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beefair to your hair

Haarwachs vegan – Beefair Styling & Pflege

Haarwachs vegan – beefair to your hair | Schwatz Katz
Kurz nach meinem Einstieg in die Kosmetikrührerei vor 2 Jahren hab ich angefangen, ein Rezept für Haarwachs zum Formen meiner damals noch kurzen Haare zusammen zu basteln. Ich hatte nämlich über viele Jahre das Problem, dass ich kein vernünftiges Produkt auf dem Markt finden konnte. Bei vielen hatte ich das Gefühl, sie trocknen meine Haare aus. Andere  wiederum klebten wie Beton auf meinem Schopf oder gaben überhaupt keinen Halt. Das war über Jahre hinweg sehr frustrierend. Aber mir ist zum Glück gelungen, eine Mischung zu zaubern, die Glanz und Struktur ins Haar bringt, pflegend wirkt und darüber hinaus vegan ist. Bei dem Haarwachs Rezept, das ich euch heute vorstelle, habe mich für ein weiches Wachs, nämlich Beerenwachs entschieden, das dem üblichen Bienenwachs ähnlich ist. Allerdings färbt es weder das Ergebnis gelb, noch gibt es permanent den typischen Duft ab. Nicht zu vergessen, dass wir damit unseren Bienchen eine Auszeit gönnen, damit sie auch in vielen Jahren unseren Planeten noch bunt färben können.

Die Haarwachs Zutaten
 noch mal schnell erklärt

Bezugsquelle
Meine Zutaten kaufe ich bei Dragonspice Naturwaren (Partnerlink) oder Amazon (Partnerlink). Im Rezept unten findest du auch direkte Links zu den einzelnen Rohstoffen.

Beerenwachs ist die vegane Alternative zu Bienenwachs. Es wirkt geschmeidiger als Bienenwachs, außerdem riecht es nicht und färbt die Kosmetik auch nicht gelb. Alternativ funktioniert auch Japanwachs.

Hinweis Ich arbeite in meinen Rezepten auf rein veganer Basis, weshalb du hier kein Bienenwachs finden wirst. Wenn du es trotzdem benutzen möchtest, kannst du es so portionieren wie Beerenwachs. Bienenwachs hat allerdings einen Eigengeruch, der nicht ganz einfach zu überdecken ist, und färbt die Kosmetik gelblich.

Kakaobutter duftet ganz zart nach Schokolade, pflegt spröde Haare und wirkt rückfettend. Alternativ Sheabutter oder Cupuaçubutter.

Kokosöl spendet Feuchtigkeit und wird gerne in Haarpflegeprodukten bei trockenem und sprödem Haar verwendet. Außerdem riecht es lecker. Alternativ Babassuöl.

Mandelöl hilft der Hornschicht der Haare geschmeidig zu bleiben, weil es schnell einzieht und aufpolstert. Alternativ Jojobaöl, Aprikosenkernöl, Reiskeimöl oder bei fettigen Haaren Klettenwurzelöl , Leinöl

Rizinusöl kräftigt die Haare und gibt einen seidigen Glanz. Alternativ Sonnenblumenöl.

Vitamin E kräftigt Haut und Haare und erhöht damit ihre Widerstandskraft. Außerdem hält es die verwendeten Öle frisch (egal welche du benutzt). Ersetzen kannst du es nicht, aber einfach raus lassen. Wenn du es rauslässt, solltest du dein Produkt dunkel lagern.

Haarwachs als Styling oder zur Pflege, deine Entscheidung

Da ich mir inzwischen meine Haare wachsen lasse – und ich ziehe das diesmal durch, wooooot – brauche ich inzwischen kein haltgebendes Haarwachs mehr. Aber weil ich die Mischung so mag, habe das Rezept ein wenig abgewandelt und benutze diese Formulierung zur Pflege von trockenen Haarspitzen.  Und weil ich schon mal zwei Rezepte habe, bekommt ihr auch beide präsentiert!

Haarwachs vegan einfach selbst gemacht

ergibt 50 gr

Haarwachs vegan – beefair to your hair | Schwatz Katz

Zutaten Haarwachs

Alternativen s.o.

Bezugsquelle
Meine Zutaten kaufe ich möglichst in Bioqualität bei Dragonspice Naturwaren (Partnerlink)* oder Amazon (Partnerlink).
*In der Zutatenliste ist der Link zur Bezugsquelle mit (→) gekennzeichnet.

Zur Herstellung
Becherglas oder Schüssel für Wasserbad
 oder Wasserbadeinsatz
Glasrührstab
Waage
verschließbares Gefäß zum Abfüllen, z.B. Weißblechdosen mit Sichtfenster

Styling Haarwachs vegan

15 g Beerenwachs
15 g Kakaobutter
10 g Kokosöl
5 g Rizinusöl
5 g Mandelöl

1 blob Vitamin E

optional Ätherische Öle in Tropfen (Tr)
5-10 Tr Ätherische Öle deiner Wahl (siehe dazu auch Tipp)

Pflege Haarwachs

10 g Beerenwachs
15 g Kakaobutter
15 g Kokosöl
5 g Rizinusöl
5 g Arganöl (alternativ: Mandelöl , Olivenöl , Aprikosenkernöl , Reiskeimöl)

1 blob Vitamin E

optional Ätherische Öle in Tropfen (Tr)
5-10 Tr Ätherische Öle deiner Wahl (siehe dazu auch Tipp)

Tipps zum Einsatz Ätherischer Öle

Trockenes Haar: Sandelholz , Vetiver , Kamille , Geranium , Rose
Fettiges Haar: Bergamotte bergaptenfrei , Rosmarin , Lavendel , Salbei  und Muskatellersalbei
Gegen Schuppen: Teebaum , Zitrone , Patchouli  (max 1 Tr), Rosmarin

oder, wenn es dir bloß um den Duft geht, eine Mischung aus Orange , Vanille  und Sandelholz  (I love!)

Da Haare Düfte länger speichern als Haut, solltest Du nur ätherische Öle verwenden, die Du (und Deine Liebsten) gerne riechen.

Herstellung Haarwachs vegan

Haarwachs vegan – beefair to your hair | Schwatz Katz

Im Wasserbad schmelzen

Beerenwachs mit den Ölen im Wasserbad klar einschmelzen.

Die Herdplatte ausschalten und die Kakaobutter dazugeben, bis sie flüssig ist.

Haarwachs vegan – beefair to your hair | Schwatz Katz

Die Masse auf Handwärme abkühlen lassen und das Vitamin E sowie die ätherischen Öle einrühren.

In einen Tiegel oder ein Döschen abfüllen und auskühlen lassen.

Haarwachs vegan – beefair to your hair | Schwatz Katz

Geschmeidiger wird’s, wenn du während der Kühlphase ab und zu rührst.

Wenn Du das Haarwachs in seiner Konsistenz eher geschmeidig haben möchtest, rühre es während der Kühlphase ab und zu um.

Anwendung Haarwachs als Styling oder Pflege

Eine kleine Menge Haarwachs zwischen den Fingern verreiben, auf das Haar (bzw. die Haarspitzen) auftragen und formen.

***

Disclaimer Bitte beachte, dass ich weder Medizinerin noch Kosmetikerin bin. Ich teile auf meinem Blog lediglich von mir für mich und meine Lieben erdachte Rezepte, die ich nach eingehender Recherche aus fair gehandelten Produkten aus biologischem Anbau selbst herstelle, ausprobiere, ggf. verbessere und toll genug finde, sie an Interessierte weiterzugeben. Wenn du meine Rezepte nachmachst, tust du das auf eigene Gefahr.



Schwatz Katz

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27 Kommentare

  1. Liebe Schwatzkatz. Ich liebe Deine Rezepte und finde Deine website einfach toll. Ich habe soeben einen Haarwachs nach Deinen Angaben gemacht (mit Sonnenblumenöl da ich kein Rizinusöl hatte) Der „Wachs“ blieb flüssig? Fehlt noch ein Inhaltsstoff?

    • Jasmin Schneider

      Jutta ist gerade unterwegs, auf eine gute Antwort musst du also leider warten.
      Ich probiere dennoch zu helfen…, alsooooo, von der Grundzusammensetzung sollte das Wachs spätestens nach 48 stabil sein. Kakaobutter hat sich manchmal ein bisschen, vor allem, wenn du sie stark und schnell erwärmt hast. Am Sonnenblumenöl kann es eigentlich nicht liegen.
      Nichtsdestotrotz, sollte sich dein Wachs noch nicht verfestigt haben, schmelze es einfach nochmal ein und gib ein wenig mehr Beerenwachs hinzu.
      Klappt ganz sicher beim nächsten Mal 🙂
      LG, Jasmin

    • Jutta sagt

      Hallo Lotti,
      ich war auf Tagung und kann Dir erst jetzt antworten. Jasmin hat ja schon gut geholfen. Beide Varianten wurden bei mir immer fest. Am Sonnenblumenöl liegt es auf keinen Fall und an der Zusammensetzung an Wachs + Butter zu den Ölen kann es eigentlich auch nicht liegen. Kakaobutter ist – wie Jasmin schon erwähnt hat – oft empfindlich wenn sie zu schnell und zu stark erhitzt ist, deshalb gebe ich sie immer zum Schluss dazu wenn die Herdplatte auf ganz klein oder ausgeschalten ist.
      Ich würde wie Jasmin schon geschrieben hat – nochmal einen Tag abwarten. Du kannst auch das Wachs für einige Stunden in den Kühli stellen und wichtig: dann einen Tag bei Zimmertemperatur stehen lassen. Wenn das nicht klappt, vorsichtig einschmelzen und etwas Beerenwachs zugeben.
      Liebe Grüsse,
      Jutta

  2. Bernhard sagt

    Hui – cool 😀 mir geht mein „Erstversuchswachs“ eh gerade aus. Deins klingt so schön. Gleich mal Sachen zusammenrotten und probieren muss…. Ohne Wasser hält sich das Zeug wenigstens lange 😀
    Danke

      • Bernhard sagt

        Salut 😀
        So Wachs probiert und hab mir Rosmarin reingetan (passt irgendwie zum sportlichen Möchtegerndasein 😀 ). Sehr schöne glänzende Haare, aber ich glaube beim nächsten mal werde ich den Wachsanteil etwas erhöhen. Es hält, aber eher locker. Also so Stufe 2-3 von 5 (wenn ma die Richtwerte auf gekauften Wachs nehmen). Danke nochmal 😀

        • Jutta sagt

          Hi Bernhard,
          schön, dass Dir die Grundzusammenstellung gefällt. Laß von Dir hören, wenn Du das nächste Mal mehr Beerenwachs hinzugibst. Mit dem gekauften Wachs (das oft Ceralan oder Bienenwachs enthält) wirst Du es wahrscheinlich nie ganz vergleichen können, da Bienenwachs (habs am Anfang mit Bio-Bienenwachs versucht) etwas schwerer auf den Haaren liegt und das Beerenwachs generell geschmeidiger und weicher aufliegt.
          LG, Jutta

    • Jutta sagt

      Oh ja, würd mich auch sehr freuen zu hören wie das Ergebnis geworden ist.
      Liebe Grüsse, Jutta

  3. Hallo Jutta,

    ich habe dein Rezept ausprobiert und es ist super geworden! Vielen Dank! Ich habe lange nach einem passenden Rezept gesucht, und wurde nun hier fündig 🙂
    Jetzt hätte ich noch eine Frage – meinem Mann glänzt das Wachs zu sehr in seinen Haaren, hast du vielleicht irgendeinen Tipp wie ich das ganze etwas matter werden lassen könnte?

    Vielen Dank nochmal und sonnige Grüße
    Alex

    • Jasmin Schneider

      Hi Alex,
      das Problem hatte ich auch einmal mit einer anderen Kosmetik, deshalb antworte ich dir rasch 🙂
      Du solltest weder Sonnenblumenöl noch Rizinusöl verwenden, die haben die Angewohnheit einen hübschen Schein zu hinterlassen. Weniger bekommst du z.B. durch den Einsatz von Traubenkernöl oder einfach mehr Jojoba. Ebenfalls hilfreich ist ein biiiiiiiiiiisschen Heil-, Wasch- oder Tonerde. Aber echt nur wenig, damit man nicht das Gefühl hat, das Wachs sei erdig. Einfach beim Abkühlen drüber stäuben und einrühren (am besten mit einem Handmixer). Du könntest auch etwas Mineralpuder nehmen, der tut das gleiche.
      Vielleicht hat Jutta auch noch eine Idee.
      LG, Jasmin

  4. Jutta sagt

    Hi Alex,
    danke für die netten Worte.
    Jasmin hat es schon gut erklärt – ich rühre halt gerne Rizinusöl ein weil es einen schönen Glanz auf das Haar zaubert 🙂 Es würde alternativ zu Jasmins Vorschlägen auch Reiskeimöl gehen und die Tonerde bzw. Mineralpuder (wirkt mattierend) in Minimengen funktioniert auch super. Wirklich nur bestäuben, dann klumpt es auch nicht sehr und verbindet sich gut mit dem Produkt. Ich kann Dir jetzt keine Mengenangabe geben, da ich das Wachs gerne glänzend mag, am besten rantasten – hier ist weniger mehr.
    Liebe Grüsse,
    Jutta

    • Vielen Dank für eure Antworten 🙂
      Kann ich das Wachs nun noch einmal verflüssigen um die Tonerde einzurühren? Oder soll ich es lieber beim nächsten Versuch testen?

      Ich wünsch euch einen schönen Abend und liebe Grüße
      Alex

      • Jutta sagt

        Hi Alex,
        Du kannst das Wachs bei niedriger Temperatur nochmal vorsichtig einschmelzen – kein Thema. Eventuell nochmal paar Tröpfchen ätherische Öle dazu wenn der Duft beim Aufschmelzen verloren geht. Gutes Gelingen!
        Liebe Grüsse, Jutta

  5. Eine dumme Anfängerfrage sei erlaubt: was versteckt sich hinter der Einheit „blob“ ? Ich habe auch nach langer Suche keine Erklärung gefunden…
    Danke!

    • Jutta sagt

      Hallo Karin,
      das habe ich leider nicht ausprobiert, da ich selbst keine Locken habe und mir gerade die Haare wachsen lasse.
      Der Haarwachs ist insgesamt weicher als gekaufte Wachse und liegt weder schwer noch fettig auf den Haaren. Ich habe dickes Haar und wende den Haarwachs als Spitzenpflege und zum „endgültigen Formen“ sprich: der Frisur einen Halt zu geben. Ich denke, dass zum Formen von Locken ein Stylingschaum + Fön + Rundbürste die beste Variante ist, da ein Haarwachs eigentlich eher die Haare glättet. Du müsstest es also einfach mal ausprobieren und ein Feedback (auch für andere Leser) hinterlassen.
      Liebe Grüsse,
      Jutta

  6. Simon sagt

    Hallo zusammen. Ich habe Mitte der Woche angefangen, ein bisschen mit diesem Rezept zu experimentieren. Das Wachs, das ich hergestellt habe, besteht aus Beerenwachs, Kakaobutter, Kokosöl, Jojobaöl und Vitamin E. Dabei bin ich von den Angaben abgewichen, weil ich etwas mehr halt haben und den öligen Charakter reduzieren wollte: Mein Wachs enthält einen höheren Anteil Beerenwachs und Kakaobutter. Zusätzlich habe ich mir heute noch Heilerde besorgt, um den Tipp in den Kommentaren auszuprobieren.

    Mein Wachs ist wiklich fest. Wenn man es benutzen möchte, muss man sich ein paar Brocken abknibbeln und diese dann in den Händen verreiben. Ist das Wachs erst einmal verrieben, lässt es sich problemlos anwenden.
    Nun zu meiner Frage: Ist es normal, das es so fest ist? Konventionelles Haarwachs ist deutlich geschmeidiger (was vielleicht an irgendeinem Inhaltsstoff liegen mag). Ich habe meine Variante beim Abkühlen auch brav umgerührt.

  7. Jutta sagt

    Hallo Simon,
    es ist ein wenig schwierig die Frage zu beantworten, wenn ich nicht weiss wieviel Wachs und Kakaobutteer Du im Verhältnis zu den restlichen Zutaten genommen hast. Unabhängig davon könne es daran liegen, dass die Kakaobutter zu heiss eingeschmolzen wurde (dann wird sie tatsächlich etwas spröde und bröckelig) und/oder Du hast zuviel Heilerde beigemischt und diese Kombination mit mehr Kakaobutter macht das Wachs trockener und brökelig. Ein Abweichen vom Rezept ergibt immer ein anderes Ergebnis, aber dafür experimentieren wir ja – also nicht aufgeben.

    Du könntest das Ganze nochmals einschmelzen bei geringer Temperatur und ein wenig Jojobaöl dazugeben und unter Rühren fest werden lassen. Konventionelle Haarwachse enthalten oft Ceralan (modifiziertes Bienenwachs) welches u.a. das Wachs geschmeidig hält.
    Falls Du nochmal von vorne anfängst, reduziere den Anteil an Heil- bzw. Tonerde (nur ganz wenig bestäuben) und erhöhe nur den Beerenwachsanteil und lass den Kakaobutteranteil im Verhältnis gleich. Ich verwende übrigens keinen Anteil an Tonerde, da ich den Glanz im Haar gerne mag und wir hier sehr kalkhaltiges Wasser haben das die Haare austrocknet.
    Liebe Grüsse,
    Jutta

    • Simon sagt

      Liebe Jutta,

      danke für deine Antwort. Tatsächlich habe ich das Wachs im ersten Durchgang ungefähr in dem beschriebenen Verhältnis hergestellt (ungefähr, weil ich erstmal nur ein Drittel der Mengen verwendet habe und etwas runden musste). Danach folgte ein Einschmelzen, bei dem ich mehr Wachs und Kakaobutter (tatsächlich im selben Verhältnis zueinander und ungefähr im doppelten Verhältnis zur ursprünglichen Menge) beigemischt habe. Gestern habe ich es ein drittes Mal eingeschmolzen, um etwas Heilerde beizumischen. Ich hatte das Gefühl, dass die Konsistenz des Produkts nach allen drei Schritten in etwa die gleiche war. Beim ersten Mal (als das Wachs noch dem Rezept folgte) war ich aber nicht sehr geduldig und habe es im kühlen Wasserbad erkalten lassen, was schneller ging als gedacht und mir gar nicht viel Zeit zum Umrühren gab.

      Mein Wachs sollte jetzt ungefähr aus
      15 g Beerenwachs;
      15 g Kakaobutter;
      4 g Kokosöl;
      8 g Jojobaöl;
      etwas Vitamin E und Heilerde
      bestehen.

      Was meinst du mit „erhöhe nur den Beerenwachsanteil und lass den Kakaobutteranteil im Verhältnis gleich“? Im Vergleich zur Beerenwachs- oder zur Gesamtmenge?

      Von der Wirkung und vom Look, den es erzeugt, her gefällt es mir eigentlich sehr gut. Danke fürs Teilen des Rezeptes 🙂

      • Jutta sagt

        Hallo Simon,
        um Deine letzte Frage gleich zu beantworten: erhöhe nur den Beerenwachsanteil und nicht gleichzeitig mehr Kakaobutter einrühren (also auf die Gesamtmenge bezogen), Beerenwachs ist geschmeidiger als Kakaobutter. Kakaobutter ist manchmal auch etwas empfindlich wenn ein Produkt zu schnell abkühlt und sie härtet „ungleichmäßig“ aus – will sagen das Produkt ist nicht mehr gleichmäßig geschmeidig. In Verbindung mit dem Jojobaöl, (Jojobaöl ist ein Wachs, das bei Zimmertemperatur flüssig ist) ist Dein Haarwachs wahrscheinlich zu schnell abgekühlt. In meinem Rezept sorgt das Kokosöl dafür dass der Haarwachs „softer“ bleibt. Nimm beim nächsten Mal etwas mehr Kokosöl dazu und lasse das Haarwachs bei Zimmertemperatur unter gelegentlichem Rühren abkühlen. Wenn Du Mineralerde einrührst, wirklich nur einen Kleinen Hauch nehmen.
        Liebe Grüsse,
        Jutta

        • Simon sagt

          Hi Jutta,

          danke, für den Rat. Ich werde die Portion Haarwachs, die ich noch habe, erst einmal aufbrauchen. Danach werde ich es mal mit deinen Ratschlägen probieren.
          Super Blog-Eintrag, toll, dass Ihr euch auch in den Kommentaren so sehr kümmert.

  8. Claudia sagt

    Hallo, ich habe eine Frage zum Halt- besteht die Möglichkeit, etwas HF 64 zuzugeben, um richtig Festigkeit bei kurzem Haar zu bekommen?

    • Jutta sagt

      Hallo Claudia,
      soweit ich weiß, lässt sich HF 64 nur in Wasser oder Alkohol lösen – es wird also nicht funktionieren. Du müsstest Dir also ein Haargel oder einen Festiger mixen.
      Liebe Grüsse,
      Jutta

  9. Claudia sagt

    Hallo Jutta, vielen Dank für deine Antwort.
    Das habe ich schon… ich dachte nur, die Kombi mit Wachs wäre vielleicht mal was Anderes 🙂

  10. Ana.Banana sagt

    Hallo Jutta, hallo Jasmin,

    ihr Lieben, ich mach schon zum zweiten Mal das Haarwachs für meinen Freund und steh vor dem gleichen Problem. An sich ist Hase mit der Paste sehr zufrieden – als Allergiker findet er nicht so leicht etwas, was uns beiden gefällt. Ich reagiere extrem auf Gerüche, er auf viele Inhaltsstoffe.
    Nun ist es aber so, dass das Haarwachs nach dem Mixen und Abkühlen ziemlich schnell krisselig wird. Ich muss dazu sagen, dass ich Bienen- statt Beerenwachs genommen habe, circa die Hälfte der angegebenen Menge und beim zweiten Mal sogar noch weniger. Die Paste wurde zwar geschmeidiger und um einiges flüssiger, aber das Krisselproblem hat das nicht gelöst – am 2 Tag war die Paste halb flüssig, halb bröckelig.
    Die Kakaopellets gebe ich stets hinzu, nachdem ich die Öle vom Herd nehme (allerdings noch während sie im Wasserbad sind). Die Pellets lösen sich vollständig auf, das kann es also auch nicht sein. Vitamin E kommt rein, sobald die Paste aus dem Wasserbad raus ist.
    Wo ist der Fehler in der Matrix?

    • Jasmin Schneider

      Sorry Ana,
      aber wir haben das Haarwachs noch nie mit Bienenwachs gemacht. Mit Beerenwachs wird es wie beschrieben und gezeigt, daher können wir dir da leider nicht helfen. Aber wenn das Wachs das einzge ist, was du geändert hast, liegt die Vermutung nahe, dass es am Wachs liegt.
      Miau, Jasmin

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