertensiden haben und davon Haarausfall bekommen.
    Und da bin ich dann beim Suchen nach einer Alternative auf deinen Blog gestoßen und habe mir gleich die Lavaerde von Logona gekauft.
    Ich war schon fast davor aufzugeben und wieder normales Shampoo zu kaufen so verzweifelt war ich.
    Werde beim Arzt aber auch noch meine Blutwerte testen lassen zur Sicherheit.

    Gut werde es beim nächsten mal mit Aloe dazu mischen versuchen und vielleicht auch mal mit Öl…
    Einen Versuch ist es wert.

    Vielen Dank und liebe Grüße

    • Jasmin Schneider

      Oh, du Arme! Ich höre dich sehr gut! Ich hatte auch übelsten Haarausfall, das ist mittlerweile total normal geworden. Einerseits wegen der Eisenzufuhr (habe ich glaube ich, geschrieben, oder?), aber vor allem durch die Umstellung auf Heilerde. Es wird, es dauert aber ein bisschen.
      Lass mich mal überlegen, was bei dir gut kommen könnte… du sagst, du hast schulterlanges feines, dünnes, gefärbtes und trockenes Haar mit teils fettigem Ansatz, okay, probiere doch bitte mal folgendes und bitte bitte bitte berichte mir, ob es geholfen hat oder du immer noch Probleme hast. Versuch es mindestens drei Mal, bevor du dir eine Meinung bildest, die Heilerde braucht wirklich eine Weile bis sie gut wirkt! Und keine Sorge, du musst dieses lange Ritual ab jetzt nicht immer machen 😉
      Das brauchst du: Lavaerde, Aloe Vera Gel, Mandelöl, Tangle Teezer, Wasser, Apfelessig
      1. Bürste deine Haare vor dem Waschen gut durch, am besten mit einem Tangle Teezer. Die Anschaffung lohnt sich absolut. Ich habe meinen mal vor Jahren bei Boots in London gekauft und möchte ihn echt nicht mehr missen. Inzwischen gibt es ihn bei uns auch, z.B. bei dm oder Douglas. Ich weiß, dass man dann immer Angst hat, alle Haare würde ausgehen, das tun sie aber nicht. Bürste, als wäre es der letzte Schluck Wasser und achte darauf, dass du deine Kopfhaut erreichst.
      2. reib deine Finger mit trockener Heilerde ein und verteile sie auf der frisch gebürsteten Kopfhaut. NICHT auf die Längen geben, nur im Ansatz verteilen. Das machst du solange bis du das Gefühl hast, dein fettiger Ansatz sei mit Lavaerde gesättigt.
      3. Mische 1 EL Aloe Vera Gel mit 2-5 Tropfen Mandelöl und massiere 2/3 der Mischung in die mittleren Längen. Gib nochmal 3-5 Tropfen Mandelöl dazu und verteile diesen Rest in die trockenen Spitzen. Auch hier solltest du das Gefühl haben, deine Haare sind gesättigt. Keine Sorge wegen des Öls, es ist ja nun nur dort, wo es hingehört.
      4. Warte 15 Minuten.
      5. Bürste ganz vorsichtig die Lavaerde und das Gel aus. Am besten machst du das über dem Becken, es staubt nämlich ganz bedenklich!
      6. Nun geht’s ans Waschen. Lass dir einen lauwarmen Wasserstrahl ganz gemächlich über den Kopf rieseln und wirke mit einer Hand schön durch. Tu so, als wolltest du die Haare auslockern. Massiere die Kopfhaut, lass wieder Wasser drüber rieseln.
      7. Fahre jetzt fort wie gehabt mit der Lavaerdenwascheung wie oben beschrieben und achte darauf, dass du nicht soviel der Mischung in die Längen gibst. Nur auf die Konturen und in die Kopfhaut einmassieren, kurz einwirken lassen, sehr gut ausspülen, dann die Saure Rinse mit 1 EL Apfelessig (Alnatura finde ich am besten).

      Das sollte den Trick machen, denke ich.

      Lass mich wissen, was geht,
      Jasmin

  13. Steffi Leone sagt

    Ok habe ich alles zu Hause auch den Teezer…Werde mich dann melden und vielen Dank für die Mühe …Bis dahin 😉

  14. Stefanie Leone sagt

    Hallöchen Jasmin,

    also ich wollte ja Berichten. Irgendwie mag mein Haar Öl einfach nicht nach dem waschen waren sie wie ein in Öl getänkter filziger Wischmopp . Kann gar net sagen wie die sich angefühlt haben. Trocken, aufgeladen und trotzdem schmierig. Das Öl wollte trotz langem auswaschen nicht richtig aus meinen Haaren raus. Also im Moment pausiere ich erst mal mit Lavaerde. Ich schaffe irgendwie nicht die Balance zwischen nicht zu viel und nicht zu wenig Pflege. Aber Öl lass ich glaub ich lieber weg.
    Sonnige Grüße und ein schönes langes Wochenende
    Steffi

  15. Sabine sagt

    Hi,
    ich wasch meine Haare jetzt seit 2 Wochen mit der Lavaerde. Grundsätzlich bin ich positiv überrascht, wie gut mein Haar damit aussieht, aber es gibt ein Problem: schon beim Kämmen und Föhnen nach dem Waschen fühlen sich meine Spitzen komisch an, irgendwie klebrig oder schmierig….ganz unnatürlich. Das bleibt auch so, sodass ich meine Haare gar nicht mehr kämmen mag?! und die Spitzen fliegen dann auch ganz wahnsinnig….was mache ich falsch???

    • Jasmin Schneider

      Liebe Sabine,
      wenn sich die Spitzen klebrig anfühlen, kannst du mal versuchen das geringste bisschen Heilerde darin einzumassieren. Aber wirklich nur ein wenig und erst kurz vorm Ausspülen. Es kann nämlich sein, wenn du z.B. Stylingprodukte benutzt, dass Reste davon in den Spitzen hängen bleiben. Es könnten auch Talgablagerungen sein o.ä. Vielelicht probierst du außerdem die Spitzen kalt auszuwaschen.
      Die zweite Möglichkeit ist, dass es von der Sauren Rinse kommt. Ich z.B. habe festgestellt, dass ich manchmal nur sehr wenig Essig braucht, um die Haare sozusagen „abzulöschen“. Nehme ich zuviel, sind sie „fettig“, irgendwie so seltsam kompakt, kann man schwer beschreiben. Was mir dann hilft, ist entweder ein übers andere Mal die Rinse auszulassen (man bekommt mit der Zeit ein Gefühl dafür, wann es soweit ist) oder ein halbes Teelöffelchen Natron unter die Erde zu rühren. Das trägt alles weg.
      Wenn du föhnst, probier es doch mal mit meinem Hair Moisturiser Spray (nicht das Gel, mach das Spray bitte), aber nimm nur ein paar wenige Tröpfchen Mandel- oder noch besser Distelöl oder lass das Öl mal ganz weg. Das Spray feuchtet die Spitzen schön an, sodass sie viel weniger fliegen. Nach ner Weile hört es ganz auf. Ich bin sehr zufrieden damit. Fang aber wirklich mit sehr kleiner Menge an, die du in die feuchten Haare kämmst.
      Wäre interessant zu wissen, ob und was dir geholfen hat!
      LG, Jasmin

      • Sabine sagt

        hi Jasmin,

        danke für deinen tipp. leider hat das bisher nicht viel gebracht, die spitzen waren trotzdem trocken…und meine haare mochten das öl gar nicht, musste ich also bald wieder weglassen!
        aber ich habe noch eine andere frage an alle, die das lesen, um zu wissen, ob sich der ganze aufwand denn überhaupt rentiert: wie lange brauchte euer haar, um sich von silikon und co zu regenerieren? ich verwende die lavaerde jetzt seit ca 8 wochen und merke keine besserung. im gegenteil, meine haare sind höchstens 36 stunden ansehnlich, danach sind sie so fettig und schmierig, dass ich unbedingt waschen muss. auch der haarausfall hat sich nicht gebessert. ausserdem habe ich seit 2 wochen leichte schuppen :-(((( ist lavaerde vielleicht einfach nichts für mich???
        ps: eigentlich möchte ich schon gerne weitermachen, weil meine haare zumindest die ersten 24 stunden wunderschön sind und richtig tolles volumen haben!

        danke für eure hilfe,
        sabine

        • Jasmin Schneider

          Schade. Das klingt leider tatsächlich so, als wäre Lavaerde nichts für dich. Mir geht es so mit Roggenmehl. Während es bei anderen wahre Wunder wirkt, sind meine Haare klebrig und matt, da kann ich soviel auswaschen wie ich will. Vielleicht wäre Roggenmehl ja eine Lösung für dich? Google einfach mal Haarewaschen mit Roggenmehl. Es ist ganz easy und riecht wie ich finde lecker 🙂
          Schöne Grüße,
          Jasmin

  16. Melina sagt

    Hallo Jasmin 🙂
    ich weiß, dein Beitrag ist nun schon etwas länger her aber ich habe es heute zum ersten Mal ausprobiert und entgegen eurer Erfahrungen ist das Ergebnis bei mir irgendwie komisch geworden. Ich habe Heilerde, da ich diese noch zu Hause hatte, genommen und sie genau so angerührt, wie du beschrieben hast und im Anschluss die Spülung über die Haare gegeben. Das Ganze sogar zwei Mal, da ich nach dem ersten Mal dachte, ich hätte was falsch gemacht, da die Haare da an manchen Stellen wirklich noch fettig waren.
    Nun sind meine Haare irgendwie total klamm und platt. Zuerst dachte ich, sie wären noch immer fettig, aber scheinbar sind sie das nicht unbedingt aber trotzdem irgendwie strähnig und fest. Heißt, wenn ich sie durchbürste, bleiben sie auch so liegen. In den Spitzen dasselbe. Glänzen tun sie auch nicht, sie wirken fast matt. Positiv ist, dass sie sich, dadurch, dass sie sich jetzt recht fest anfühlen, schön voll anfühlen aber zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht.. Habe das Bedürfnis, sie noch einmal mit richtigem Shampoo nachzuwaschen, damit dieses „Fett-Gefühl“ weggeht….
    Dazu möchte ich noch anmerken, dass ich davor auch schon NK-Shampoo benutzt habe und zuletzt auch ein Shampoo-Bar. Meine Haare fetten zur Zeit sehr sehr schnell nach und meine Kopfhaut juckt, weshalb ich unbedingt das Waschen mit Heilerde ausprobieren wollte.
    Kannst du mir vielleicht etwas dazu sagen? Ist das normal, dass sich die Haare danach so anfühlen? Ich bin dankbar für jegliche Tipps und Anmerkungen 🙂

    LG Melina

    • Jasmin Schneider

      Hallo Melina,

      das Problem hatte ich auch mit normaler Heilerde (s. Bericht weiter oben: Luvos Heilerde 2 hautfein). Deshalb nehme ich ja (immer noch, nebenbei bemerkt) Lavaerde. Lavaerde mag aussehen wie Heilerde, ist aber völlig anders. Auch das beschreibe ich hinreichend im Text. Es ist wirklich ein grooooooßer Unterschied.

      LG, Jasmin

      • Melina sagt

        Vielen Dank für deine schnelle Antwort, dann bin ich ja beruhigt, dass es nur an der Heilerde liegt! Hatte etwas gezweifelt, weil du meintest dass es beim ersten Mal mit Heilerde bei dir noch gut war 🙂
        Dann werde ich mir gleich mal Ghassoul bestellen und hoffen, dass es meinen Haaren gut tun wird! 🙂

        Viel Erfolg weiterhin, LG
        Melina

        • Jasmin Schneider

          Na ja, du darfst nicht vergessen, dass jedes Haar anders ist. Ich hoffe sehr, dass dir Ghassoul hilft (das von Logona ist inzwischen mein Fave), es gibt ja für mich nichts Schlimmeres als juckende Kopfhaut, das macht einen doch wahnsinnig, oder!? Ich teste auch gerade ein selbstgerührtes „Shampoo“ auf Heilerdebasis, das sich bisher super macht. Wenn es weiterhin so gut klappt damit, widme ich ihm bald einen Post 🙂

          Bis dahin viel Erfolg,
          Jasmin

  17. Melina sagt

    Danke dir, ich wollte gerne das Ghassoul von Tea Natura ausprobieren, die Marke gefällt mir ausgesprochen gut und der Preis stimmt auch. Werde dann aber auch bestimmt mal das von Logona ausprobieren, will ja auch vergleichen können 🙂
    Ja, da hast du recht, ich könnte Wahnsinnig werden! Vor allem ist es in der Öffentlichkeit unangenehm, man mag sich ja auch nicht ständig an den Kopf fassen!
    Oh, das hört sich ja toll an, da bin ich gespannt! Werde ich auf jeden Fall verfolgen.

    Weiter so, ich finde deine Seite toll! 🙂

  18. Sehr interessanter Artikel. Hab mir deinen Blog in meinen Favoriten abgespeichert und bin sicher hier ein Stammgast. Hoffe du veröffentlichst in regelmäßigen Abständen solche Artikel dann hast du eine Stammleserin gewonnen 🙂

  19. Tamara sagt

    Hallöchen ☺
    Ich finde deinen Block so super..
    Bin inzwischen auch ein Riesen Fan davon lieber selber zu machen. Da weiß man was man hat. Dein Rezept für den Deostick ist genial.
    Und dank dir bin ich auch auf die Idee gekommen eine Shampoo Alternative zu finden…. Allerdings wasche ich meine Haare zur Zeit mit Roggenmehl… Das ist so super. Hast du das auch schonmal ausprobiert?

    • Jasmin Schneider

      Hallo Tamara,
      herzlich Willkommen bei der Katz! Ich bin froh, dass ich dich inspirieren konnte 🙂
      Ich habe Roggenmehl auch schon mehrmals ausprobiert, komme damit aber leider nicht klar. Dabei riecht es irgendwie so lecker, gell? Ein bisschen nach Banane finde ich. Aber meine Haare werden total strähnig hinterher, egal wie viel ich auch immer auswasche und what not. Ich bleibe also einfach bei Lavaerde, die finde ich großartig.
      LG, Jasmin

  20. Saponi sagt

    Hallo liebe Jasmin,
    danke für deine tollen Tipps und dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt. Dank der Lavaerde habe ich innerhalb kürzester Zeit mein Schuppenproblem gelöst. Die Haare fühlen sich weich und gepflegt an. Also für mich perfekt.
    LG Sabine

  21. Hallo ihr Lieben!
    Ich kann dem nur Zustimmen! Lavaerde ist das Beste, was meinen Haaren passieren konnte!!
    Noch ein paar Tipps für die die noch rumprobieren:

    Je nach dem wo ich bin, funktioniert das besser oder schlechter mit der Lavaerde, ich denke, das hängt auch vom Wasser ab, ob es viel Kalk hat etc.

    Man kann wunderbar zwei bis drei Tropfen ätherisches Öl in die Mischung geben, damit sie noch besser duftet!

    Tipp für faule oder vielbeschäftigte: Ich mische mir immer eine gute Menge an und bewahre sie in einer Tupperdose auf dem Badewannenrand auf. Damit komm ich dann bei meinem alle 4-5 Tage Haarewaschen 2 Monate hin, ohne wieder anrühren zu müssen.

    Danke für den Tollen Beitrag Jasmin, ich hoffe ihr könnt mit den Tips noch was anfangen!
    Jane

  22. Hallo,

    Ich bin seit Monaten begeisterte Deostick bzw -creme Nutzerin. Jetzt habe ich auch mit Heilerde angefangen und bin noch recht optimistisch.

    Meine Frage ist eher eine praktische: wie machst du das unterwegs? Im Urlaub? Oder im Schwimmbad? Gibt es hierfür eine Alternative?

    Ich gehe einmal die Woche Schwimmen und habe danach das Bedürfnis, das Chlor von Haut und Haaren zu waschen. Aber die halten mich doch für bekloppt, wenn ich da anfange, mit Heilerde rumzumatschen in den Gemeinschaftsduschen!? Dasselbe Problem werde ich dann beim Campingurlaub haben.

    Freue mich über dein Feedback.

    Liebe Grüße
    Eva

    • Jasmin Schneider

      LOL! Sehr gute Frage! Ich habe mich das früher auch immer gefragt und deshalb eine fertige Waschpaste hergestellt. Du musst ein bisschen aufpassen bei der Zugabe von Öl. Je nachdem wie gesättigt deine Haare sind, mögen sie nur wenig davon. Beginne mit ein paar Tröpfchen und wenn du es gut verträgst, gebe bei der nächsten Ladung Paste mehr dazu. Deine Haare sollten sich frisch und kräftig anfühlen, weder ölig noch trocken. Ich bin inzwischen schwer begeistert von meinem eigenen Rezept 😉 sodass ich gar nicht mehr ohne die Paste bin, unterwegs und zuhaus. geht einfach schneller.
      LG, Jasmin

  23. Sandra sagt

    Sälü Jasmin

    Ich habe ein „Schuppenproblem“:
    Ich wasche meine Haare seit ziemlich genau einem Monat mit Lavaerde. Ich habe diverse verschiedene Vorgehensweisen und Erden (weisse und dunkle) ausprobiert. Nun bin ich mit der braunen Erde sehr zufrieden. Nach dem Waschen spüle ich meine Haare meist mit Pfefferminztee (soll gut gegen Schuppen sein). Manchmal gebe ich zu der Erde noch etwas Mandelöl oder massiere mir das Mandelöl auf die Kopfhaut (was ja auch gegen Schuppen sein soll), oder in die Haarlängen. Meinem Haar geht es prächtig so, es ist weder trocken noch fettig, schön weich und auch meinen natürlichen Locken scheint die Pflege gut zu tun. Jetzt habe ich aber seit einigen Tagen recht viele Schuppen und die Kopfhaut juckt mich ganz fürchterlich. Mir gehen langsam die Ideen aus, an was das noch liegen könnte. Als ich die Haare noch mit herkömmlichen Shampoos gewaschen habe, hatte ich das Problem meist, wenn ich die Haare über längere Zeit „nur“ alle zwei Tage gewaschen habe. Deshalb habe ich sie dann meist täglich gewaschen und das ist ja auch der Grund, weshalb ich zu Lavaerde gewechselt habe, kann ja nicht gut sein, die Haare täglich zu waschen. Und jetzt mit der Lavaerde geht es halt dann doch recht ins Geld, wenn ich sie sehr häufig waschen muss (ist ja auch nicht das Ziel…). Hast du da ev. noch irgendwelche Tipps für mich? Weil so geht das irgendwie nicht weiter, wäre aber total happy mit der Erde sonst…

    Grüessli Sandra

    • Jasmin Schneider

      Hmmm… als Quick Fix kann ich dir eine Kokosöl- oder Sheamaske VOR der Haarwäsche (am besten am Abend vorher auftragen, über Nacht einwirken lassen, dann auswaschen) empfehlen. Achte darauf, dass du ausschließlich Kopfhaut und Ansatz erwischst. Auch eine Olivenölmassage am Abend davor wirkt gut gegen Schuppen. Allerdings ist das nicht auf Dauer gut, nur für die ersten paar Tage. Anschließend könntest du z.B. die Lava-Aloe-Haarwaschpaste probieren und extra viel Olivenöl hineingeben. Statt Aloe kannst du auch einen Sud aus Malvenblüten herstellen und mit untermischen, dann müsstest du die Paste allerdings konservieren. Das geht schnell mit Biokons oder Heliozimt, riecht bloß stark heraus (dem einen gefällts, dem anderen nicht). Ich schau mal, was mir sonst noch einfällt.
      LG, Jasmin

      • Sandra sagt

        Ich habe im Netz noch etwas nach weiteren Möglichkeiten gesucht und bin auf was wichtiges gestossen:
        Grundsätzlich wird zwischen „trockenen“ und „fettigen“ Schuppen unterschieden. Ich denke, dass die div. Kuren mit Mandelöl / Olivenöl / Kokosöl / Sheamaske etc. vor allem für die trockenen Schuppen hilfreich sind. Da ich aber die fettigen Schuppen habe, bewirken die Kuren bei mir das Gegenteil (so kommt es mir zumindest vor). Ich habe nun etwas neues ausprobiert, was mich nicht schlecht dünkt (habs aber erst zweimal ausprobiert). Meiner Lavaerde mische ich jeweils ca. 20 Tropfen Teebaumöl dazu und spüle meine Haara anschliessend mit Thymiantee aus. Beides soll gut sein für fettige Schuppen. Das mache ich momentan alle zwei Tage. Der Juckreiz ging sofort weg, die Schuppen sind noch da… Hoffe jetzt einfach, dass das noch etwas Zeit braucht… Das Teebaumöl riecht halt etwas streng, geht aber nicht lange und der Geruch ist weg.

  24. Hallo Jasmin,
    Ich verzichte jetzt seit einigen Wochen auf Shampoo, habe mit Heilerde angefangen, habe mal Natron und auch Waschnusssud getestet und bin jetzt seit knapp zwei Wochen bei Lavaerde gelandet. Aber egal, was ich getestet habe, nach zwei Tagen hatte ich immer wieder einen fertigen Ansatz. Ich habe jeweils nach dem waschen eine saure Rinse gemacht, habe auch versucht, den Apfelessig genau zu dosieren (1 EL).
    Hast du eine Idee, was ich noch optimieren könnte?
    Ich habe jetzt auch meine Zutaten von dragonspice bekommen, um z.B. die Waschpaste anzurühren. Worauf sollte ich besonders achten?

    Liebe Grüße
    Eva

    • Jasmin Schneider

      Hallo Eva,

      das war bei mir in der ersten Zeit ähnlich. Ich nehme an, dass es auch von der Umstellung kommt. Was ich festgestellt habe, ist, dass mein Ansatz deutlich fettiger ist, wenn ich (für mich) zu viel Essig bei der Rinse benutze. Noch heute ist das so. Nehme ich tatsächlich 1 EL, habe ich so etwa im Bereich der „Krone“ eine Art fettigen Ring. Ganz unangenehm! Ich würde dir also als erstes bei der Sauren Rinse empfehlen nur gerade mal einen Spritzer Essig zu nehmen. Mir hat das sehr geholfen. Eine Bekannte von mir, lässt die Saure Rinse ganz weg (bei Lavaerde), weil ihre Haare sehr dünn sind und sofort fetten, sobald der Essig drauf kommt (ihre Worte).

      Zur Waschpaste: Hmmm, ganz ohne Öl würde ich sie nicht machen, wenn du allerdings jetzt schon einen fettigen Ansatz hast, wird das natürlich schwer. Probiere es mal mit nur einem Hauch Öl, 2-3 Tropfen vielleicht, das reicht erst mal. Wenn du merkst, das ist zu wenig (Haare werden auf Dauer trocken), dann hebst du später ein paar weitere Tröpfchen unter. Unsere Kopfhaut reagiert einfach so verschieden, da ist es schwierig zu sagen, daran genau liegt es. Du musst testen testen testen. Möchtest du nicht sofort Zutaten „vergeuden“, mach dir erst mal nur ganz wenig Paste, sodass sie vielleicht bloß für einmal reicht. Das wird schon! 🙂
      Und fang echt mal bei der Rinse an (s.o.), vielleicht ist das schon die Lösung.

      LG, Jasmin

  25. Lina sagt

    Ich klinke mich jetzt hier ein 🙂 Hallo 🙂

    Habe schon soviel aus deiner Küche nachbebrutzelt, u.a. Deocreme, Deoroller, Gesichtscreme etc.
    Alles ist super, danke.
    Nun die Haare: mit allen Shampoos auf Silberseifen-, Kernseifen- und Olivenöseifenbasis komme ich nicht wirklich zurecht.
    Roggenmehl ist super aber auch schnell nachfettend. Natron war auch gut, das Haar wird strohig. Ok, nächstes Mal weniger Natron.
    Jetzt möchte ich Lavaerde ausprobieren. Im Haus habe ich Kaolin. Das ist ja auch bekannt als weiße Tonerde, Pfeifenerde etc.
    Kann ich das nutzen? Ist das die weiße Lavaerde?

    LG
    Lina

    • Jasmin Schneider

      In meinem Beitrag über Tonerden erkläre ich die Unterschiede zwischen den einzelnen Erden, da ist auch Kaolin mit bei, das ja, weiße Tonerde ist. Du kannst sie zum Haarewaschen verwenden, tatsächlich ist sie hervorragend bei sehr feinem un bei blondiertem Haar, weil sie weniger stark austrocknet und trotzdem sanft reinigt. Ich habe festgestellt, dass mein eher dickes Haar auf die Dauer davon fettig wird. Lavaerde ist für mich persönlich die beste aller Varianten. My Män hingegen, blond, feines Haar trocknet davon total aus und bekommt Schuppen. Es ist alles so sehr von der richtigen Wahl abhängig. Deshlab bleibt dir auch hier nur der Versuch. Ich tendiere ganz klar zur Lavaerde.
      LG, Jasmin

  26. CaroMue sagt

    Hallo Jasmin,
    kann es sein, dass es die Lavaerde nicht mehr auf der angegebenen Internetseite gibt? Ich finde sie nämlich nicht und denke, ich hab schon alles probiert.
    LG Caro

    • Jasmin Schneider

      Danke für den Hinweis Caro, offenbar hat CMD sie aus dem Programm genommen. Ich empfehle dir stattdessen die Lavaerde von Logona zu kaufen. Du findest sie außer bei Amazon in fast jedem gut dortierten Bioladen.
      LG, Jasmin

  27. Ger sagt

    Hi Jasmin,
    anders zu erwarten nun ein Kerl, der sich ein wenig um die andere und eigentlich gewöhnliche Art der Körperhygiene seine Gedanken macht. Treibe viel Sport und das beinhaltet Aussetzung der Haut und Haare durch chlorhaltiges Wasser (Schwimmbad) und regelmäßiges Duschen (bereits fast nur noch mit Haarwäsche(Organic Shampoo) ohne zusätzliche Seifen), naja und eben ab und zu mal ein Deo.
    Gelesen habe ich nun von dir den Selbsversuch zum Natron-Deo und hier die Haarwäsche mit Heilerde.
    Natron hatte ich bereits letzten Sommer schon einmal verwendet, um anschließend mit ´ner sauren Rinse, die Haare wieder in Schuss zu bringen. Ging so. Von weiblicher Seite wurde mir auch schon einmal ein Haaröl (Loreal) geschenkt, hatte ich nach geringer Benutzung wieder zur Seite gelegt- ich fand´s nicht sehr angenehm, zu fettend und der Geruch war zu intensiv, sehr duftstoffhaltig eben.
    Versuchen würde ich gerne aber weiter Tipps und Tricks, um erstens kostengünstiger die eigene Haut zu pflegen und zweitens zu wissen was man verwendet und nicht künstlich hergestellte Substitutionsstoffe aus Gründen der Konservierung und Einfachheit nacheinander in verschiedenen Mixturen sinnverloren auf sich aufpudert oder schmiert.
    Meine Haare sind nun ein bisschen wirr aber immer noch blond bis hellblond wie im Kindesalter.
    Nur die Ecken rechts und links der Stirn wollen immer mehr Lichtung bilden. Außerdem hatte ich auch bemerkt weiter Haare nach dem Duschen zu verlieren. Nun sind meine haare relativ kurz im Vergleich zu den anderen Texterinnen hier und dennoch hätte ich gern mal eine Einschätzung von Dir. Schätze die Meinung meiner Friseumeisterin auch sehr, nur ist sie momentan nicht zu Stelle.
    Haarwasser, wie und aus was?
    Kopfhaut und Haarwurzelt „beleben“ durch kämmen oder bürsten?!
    Waschen bei kurzen Haaren mit Heilerde und Co. gerade bei häufigen Sporteinheiten ?
    Haarschutz und Pflege nach der Wäsche und um die Haare etwas frischer aussehen zu lassen?
    Zu dem wollte ich noch sagen, gegen und in der Sommerzeit werden Miene Haare meist besser und auch bei Kontakt mit Salzwasser habe ich das Gefühl von mehr Behaglichkeit der Kopfhaut.

    Wäre schön von Dir zu lesen.

    Beste Grüße
    Ger

    • Jasmin Schneider

      Hallo Ger,
      wenn du viel Sport machst und deine Haare häufig waschen musst, dann würde ich dir von Heilerde oder Natron abraten, damit würden Haare und Kopfhaut zu sehr austrockenen, sorry. Vielleicht wäre ein mildes Shampoo an dieser Stelle besser, z.B. ein ganz einfaches Kräutershampoo ohne Silikone. Solltest du Heilerde doch mal probieren wollen, denke ich für dich wäre die weiße Tonerde die beste Variante.
      Gegen das Lichterwerden soll Koffein helfen, allerdings bezweifle ich, dass es eine Lösung für immer ist. Alter trifft ja nun mal jeden und ihr Jungs habt eben das Problem der Lichtung. 🙂
      Schöne Grüße,
      Jasmin

  28. Josephine sagt

    Hallo Jasmin,
    meine Haare sind vom Struktur naturblond, fein und habe eine Menge davon. Länge geht bis gerade unter ´den Schlüsselbein. Sie sind eher glatt, locken sich aber leicht beim feutchtem Wetter und verknoten sich insgesamt leicht. Habe letztens vor einem Jahr gefärbt also in den Längen ist noch Farbe vorhanden.
    Ich habe auch seit 1 Monat auch mit Logona gewaschen. Davor mit Redken Body Full (SLS, Silikonfrei) und John Masters Spearmint Meadowsheat abwechslend. Silikone sollten daher in meine Haare nicht vorhanden sein.
    Das erste Mal mit Logona war das Ergebnis hervorragend, danach, wie oben vielmals beschrieben, sind die Haare verknotet, klebrig (nicht fettig), hart, stumpf und sehr sehr statisch aufgeladen. Der Kopfhaut dagegen fühlt sich gut an.

    Ich habe bisher so gemacht: 5 EL Logona mit Wasser und ca 10 Tropfen Argan und Teebaumöl gemischt. Nur an der Kopfhaut aufgetragen und ausgespült. Nachher einen Apfelessig-Rinse. Ich lasse meine Haare entweder lufttrocknen oder föhne sie mit Kaltluft.
    Ich habe versucht dem Öl rauszulassen aber keinen Unterschied bemerkt. Einmal versuchte ich mit einem Arganöl-kur (übernacht). Ging gar nicht und bräuchte 1 1/2 Woche und 3 Haarwäschen vor der Öl raus war.

    Kannst du mir mit eine vernünftige Vorangehensweise helfen? Wäre sehr dankbar.

    Liebe Grüße
    Josephine

    • Jasmin Schneider

      Hallo Josephine,
      das ist natürlich total schade und ärgerlich.
      Das Problem für mich ist, ich kenne das Problem so GAR NICHT, meine Haare sind super, ab und zu statisch, aber eigentlich nur im Winter bei Heizungsluft und zu einem Grad, der nicht so schlimm ist. Hast du mal den Moisturiser probiert? Der hilft mir sehr gegen statische Aufladung und macht die Haare weich und kämmbar.
      Was dir evl. auch helfen könnte ist einfach (viel) weniger Erde zu benutzen. 5 EL scheinen mir viel zu viel, denn es kommt hier ja nicht auf die Länge an, wir behandeln damit ja bloß die Kopfhaut. Ich nehme wie du oben lesen kannst maximal 2 EL, die ich mit Wasser und ätherischem Ol, ab und zu mit etwas Aloe Gel (eher selten) aufpeppe, keine Öle. Sollten sich die Spitzen trocken anfühlen, massiere ich am Abend vorher einige Tröpfchen Öl ein, sei es Argan, Kokos oder Jojoba und wasche sie morgens aus. Die Mengen, die ich benutze, benetzen lediglich meine Haare und machen sie nicht fettig. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass du von allem zuviel nimmst, das ist meist das größte Problem. Irgendwie scheinen wir zu denken von natürliche Stoffen MEHR zu brauchen. Ist aber nicht so. Immer an Homöopathie denken.
      Vielleicht klappt’s ja.
      Viel Erfolg,
      Jasmin

  29. Dani sagt

    Hallo Jasmin,

    erstmal lieben Dank für Deine tollen Rezepte plus Tipps und Tricks – ich bin total begeistert und habe schon lange nicht mehr so gute Haut gehabt wie nach Anwendung Deiner „Minus-10-Revolution“ in Kombination mit der Anti-Akne Creme!
    Nun habe ich noch die „Erden“ kennen und lieben gelernt und würde mir gerne mit Lavaerde die Haare waschen – nun meine Frage: meine Haare sind mit Pflanzenhaarfarbe von Radico gefärbt (Mahagony) – könnte die Erde der Farbe schaden?

    Würde mich sehr über Deine Antwort freuen,
    lieben Gruß,
    Dani

    • Jasmin Schneider

      Liebe Dani,
      100% beantworten kann ich die Frage nicht, weil ich selbst aufgrund des hohen Grauanteils zwar vegan, aber chemisch färbe (Santotint). Ich habe allerdings in Foren gelesen, dass Lavaerde dazu neigt, die Haarfarbe auf Dauer aufzuhellen. Ich könnte mir weiterhin vorstellen, dass die Rotpigmente, die ja eh nicht die stärksten sind, rasch ausgespült werden. Man geht davon aus, dass das passiert, weil die Erde die Farbpigmente als „Schmutzpartikel“ sieht, an sich bindet und ausschwemmt. Also lieber vorsichtig mit den Erden!
      LG, Jasmin

  30. Cécile sagt

    Hallo Jasmin. Habe vor einiger Zeit auf Naturkosmetik umgestellt und wollte gestern die Lavaerde ausprobieren. Leider habe ich bereits während dem Auswaschen total viele Haare verloren und auch noch heute am nächsten Tag verliere ich Haare und bin natürlich etwas geschockt. Habe alles so gemacht wie beschrieben, allerdings habe ich blondierte Haare, könnte es da einen Zusammenhang geben? Habe später in den Kommentaren gelesen das es jemandem anderen auch so ergangen ist mit blondierten Haaren (hätte die Kommentare mal besser vorher gelesen ;-)) Hast du Erfahrung damit? Bin natürlich jetzt mehr als skeptisch das Experiment zu wiederholen.

    Danke dir, super Blog übrigens!

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Cécile

    • Jasmin Schneider

      Hi Cécile,
      hört sich ja schlimm an! Grundsätzlich würde ich bei blondierten Haaren mit weißer Tonerde arbeiten, die ist sehr viel sanfter und trocknet nicht so stark aus. Außerdem könntest du ein paar wenige Tropfen Mandelöl dazugeben, das stärkt die Keratinschicht. Doch beachte bitte, ich weiß nicht, ob das bei dir funktioniert, du kannst es probieren, wenn du es für richtig hältst, ich kann das nicht für dich entscheiden oder dafür gerade stehen.
      LG, Jasmin

      • Cécile sagt

        Liebe Jasmin
        Danke für deine Antwort. Ja natürlich, alles auf eigene Verantwortung 🙂 ich glaub ich lasse das Experiment erst mal bleiben und greife darauf zurück wenn meine blondierten Haare rausgewachsen sind. Das ist mir doch etwas zu risky, keine Ahnung warum meine Haare so reagieren. Aber Danke für deine Antwort! Lg, Cécile

  31. Calinka sagt

    Hi Jasmin!

    Vielen Dank für deinen tollen Artikel mit den sehr genauen Vorgangsbeschreibungen! Ich bin sofort neugierig geworden!

    Da ich noch eine Packung Luvos Heilerde Fein daheim hatte, dachte ich mir ich probier mal ob meine Haare mit der Heilerdebehandlung auch klar kommen (Ich weiß du rätst ab von Heilerde und empfiehlst Lavaerde, aber ich hatte die Heilerde nun schonmal da und wollte es probieren). Das Ergebnis ist schön geworden, der fettige Ansatz ist verschwunden und die Haare fliegen auch nicht und sind auch nicht klebrig. Allerdings habe ich das Gefühl, als würde hauchfeines Pulver an meinen Fingern haften bleiben wenn ich mir durch die Haare fahre, fast so als hätte ich Babypuder in den Haaren, und die Haare sehen eher matt als glänzend aus, obwohl ich sie sehr gründlich ausgewaschen und mit einer sauren Apfelessig-Rinse übergossen habe.
    Zuvor habe ich meine Haare mit einem Ei-Honig-Shampoo gewaschen (1-2 Tl Honig, 2-3 Eigelb, 1 Spritzer Zitronensaft, abschließend saure Rinse) und wunderschöne Ergebnisse bekommen: die Haare waren glänzend, fluffig, fettfrei. Allerdings möchte ich nicht immer so viele Eier verbrauchen. Deswegen meine Idee: Könnte man ein Heilerde-Ei-Honig-Shampoo kreieren oder meinst du, dass die Wirkungen sich gegenseitig beeinträchtigen würden? Hast du da irgendwelche Erfahrungswerte? Ich dachte mir eben, ich mixe die entfettende Wirkung der Heilerde mit der glänzend-machenden Wirkung des Eigelbs und der feuchtigkeitsspendenden und leicht aufhellenden Wirkung des Honigs. Ich habe kräftige, lange natur-hellblonde Haare, die am Ansatz schnell fetten und in den Längen ein wenig, aber für blonde Haare nicht gerade sehr, zu Trockenheit neigen und nicht besonders Öl mögen, da sie dann schnell klebrig werden.

    Ich würde mich über deine Meinung freuen!
    LG Calinka

    • Jasmin Schneider

      Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz, warum du mich fragst, was du falsch gemacht haben könntest, wenn du genau das benutzt, von dem ich abrate!?? Natürlich ist der sandige Griff ein Ergebnis der Heilerde. Es wird auch nciht besser, wenn man es nochmal probiert, eher im Gegenteil. Deshalb würde ich sie nicht mehr zum Haarewaschen verwenden. Nimm Wascherde und alles wird gut. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht!
      Eier und Honig, das hast du ja schon selbst bemerkt 😉 benutze ich nicht. Probier es mal mit 1 EL Kokosmilch (Milch, nicht Drink) statt einem Eigelb und genieße das Ergebnis. Honig als Aufheller ist ja leicht mit einem Spritzer Zitronensaft auszutauschen, du kannst auch 10 Tropfen ätherisches Öl (ist nicht ölig) Zitrone, Limette, Orange oder Mandarine nehmen, das tut den Job ebenso effektiv, wenn nicht besser. Auch als natürlicher Aufheller zu gebrauchen ist Kokosöl. Tu es mal über Nacht auf die Haare, wenn du am nächsten Morgen eh wäschst, es pflegt sie wunderschön glänzend und hellt ganz allmählich auf. Gibt den Haaren so eine Art sonnengeküssten Touch.
      Hab Spaß, spar an tierischen Proteinen (vor allem an Eiern, please), wir brauchen sie nicht wirklich.
      LG, Jasmin

  32. Calinka sagt

    ach hätte ich mal lieber vorher deinen gesamten Blog durchgeklickt! Dir geht es ja um vegan, sprich keine Eier und kein Honig… sorry! Das war natürlich etwas unpassend von mir…

  33. Karin sagt

    Hallo Jasmin!
    Wollte dir von meiner Erfahrung mit Lavaerde berichten. Hab die gleiche gekauft die du verwendest und hab mittlerweile 2 mal meine Haare damit gewaschen. Das erste mal leider auch in die Längen gegeben. Trotzdem musste ich erst am 4. Tag erneut Haare waschen wobei ich dazu sagen muss dass ich vorher auch nur 2 mal die Woche waschen musste. Hab kein Problem mit fettigen Haaren. Das für mich Beste hab ich allerdings noch nicht herausgefunden. Tu immer einen Schuss olivenöl dazu und gestern 2 tropfen aloe 10fach und danach essigrinse und dann hab ich noch keratin in meine Hände gegeben und verteilt. Werden trotzdem nicht weich. Tu dann immer im trockenen kokosöl rein das geht super aber trotzdem nicht perfekt. Irgendwie werden sie einfach noch nicht so wie ich es will. Wasche aber schon seit sicher 3 Monaten nicht mit Shampoo. Vorher mit Natron was ich super fand dann mit selbstgemachtem Shampoo mit betain und vieles mehr. Da waren die Haare im nassen Zustand kaum kämmbar aber wenn sie trocken waren super weich. Hab nur deswegen damit aufgehört weil jetzt zur badezeit sind die haare ja oft nass und dann immer steif. Das hat mich gestört. Ich werde jetzt mal versuchen das ölivenöl wegzulassen. Hoffe dass ich das richtige für mich finde sonst versuch ich es mal mit roggenmehl. Habe extrem trockenes Haar weil blondiert.

    Übrigens finde deine Seite super toll. Hab schon bisschen nachgemacht und es ist alles gelungen.

    Danke

    • Jasmin Schneider

      Wie schon sehr oft hier in den Kommentaren erwähnt wirkt die Lavaerde bei jedem anders, man kann nicht voraussagen, was dabei heraus kommt, man muss es probieren. Vielleicht ist Roggenmehl wirklich besser für dich, bei mir z.B. hat es gar nicht geklappt.
      Zu den blondierten Haaren… auch das habe ich schon mehrmals geschrieben und werde es nun in den Artikel packen: Bei blondierten Haaren ist es besser weiße Tonerde zu benutzen.
      Viel Erfolg,
      Jasmin

  34. Maria sagt

    Ich akzeptiere jede Art von vegan Leben.
    Aber Kokosöl dem einheimischen Honig vorzuziehen finde ich ökologisch höchst bedenklich.

  35. Lena sagt

    Liebe Jasmin,

    besten Dank für die vielen Selbstversuche und Tipps.

    Ich habe nun drei Mal mein Haar mit Lavaerde gewaschen und mit Saurer Rinse nachgespült. Bis auf Wasser und 1-2 Tropfen ätherisches Rosmarinöl habe ich keine zusätzlichen Zutaten zur Paste hinzugemischt. Mein Haar ist fein, voll, über die Schultern lang und etwas naturkraus. Zudem sind blonde Strähnen eingearbeitet.

    Leider bin ich mit dem Ergebnis noch nicht ganz zufrieden. Mir scheint, dass Rückstände im Haar bleiben, sie sehen zwar sauber aus, fühlen sich jedoch nicht so an. Zudem kann ich sie einfach nicht kämmen, weder im nassen noch im trockenen Zustand. Meine Haare wirken nach dem Waschen leicht pappig und sehr kompakt/verklettet.

    Was könnte ich ändern, dass das Ergebnis sicht verbessert?
    Besten Dank für deine Hilfe.

    Grüsse,
    Lena

    • Jasmin Schneider

      Hallo Lena,
      ich würde es mit weißer Tonerde probieren oder beim nächsten Mal weniger Lavaerde verwenden. Es hört sich so an, als trocknen deine Haare recht fix aus und so kann die Erde nicht richtig abfließen. Und es kann natürlich immer sein, dass die Methode einfach nicht so gut zu deinen Haaren passt.
      LG, Jasmin

  36. Anna Ott sagt

    Sehr interessanter Beitrag! Ich werd’s gleich morgen mal ausprobieren:)
    LG Anna

  37. Nadine sagt

    Hallöchen!
    Unglaublich viele Menschen haben ja schon Fragen gestellt oder ihr Feedback abgegeben. Ich schließe mich deshalb einfach mal an :3 .
    Ich „bin“ – wie sicherlich viele, die sich sowas hier durchlesen – auf der Suche nach einer tensid- und seifenfreien Lösung meine Haare alltagstauglich aussehen zu lassen. Vor kurzem habe ich für so etwa 4 Haarwäschen die Haarseife von Zhenobya probiert… *hust*… auch wenn man nicht so schnell aufgeben soll, bin ich durch 2 Punkte ganz schnell wieder davon abgekommen: Meine Haarfarbe von Elumen wäscht sich viel stärker aus (das Waschwasser ist fast tief-rosa) und ich habe Wasser mit einem Härtegrad von 13 (Grenze zu hartem Wasser). Ich suchte nebenbei zwar noch nach festen Shampoos, aber weil ich noch Lavaerde zu Hause hatte, recherchierte ich dazu etwas.
    Um an der Stelle dann abzukürzen: ich bin von dem ersten Waschergebnis wahnsinnig beeindruckt! Ich hätte nicht mal meine saure Rinse gebraucht, da das Gefühl beim Auswaschen einfach der Burner war *-* (super glatt und weich, als hätte ich Condi benutzt). Ich teste das morgen einfach mal.
    Deine „Mischung“ und Zeiten taugen für mich auch sehr gut – wie man liest -, sodass ich dabei bleiben werde. Auf der Packung stand aber sowieso „dünne Paste“. Mich wunderte das dann nur, weil ich in Foren etwas las, dass sie das laut Packung recht flüssig anrühren sollten. Wie dem auch sei, ich bin gespannt wie sich das „weiterentwickelt“. Wenn ich Glück habe, bleibt das Ergebnis so und ich wasche meine zukünftig mit nur einem Inhaltsstoff ^-^ .

    Schöne Grüße!

  38. Lisa Maus sagt

    Hallo Jasmin 🙂

    Erstmal ein großes Dankeschön für die vielen Tollen Rezepte, bin nach dem Lesen richtig in Ausprobierlaune geraten und ab ins Reformhaus geflitzt 🙂
    Vielleicht kannst du mir bei meinem Problem helfen, ich teste mich jetzt schon mehrere Monate durch die verschiedensten Haarwaschmethoden!
    Mein Hauptproblem, super schnell fermttender Ansatz, ja ich hab auch schon versucht es zu ändern indem ich den Waschrhytmus hinauszuzögere, aber keine Besserung in Sicht! Meine Längen fühlen sich insbesondere am zweiten Tag immer super schön an, nur leider muss ich die Haare dann waschen, weil es oben auf dem Kopf garnicht mehr geht!
    Ich habe aber noch ein weiteres Problem, oft (nicht immer) fühlen sich meine Haare nach dem Waschen, sofort fettig an, könnte das an einer falschen Zusammensetzung der Rinse liegen? Ich habe zwar schon rumprobiert, aber mal ist es so, mal so! Das kann einem ja schon die Nerven rauben :p
    Würde mich über eine Antwort freuen!
    Liebe Grüße
    Lisa

  39. Sophia sagt

    Hi Jasmin und alle anderen,

    mir geht es ein bisschen wie Lisa, meine Haare sind zu schnell fettig und generell eher weich und platt als griffig und voluminös wie ich mir das wünschen würde. Zudem habe ich seit einer Woche nun auch aufgeladene, fliegende Haare, also zu trocken und zu fettig gleichzeitig?
    Ich wasche erst seit 4 Wochen mit Lavaerde, davor aber auch schon lange silikonfrei. Zweimal habe ich zwischen der Lavaerde einen Shampoobar probiert mit dem Ergebnis dass die Haare zwar weniger trocken aber noch weicher und platter waren.
    Weiß irgendwer Rat?

    Viele liebe Grüße und tausend Dank für die tollen Rezepte!
    Sophia

  40. Heike Traub sagt

    Hallo Jasmin,
    bevor ich mich mit Lavaerde eindecke, wollte ich Fragen wie es sich mit dunkel gefärbten Haaren verhält.
    Wird die Farbe etwas herausgezogen? Oder macht es keinen Unterschied?
    Gruß
    Heike

  41. Heike Traub sagt

    Freude Freude 🙂

    Huhu Jasmin,

    habe mir die Tonerde aus Marokko von Ghassoul kommen lassen.
    Gestern dann gleich ausprobiert…..
    Das ist ja deer HAMMER!!!!
    Ich hab viele absolut glatte Haare, bisher war mein Problem,
    dass weder Locken, noch Hochsteckfrisuren gehalten haben.
    Zudem bin ich in den Wechseljahren und schwitze ab und an Nachts dermaßen,
    dass ohne Haarewäsche nichts mehr geht.
    1. Die Locken hielten den ganzen Abend (wow)
    2.obwohl ich gestern Nacht wieder geschwitzt habe,
    brauchte ich nur duschen, ohne Haare waschen, die Haare sahen aus wie frisch eingedreht.
    Ohne Witz, heute morgen stand ich auf und die Haare, ein Traum.
    Heute Nachmittag hab ich sie hochgesteckt, nichts ist seither verrutscht, oder aus den Nadeln gesprungen.
    Fazit:
    Meine Haare sind griffig,fest und glänzend, ganz ohne Spülung.
    Das Beste was meinen Haaren passieren konnte.
    Daher DAAANKEEE * knuff* 🙂
    Habe ein schönes Wochenende
    Ganz liebe Grüsse
    Heike

  42. Rebekka sagt

    Ich hab soeben probiert meine Haar mit Heilerde zu waschen. Die reinste Katastrophe! Ich muss dazu sagen, dass ich extrem überzeugt bin von Heilerde was Gesichtsmasken angeht. Daher dachte ich dass ich es nun auch mal für die Haare versuche. Leider hat das überhaupt nicht geklappt. Ich habe glattes langes Haar welches normalerweise sehr pflegeleicht ist zum Kämmen. Nach der Haarwäsche mit Heilerde hatte ich jedoch nur noch Knoten auf dem Kopf. Ich habe noch nie so viele Haare beim Kämmen verloren wie gerade eben. Schrecklich! Musste die Haare gleich mit „normalem“ Shampoo nachwaschen um sie überhaupt kämmen zu können ohne mir die Kopfhaut auszureissen.

    • Jasmin Schneider

      Ach je, du Arme! Das tut mir leid. Kleiner Tipp: Wie ich in meinem Beitrag beschreibe, bin ich nicht bei Heilerde geblieben, mit der ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe (s. Text), sondern bin auf Lavaerde umgestiegen. Die ist toll (für mich). Aber man darf einfach nicht vergessen, dass nicht alle Methoden für jeden geeignet sind. Ich z.B. kann auch nicht alle Alternativen vertragen oder leiden. Man muss oft lange suchen bis man seins gefunden hat.
      ich wünsche dir viel Erfolg dabei,
      Jasmin

  43. Hej 🙂

    Ich mache seit kurzem wieder regelmäßig Heilerde-Masken, und versuchs jetzt auch mal mit Shampooersatz.
    Veganes Shampoo schön und gut, trotzdem viel Müll (SLS….) drin und über die Erdvariante nur Gutes gehört ^^ daher mal ausprobieren, dem Selbsttest halber auch mal statt Duschgel.

    LG Jasmin 🙂

  44. Hallo,

    danke dir für diesen Bericht. Ich teste auch immer viel mit meinen Haaren da ich schon lange unzufrieden bin. Seit ich Mitte 40 bin werden sie immer dünner und trockener und die normalen Shampoos sind doch alle quatsch.

    Aber jetzt ist ja bald Wochenende und ich probiere es mal aus. Wenn ihr wollt gebe ich euch gerne Feedback wie es bei mir geklappt hat.

  45. Hallo Jasmin,
    bin jetzt vor ca. 5 Haarwäschen auf Logona Lavaerde umgestiegen, um mein zu schnell nachfettendes, mittlerweile gefärbtes (nur zwecks Grauhaarabdeckung, also von braun zu braun; keine Blondierung!), langes und glattes Haar wieder in den Griff zu bekommen; es war teilweise bereits am 2. Tag wieder reif für eine neuerliche Wäsche, was früher (vor Jahren, als ich noch handelsübliche – also Tensid-/Silikonbomben – verwendet habe) nicht der Fall war. Ich habe mich schon durch alle möglichen Shampoos – zuerst weg von Silikon über Naturkosmetik zu „mild“ – durchprobiert; das Letzte vor Lavaerde war das Balea Med Ultra Sensitive Shampoo. Damit war das Nachfetten aber bisher am Schlimmsten!
    Mit der Handhabung hatte ich eigentlich nur beim 1. Versuch so meine Problemchen, ab dem 2. Mal war es dann auch nicht mehr so „komisch“. Die Optik nach dem Waschen+Föhnen passt, beim Nachfetten bilde ich mir auch langsam aber sicher ein eine Besserung zu sehen. Jetzt stört es mich aber ungemein, dass ich meine eigentlich immer schon sehr leicht kämmbaren Haare nicht mehr so unkompliziert durchbürsten kann; nicht mal mehr mit den Fingern komme ich ohne qualvolles Ziepen durch, was bisher noch nie ein Problem darstellte – auch verheddern sie sich untertags viel stärker als üblich. Ich verwende grundsätzlich kein Öl, da ich damit bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht habe, egal ob ich es vor, während oder nach der Haarwäsche aufgetragen hatte, das Ergebnis waren immer fettige Strähnen, die ich selbst bei der nächsten Haarwäsche ohne Öl nicht wegbekommen habe. Meine Friseurin meinte letztens, dass ich durchwegs gesundes Haar habe und ich sie mit Öl unnötigerweise überpflege. Ich bin eh froh darüber, dass ich bei meinen Haaren so minimalistisch sein darf 🙂
    Kann man die Heilerde überdosieren, also zu viel davon beim Haarewaschen auftragen? Oder sollte ich die Längen nicht mit „einschmieren“?
    GLG

    • Jasmin Schneider

      Hi Tina,
      eigentlich kann man nicht überdosieren, aber mir kommt es immer vor, als trocknen die Haare sehr aus, wenn man regelmäßig zu viel nimmt. Und irgendwo habe ich auch schon geschrieben, dass man sich die Längen auf keinen Fall einschmieren soll 😉
      LG, Jasmin

      • Oh, ok… Das dürfte ich überlesen haben, sry! Dann werde ich beim nächsten Waschen gleich mal die Längen aussparen, dann verwende ich automatisch weniger; ich hatte schon Angst, dass es vielleicht an der Lavaerde liegt und die für meine Haare doch nicht geeignet ist. Vielen Dank für die Info! 🙂

  46. Hallo,

    danke für den super ausführlichen Artikel, ich finde es ein tolles Experiment, die Haare mit Heilerde zu waschen. Deswegen habe ich das auch ausprobiert, allerdings habe ich etwas andere Haare als du: Sie sind sehr lang und lockig.
    Und ich kann schon mal berichten: Die Locken sahen danach wirklich richtig schön aus, aber irgendwie haben sich die Haare total merkwürdig angefühlt – irgendwie wie eine Perücke. Und beim nächsten Waschen kam ganz viel Erde mit raus. Vielleicht hätte ich es etwas länger ausprobieren sollen?
    Den vollständigen Bericht gibt es auf jeden Fall auf meiner Lockenpflege-Seite: http://lockenpflege.de/haarwaesche/lockenpflege-im-test-locken-waschen-mit-heilerde/
    Liebe Grüße
    Klara

  47. Conny sagt

    Ich habe von Roggenmehl (nicht Vollkorn) als Shampooersatz gehört und hab mich bis jetzt noch nicht drübergetraut.
    Wenn ich deinen Blog lese, bekomme ich richtig Lust deine Lava-Haarwaschpasta auszuprobieren. Ich werde mir die Zutaten auf jeden Fall zulegen!.
    Eines verstehe ich nicht – du schreibst, dass du auf tierische Rohstoffe verzichtest und die tierleidfreie Variante wählst, was ja im Grunde sehr löblich ist. Du verwendest z.B. lieber Avocado statt Ei. Aber Eier kann man von glücklichen Hühnern am Biobauernhof (auch im Supermarkt ums Eck) kaufen! Avocados müssen meist von weit her (z.B. Chile/Peru/Spanien) transportiert werden, was vom Umweltgedanken mehr Schaden anrichtet. Kuhmilch und Kokosmilch detto. Ich bevorzuge faire regionale Bioprodukte, was nicht immer leicht zum Umsetzen ist. Aber mit selfmade-Kosmetik kommt man es leichter verwirklichen. 🙂

    • Jasmin Schneider

      Hallo Conny,
      das ist ein viel diskutierter Punkt. Und es gibt tausend Meinungen dazu. Meine weicht offenbar von deiner ab, aber ich will sie dir auch nicht aufdrängen. Schwatz Katz ist voll von nicht regionalen Zutaten, ich achte darauf, dass diese Zutaten fair gehandelt sind und ich sie in Bioqualität bekomme. Das ist möglich, wenn ich nicht nur ans Sparen denke. Eier von glücklichen Hühnern zu bekommen ist allerdings insbesondere im Supermarkt ums Eck leider nicht (mehr) möglich. Dieser Blog ist aber nicht der richtige Ort, sich darüber auszudiskutieren, weshalb ich nicht weiter ins Detail gehen werde. Wenn du mehr darüber wissen möchtest (und einen starken Magen hast), dann frag Google doch einfach mal, warum Veganer keine Bio-Eier mögen. Für mich hat diese Anfrage einmal die Welt verändert.
      Schöne Grüße,
      Jasmin

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