Autor: Jasmin Schneider

»NaturalBra« Schoko-Tonka Bodylotion

Nachdem ich endlich einen leicht zu verwendenden Emulgator ohne Palmöl gefunden habe, gibt es nun die lang ersehnte Bodylotion auf Schwatz Katz! Dass ich sie „NaturalBra“, also Natur-BH genannt habe, liegt an dem Rohstoff Kigeline, auf den die straffende Wirkung der Bodylotion zurückgeführt werden kann. Kigeline ist ein Extrakt aus den Früchten des Leberwurstbaums, der in Afrika seit Generationen zur Brustformung eingesetzt wird. Deshalb bezeichnet man Kigeline als „natürlichen Büstenhalter“. Das i-Tüpfelchen der Bodylotion ist ihr besonderer Geruch aus Kakao- und Tonka Extrakt. So wird deine Haut nicht nur optimal gepflegt, sondern du riechst auch noch zum Anbeißen!

Zitrusfrisches Erkältungsbalsam selbermachen

Erkältungsbalsam selbermachen ist wirklich einfach. Man findet im Netz Millionen Anleitungen dafür, aber wie eine liebe Bekannte mir gerne versichert, »…nicht auf der Katz, wo es doch hingehört«. Find ich ja total süß, wie Außenstehende meinen Blog so sehen ♥. Wie dem auch sei, da ich gerade selbst betroffen bin, habe ich einen „Vapor Rub“ gemacht. Dabei habe ich die klassische Variante aus Kampfer, Cajeput und Konsorten wie ihr sie aus meinem Erkältungsbadeöl kennt zwar mit aufgelistet, sie jedoch zusätzlich zu Gunsten einer frischen Zitronenbrise abgewandelt, weil ich doch so von der reinigen Kraft des Zitronenöls überzeugt bin. Und natürlich habe ich auch die Kids nicht vergessen, die bei allzu viel Menthol leicht in Atemnot geraten und stelle deshalb auch ein kinderfreundliches Rezept für Erkältungsbalsam selbermachen zur Verfügung.

»Hydra Warrior« Feuchtigkeitsserum deluxe

Letzte Woche habe ich den »Green Warrior« vorgestellt, ein einfaches Gesichtswasser aus Aloe Vera Extrakt 200:1. Heute zeige ich, wie man den Warrior mit Hyaluronsäure und Co aufpimpt, um seine feuchtigkeitsspendende Wirkung zu intensivieren. Das entstehende Feuchtigkeitsserum – ich hab’s um in der Superheldensprache zu bleiben, »Hydra Warrior« getauft, kann wie der »Green Warrior« solo unter einer Creme und als Zusatz in Cremes und Lotions benutzt werden. Ganz ähnlich wie beim Minus 10 Serum kann man die Verwandlung der eigenen Haut quasi beobachten. In Null Komma nix wirkt sie frischer und glatter, die Ausstrahlung gewinnt und man fühlt sich einfach gut.

»Green Warrior« Aloe Vera Gel aus Aloe Vera Extrakt

Endlich habe ich Aloe Vera Extrakt 200:1 getestet! Und wie so oft im Leben frage ich mich, was mich so lang davon abgehalten hat, es ist nämlich absolut fantastisch, obendrein gut verträglich und soooo einfach selbst herzustellen!!! Doch was ist Aloe Vera Extrakt 200:1 eigentlich? Es handelt sich dabei um 200-fach getrocknete (Bio) Aloeblätter, die anschließend zu Pulver vermahlen werden, das ohne jegliche Konservierungsstoffe auskommt. Hört sich Klasse an, hat aber lediglich Auswirkungen auf die Haltbarkeit des Produktes in Pulverform! Verarbeiten wir das Extrakt, müssen wir es konservieren, denn es reagiert mit Wasser und Wasser heißt Keime. Aufgrunddessen war ich bisher auch der Ansicht, dass ich ebensogut den konservierten Saft kaufen kann. Allerdings reagieren viele auf konservierten Aloe Vera Saft, bekommen Pusteln, Juckreiz oder sonstiges Generv. Wollen wa natürlich nicht, da machen wir uns doch einfach was selbst!

DIY Peeling einfach effektiv mit Reismehl

Heute möchte ich ein super einfaches, schnelles Rezept für ein DIY Peeling ohne viel Schnickschnack oder Rohstoff-Overload mit euch teilen. Es besteht aus wenigen Zutaten, die der ein oder andere unter euch ohnehin in der Küche stehen hat und kann sowohl ganz spontan gemacht oder auf Vorrat hergestellt werden. Natürlich gibt es ein paar Möglichkeiten, Extras einzubauen und das Rezept deinem Hauttyp anzupassen. Doch aufgepasst, es ist echt so sau einfach, dass ich mich eigentlich schämen müsste, es aufzuschreiben! Nebenbei kann man locker zum Beispiel ein Audiobook hören (das mache ich ja ständig) und welches ich derzeit empfehlen würde, könnt Ihr am Ende des Beitrags nachlesen ;)

Umweltfreundlicher Weichspüler mit Lieblingsduft

Vor ein paar Wochen habe ich einen selbstgemachten Wäscheduft mit euch geteilt. Seitdem habe ich einige Experimente gestartet, um die Wäsche nicht nur duftig, sondern sogar weich zu bekommen. Gerade meine Leinenkleider brauchten nämlich dringend ein wenig Nachhilfe im Nichtkratzen! Selbstverständlich musste ein umweltfreundlicher Weichspüler her, das versteht sich ohne viele Worte. Hört man „umweltfreundlicher Weichspüler“ fällt einem allerdings sofort Essig ein und mal ehrlich, Essig und Lieblingsduft schließen sich ja irgendwie aus, oder? Aber was könnte man statt Essig nehmen? Alkohol, das weiß ich vom Wäscheduft, verleiht der Wäsche zwar Aroma, spricht die Faser aber nicht an. Also habe ich das Salz genommen – nicht neu, klar, aber weitgehend vergessen. Salz löst sich im Wasser komplett auf macht das Wasser weicher, weil es ihm Kalk entzieht. Die Folge sind Leinenkleider, die weniger kratzen, frisch duften und luftig bleiben.

»Heat Away« Coolingspray für den Sommer

Aus gegebenem Anlass habe ich meinen Sommerfavoriten, das tatsächlich kühlende und erfrischende Bodyspray „Like Ice in the Sunshine“ aus 2016 neu aufgelegt und es mit mehr Pflege und einer schweißeindämmenden Duftmischung aufgepimpt. Wer gleichzeitig etwas gegen das Müffeln tun möchte (was in Anbetracht der Geruchs-Kakophonie in der Berliner U-Bahn durchaus Sinn machen könnte… LOL!) sollte es zusammen mit dem Natron Sprühdeo verwenden.  Ihr seht schon, es gibt mal wieder zahllose Möglichkeiten das Coolingspray zu personalisieren und der diesjährigen Hitzewelle, ein Schnäppchen zu schlagen!

Klärend mildes Ingwer-Zucker Peeling selber machen

Vor Kurzem erst habe ich das Ingwer-Zucker Peeling zum Verschenken für eine Freundin gebastelt und mir ist aufgefallen, wie schade es doch ist, dass es so weit hinten, irgendwo zwischen den ersten Rezepten krebst, die ich hier mit euch geteilt habe. Darum nehme ich mir jetzt einfach mal die Freiheit und poste es erneut (inklusive einiger Verbesserungen, wenn ich schon mal dabei bin), damit es wieder ganz vorne in die Köpfe kommt, wo es eigentlich hingehört. Es ist nämlich immer noch eine echte Wohltat, auch wenn man es an heißen Tagen besser im Kühlschrank parkt und erst fünfzehn Minuten vor seinem Einsatz heraus nimmt. So ist es gleich noch ein bisschen frischer. Schön!

Mango-Avocado Buddha Bowl mit Sweet Cashew Dressing

Buddha Bowl. Vielleicht seid ihr auf euren Streifzügen durch Rezepte im Netz schon mal auf den Ausdruck gestoßen. Ich dachte, es handelt sich dabei um rein vegetarische bzw. vegane „Salate“. Aber Buddha Bowls heißen Buddha Bowls, weil sie so schön vollgepackt sind und sich deshalb wölben wie Buddhas Bauch! Süß, oder? Leider sind sie nicht die schnellsten Mahlzeiten, die man zubereiten kann, aber mit der Zeit bekommt man ein Händchen dafür. Die schönsten Buddha Bowls stelle ich inzwischen aus Resten und Rohkost zusammen, außerdem liebe ich grünen Salat, was hilfreich ist, da so ein Buddha Bowl zum größten Teil aus grünem Gemüse bestehen soll. Heute möchte ich ein ganz besonders schmackhaftes Ergebnis teilen, dessen nussig, fruchtiger Geschmack abenteuerlustig zwischen süß und herzhaft schwankt. Ein kleines Gedicht möchte ich behaupten, und definitiv die Zeit zum Nachmachen wert.

Schöne Hosen dank Colette Juniper

Nach Jahren in fast ausschließlich Kleidern und Röcken wende ich mich einem der großen Mysterien der Hobbyschneiderei, der Hose, zu. Eigentlich mag ich Hosennähen überhaupt nicht! Und das hat nicht mal was mit dem Reißverschluss zu tun, sondern mit dem Anpassen. Wenn man selbst schneidert, will man doch hinterher ein Stück am Popo haben, das man wirklich mag, nicht wahr? Aber das bedeutet, erst einmal durch die Anpasshölle zu gehen, um vielleicht hinterher festzustellen, dass einem das Ding nicht steht. Gott sei Dank habe ich mich diesmal für den Schnitt „Colette Juniper“ entschieden. Colette Juniper ist eine Art Marlene Hose, die mich jedoch mehr an Wigan Casino und Northern Soul Dancing als an Berlin erinnert. Sie hat schöne weite Beine und einen breiten Bund, der hübsch auf der Hüfte sitzt und eine gute Figur macht. Ich habe bereits 3 Colette Juniper genäht und eine vierte in Rot wird bald folgen. Schau mal rein und lass dich inspirieren ;)

Sommercreme mit Emulgator ohne Palmöl

Dieses Jahr haben wir einen Sommer, der seinen Namen verdient. Es ist heiß und selbst ich als Quarkgesicht bekomme Farbe! Leider auch in Form von Pigmentflecken und deshalb habe ich mir eine leichte Sommermilch als Tagescreme ausgedacht, die von sich aus einen natürlichen Lichtschutzfaktor aus Ölen mitbringt. Allerdings schützen Öle allein nicht ausreichend vor schädlicher Strahlung, weshalb ich zusätzlich Parsun hinzugegeben habe (mehr zu Parsun findest du weiter unten im Text). Außerdem trage ich auf Nase und Wangen mineralischen Sonnenschutz (LSF 20) auf. Ich meide zudem die Mittagssonne und setze mich nicht ungeschützt in die pralle Pracht. Mir war außerdem wichtig, einen Emulgator ohne Palmöl zu benutzen und selbstverständlich fehlt auch die richtige Pflege für heiße Tage in Form von genug Feuchtigkeit nicht. Ein schöner Nebeneffekt des neuen Emulgators ist die absolut zarte Haut, die er hinterlässt. Da nistet sich so schnell keine Falte mehr ein!

Pfannkuchen ohne Ei mit leichtem Topping & Sesamdressing

In der Woche vor und an Pfingsten habe ich mir vorgenommen, ein paar Rezepte für Pfannkuchen ohne Ei auszuprobieren. Bislang hatte ich nur die süße Variante mit Bananen gemacht, aber herzhafte Pfannkuchen ohne Ei, die ich eigentlich viel leckerer finde, die konnten mich nach vielen Fehlschlägen nicht so recht überzeugen. Aber das ist jetzt Geschichte! Ich habe mit Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl experimentiert und endlich endlich endlich meinen herzhaften Pfannkuchen Favoriten gefunden! Und da er solo schon abso fabso lecker schmeckt, habe ich mich bei meinem Rezept heute für ein einfaches Topping aus Tomaten, Avocado, grünem Salat und gerösteter Sesam Tamari Soße entschieden. Die Tamari Soße ist ein Fertigprodukt in Bioqualität, das man so ähnlich auch selbst machen kann (auch das wird erklärt). Guten Appetit!