Alle Artikel mit dem Schlagwort: selbermachen

Majoran Schnupfensalbe im veganen Kleid

Vor kurzem bin ich auf meiner Suche nach einer Salbe für wunde Nasen über die so genannte Majoransalbe gestolpert, die auch von Kindern vertragen werden soll. Ich kannte Majoran Schnupfensalbe bisher noch nicht, drum habe ich mich neugierig auf das Thema gestürzt und war etwas entsetzt, dass die klassische Hausmittelvariante aus Alkohol und Butter – und ja, ich meine Butter, also echter Butter gemacht wird. Mal abgesehen davon, dass ich Butter nicht mag (ja, auch meine Familie ist deshalb bestürzt, so anders, ob ich wohl vertauscht wurde!?), mal echt jetzt, bevor ich mir Butter an oder gar in die Nase schmiere, würde ich sie doch lieber austrocknen lassen, oder? Bibber! Aber gut, alles Geschmackssache. Ich habe mir jedenfalls meine eigene Majoransalbe in vegan gerührt und sie mit ordentlich „Heile Heile Gänsje“ vollgestopft. Ich finde, sie funktioniert sehr gut. Man kann durchatmen und hat obendrein noch Pflege für die geplagte Schnupfennase, was will man mehr?

»Seidenfrau« Festes Parfüm mit bekanntem Duft

Mein Partnershop Dragonspice hat vor Kurzem neue Parfümöle ins Sortiment aufgenommen. Da musste ich natürlich gleich mal zuschlagen! Meine Wahl fiel „Silk Femme“, die Seidenfrau, ein bekannter Duft, dessen Name ich leider nicht hier reinschreiben darf. Wer ihn kennt, dürfte allerdings schnell draufkommen, wenn ich sage, der Parfümname heißt wie eine Himalayaregion, wenn auch die deutsche Schreibweise stark vom Original abweicht. Vielleicht hilft auch der Hinweis, dass es Wolle aus Merino, Seide und […] gibt und eins der bekanntesten Lieder von Led Zeppelin so wie der Duft heißt. Wie dem auch sei, unser festes Parfüm heißt »Seidenfrau« und ist im Handumdrehen gerührt. Ein super Geschenk für zwischendurch!

Herbst Glamour Butter, zart schimmernde Bodybutter

Derzeit reiten wir wettermäßig bereits gen Sonnenuntergang dieses Jahres und entsprechend durstig wird indessen unsere Haut nach Pflege und Beachtung. Die Herbst Glamour Butter schimmert darüber hinaus durch Zugabe von Perlglanzpigmenten, wodurch die Haut extra frisch und gesund aussieht. Selbst helle Haut wie meine profitiert von dem zarten Schimmer, den man optional auch weglassen kann. Wie viel Glitzer du bekommst, kannst du selbst entscheiden, ich hab zum Beispiel nur wenig genommen, gerade genug, um ein wenig Alltagsglamour zu erhalten. Wenn du es gerne krachen lassen möchtest, nimmste einfach die doppelte Menge oder experimentierst so lange, bis du das heraus bekommst, was dir am besten gefällt – abgesehen davon, dass du ja auch gleich zwei Chargen rühren könntest, um beides zu haben. Miau!

»Schokoprinzessin« festes Kinderparfüm & Lippenbalsam

Zur Einschulung ihrer Tochter hat sich eine Mutter aus meinem Bekanntenkreis ein Kinderparfüm gewünscht, das erstens Bio-Qualität haben sollte und zweitens auch keine Probleme macht, wenn es versehentlich gegessen wird. Das hat mich dann auf die Idee gebracht, ein Kinderparfüm zu machen, das man gleichzeitig als Lippenbalsam (auch für Erwachsene) benutzen kann. Und so ist die Schokoprinzessin entstanden, ein festes Kinderparfüm & Lippenbalsam, das rein aus natürlichen Biozutaten in Lebensmittelqualität gemixt ist. Das kleine Projekt hat mir viel Spaß gemacht und darum möchte ich es mit euch teilen. Vielleicht möchte die ein oder andere Mama unter euch ja im Rahmen eines Mädchengeburtstags eine Rühraktion veranstalten und sucht noch nach kinderfreundlichen Ideen. =^.^=

Hydrolat selbermachen ohne Destille

Es gibt ein paar Dinge, die ich ewig vor mir herschiebe, weil ich Schiss davor hab, zu geizig oder schlicht und ergreifend – seien wir doch mal ehrlich – weil ich zu faul dafür bin. Miau! Im vorliegenden Falle war es Hydrolat selbermachen, was mir Angst eingejagt hat. Ich hatte Zweifel, ob sich das hält, ob es ebenso gut wie ein gekauftes Hydrolat ist und Geiz, mir eine Destille anzuschaffen. Ihr kennt das vielleicht, Bangen statt Machen. Dann irgendwann diesen Sommer habe ich mir selber nicht mehr zuhören können und mich endlich ans Projekt Hydrolat selbermachen und ans Destillieren im Kochtopf herangewagt. Wie es gelaufen ist und meine Ergebnisse, habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst.

Aloe Vera Butter selbst gemacht

Auf meiner ewigen Suche nach neuen, interessanten Inhaltsstoffen für selbstgemachte Kosmetik, bin ich schon des Öfteren über Aloe Vera Butter gestolpert. Und wie das eben so ist, hat irgendwann die Neugierde über den Geiz gesiegt und ich habe sie bestellt. An und für sich eine gute Entscheidung. Aloe Vera Butter hat eine ähnliche Konsistenz wie Mangobutter, nährt, beruhigt und liegt nicht unangenehm auf. Was man dabei bedenken muss ist, dass es sich um eine so genannte „Blended Butter“, also eine extra zubereitete Butter oder auch Pseudobutter handelt. Eigentlich logisch, wenn man drüber nachdenkt, dass an Aloe Vera nix Öliges ist. Um Aloe Vera Öl zu bekommen, muss ja auch ein Auszug gemacht werden. Die Aloe Vera Butter wird allerdings nicht aus einem Aloe Auszug gemacht, sondern aus Aloe Gel und Fett gerührt. Und das, meine Lieben, das können wir auch selbst! Wie zeige ich euch in diesem Beitrag!

»Sun Warrior« After Sun Bodyspray

Es gibt Nachwuchs im Hause Katz, ein neuer Warrior ist entstanden, diesmal kämpft er als After Sun Bodyspray gegen die schlechten Eigenschaften der Sonne. Darum trägt er den Namen »Sun Warrior« und ist wie sein feuchtigkeitsspendender Kumpel »Hydra Warrior« auf Basis des »Green Warriors« entstanden. Wie Schwatz Katz Leser bereits wissen, ist der Green Warrior nichts anderes als selbst gemixter Aloe Vera Saft aus Aloe Vera Extrakt 200:1 ist. Ich konnte den Sun Warrior im Juli ausgiebig testen, nämlich im hübschen Seaside Städtchen Hastings in England, wo the Män und ich mit unserem Duo Von der Katz im Rahmen einer Veranstaltung zur Feier der Mondlandung vor 50 Jahren zwei Konzerte gespielt haben. Nach drei kühlen Tagen wurde es noch richtig schön sonnig (29°C) und wir konnten sogar ein wenig Sonnenbaden. Das After Sun Bodyspray kannst du übrigens auch ohne Sonne verwenden =-.^=

Nacken-, Schulter- & Rückenbalsam bei Verspannung

Trotz genug Bewegung tut mir immer wieder mal der Rücken weh. Entweder, weil ich zu lange am Rechner oder der Nähmaschine gesessen oder weil ich nach dem Sport den Cool Down weggelassen habe. Meinem Män geht es ähnlich, nur ohne Sport zwischendurch 😉 Am besten helfen mir Massagen, die ich mir leider nicht ständig leisten kann. Also rolle ich mich zwischendurch auf der Faszienrolle aus, lege mich auf die Akupressurmatte und experimentiere immer wieder mit Kräutern und Wirkstoffen in selbstgerührten Mischungen. Dabei ist mir vor kurzem ein schöner Nacken-, Schulter- & Rückenbalsam aus Beinwell und Weidenrindenextrakt gelungen, der sowohl zwischendurch aufgetragen, als auch einmassiert oder als heißer Wickel kleine, aber feine Wunder wirkt!

Duftkerzen aus Sojawachs DIY

Nachdem ich mich von meiner ständig mit neuen Ideen übersprudelnden inneren Stimme habe breitschlagen lassen, doch mal Massagekerzen zu machen, habe ich nach einigen Wochen muntere Gießens und Ausprobierens, endlich eine für mich befriedigende Herangehensweise für Duftkerzen im Glas entdeckt. Klar kann man einfach irgendeinem der vielen Tutos im Netz folgen und heißen Wachs ins Glas gießen, aber ich wollte halt eine Anleitung, mit der ich auch zurecht komme, wenn ich mal nicht den Kopf frei habe. Hobbies sind ja dazu da, uns Spaß zu machen, nicht um sie ständig neu zu studieren. Ich habe mich übrigens auch mit der Dochtfrage beschäftigt. Schau einfach mal rein!

Kokedama-inspirierte Pflanzbälle

Zwischen den Jahren bin ich zufällig auf den Ausdruck „Kokedama“ gestoßen. Kokedama kommt aus dem Japanischen und bedeutet „Mooskugel“. Diese Mooskugeln werden in Japan als alternativer (oft „schwebender“) Blumentopf für Bonsais benutzt und liegen dem Internet zufolge schwer im Trend. So war es nicht schwer, zahlreiche Anleitungen zu finden, wie man sie selbermacht (am Ende des Textes findet ihr Links). Im Großen und Ganzen ist es ein ganz schönes Gematsche und sauberen Fingernägeln nicht gerade zuträglich. Ich wollte es trotzdem probieren, denn ich mag Hängepflanzen, aber nicht ihre Präsentation in Plastetöpfen. Mein Problem war bloß, dass Moos bei unserer Heizungsluft schneller braun wird als mir lieb ist, da kann ich so viel sprühen wie ich will. Doch auch dafür hatte das Internet eine Lösung, die ich euch heute vorstellen möchte.

Latte Macchiato Bodybalm mit Murumuru Butter

Ah, ich hab mal wieder was Neues entdeckt: Murumuru Butter, eine ganz besonders pflegeintensive Pflanzenbutter, die man auch als veganes Lanolin verwenden kann. Ihr müsst sie einfach mal probieren, sie glättet und nährt die Haut ganz wunderbar, gereizte Stellen entspannen sich und die Hautoberfläche sieht einfach gesund aus. Murumuru Butter wird auch in künftigen Rezepten keine Fremde sein, denn wie ich halt so bin, habe ich sie einfach mal in alles reingemixt und bin begeistert. Unter den Rezepten findet sich diese hübsche Bodybalm in Latte Macchiato Optik. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass sie eine tolle Geschenkidee ist, auch wenn die Herstellung ein wenig Geduld verlangt. Sie wird wie eine Whip gerührt, gleicht in ihrer Konsistenz allerdings mehr einem Pflegebalsam, das sich satt auf die Haut aufträgt, aber nicht aufliegt.

Wie man Massagekerzen selber macht

Kerzen waren bisher ein Gebiet, um das ich einen großen Bogen gemacht habe. Ich wollte mit Paraffin (aus Mineralöl) und Stearin (aus Biomasse oder Palmöl) nix zu tun haben, die Sache mit dem Docht hat mich genervt und mal ehrlich, ich brauch nicht noch ein Hobby! Hmmmm…, nicht? Nein! Aber Massagekerzen…. Massagekerzen? Ja, komm, probier doch mal! Da ich ohnehin schon eine Weile Bio Sojawachs für meine Kosmetik verwende, habe ich dem Gedanken nachgegeben und mich am „Kerzengießen“ probiert. Und Gießen ist tatsächlich, was ich mache: Ich stelle einen Docht in ein hübsches Gläschen, gieße erwärmtes Wachs mit Pflegeölen und Düften meiner Wahl hinein und zack, fertig ist eine Massagekerze im Glas. Und die Anwendung erst! Fest steht, Massagekerzen werden ab jetzt bei mir häufiger auf dem Plan stehen!