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Cremeherstellung leicht gemacht

Aufbau einer Emulsion, die Rohstoffe

Zubehör zur Cremeherstellung | Schwatz Katz

Wie versprochen gibt es auch diese Woche wieder ein wenig Theorie zur Cremeherstellung. Heute geht es um den groben Aufbau einer Emulsion, woraus sie besteht, auf was man achten muss und welche Rohstoffe für welchen Hauttyp geeignet sind. Ich habe mich bemüht, alles so knapp und leicht verständlich wie möglich zu beschreiben und die Chemie heraus zu halten. Dadurch klingt es vielleicht etwas kategorisch und über einen Kamm geschert, ich denke jedoch, dass gerade diese Herangehensweise den Einstieg ins Selbstrühren erleichtert. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich nämlich, wie abschreckend Fachgesimpel wirken kann. Und schließlich muss man nicht gleich zu Anfang alles wissen. Finde ich jedenfalls. Am Ende der Seite findet ihr wieder einen Einkaufszettel für Einsteiger, der die wichtigsten Informationen noch einmal zusammenfasst.

Hinweis für Ungeduldige Bitte schaut euch nicht nur die Bilder an, lest euch auch den Text dazu durch! Er enthält wertvolle Infos zur Formulierung eurer persönlichen Creme!

Aufbau einer Emulsion /Creme /Lotion

Der Aufbau einer Emulsion | Schwatz Katz

Ganz grundsätzlich besteht eine Creme bzw. Emulsion aus Öl und Wasser. Deshalb spricht man bei der Verarbeitung auch immer von der Ölphase (auch Fettphase) und der Wasserphase.

Zubehör zur Cremeherstellung | Schwatz Katz

Öl- oder auch Fettphase und Wasserphase | Aufbau einer Emulsion

Das heißt nichts anderes, als das man sämtliche öllöslichen Zutaten in einem, sämtliche wasserlöslichen Zutaten in den anderen Becher füllt, beide schmilzt bzw. aufkocht, um sie dann bei möglichst gleicher Temperatur zusammen zu mixen.

Um Öl und Wasser miteinander zu verbinden, braucht man einen Emulgator. Ein Emulgator hat die Fähigkeit Wasser- und Ölteilchen ganz dicht nebeneinander zu setzen und daraus eine homogene Masse zu machen. Er wird in der Regel zusammen mit den Fetten in der Ölphase eingeschmolzen. Das Ergebnis ist eine Emulsion, will heißen, eine Creme oder Lotion.

Der Aufbau einer Emulsion | Schwatz Katz

Würden wir allerdings Öl, Emulgator und Wasser alleine mischen, hätten wir lediglich eine Sahne, aber noch lange keine Creme. Damit Sahne steif wird, gibt man Sahnesteif hinzu. In der Kosmetik nennt sich das Konsistenzgeber. Konsistenzgeber sind festere Öle, also Fette, in der Kosmetik Butter genannt, wie beispielsweise Sheabutter, aber auch Wachse wie Beeren- oder Rosenwachs und Gele; eben alles, was aus einer Milch eine Creme machen kann.

Der Aufbau einer Emulsion | Schwatz Katz

Unsere fertige Creme hält im Kühlschrank ebenso wie Sahne oder Milch circa 1 Woche. Um sie dauerhaft benutzen zu können, muss sie entweder portionsweise eingefroren oder aber gut konserviert werden. Wir brauchen also einen möglichst natürlichen Konservierer.

Wichtiger Hinweis zu Kaliumsorbat Kaliumsorbat wird als Granulat und Lösung im Handel angeboten. Ich spreche bei meinen Mengenangaben von der Lösung, nicht dem Granulat. Die Lösung könnt ihr euch aber ganz leicht selbst aus Granulat und Wasser herstellen. Ich gebe dazu einfach 10 gr Granulat in eine Braunglasflasche (50 ml) und fülle sie mit 40 gr Wasser auf. Das ergibt eine 20%ige Lösung. Schütteln, einsatzbereit.

Aus diesen Infos ergibt sich grob die folgende Formel:

Der Aufbau einer Emulsion | Schwatz Katz

Schauen wir uns doch mal die einzelnen Komponenten genauer an.

Aufbau einer Emulsion

Rohstoff Guide für den schnellen Einstieg

Bezugsquelle
Meine Zutaten kaufe ich möglichst in Bioqualität bei Dragonspice Naturwaren (Partnerlink) oder Amazon (Partnerlink). Das beste Grapefruitkernextrakt gibt es meiner Meinung nach bei Meine Kosmetik. Der Shop ist ein bisschen veraltet, die Rohstoffe sind es aber nicht!

Öle

Ich teile meine Pflegeöle gerne in zwei Kategorien ein, in Basisöle und Wirkstofföle. Bei einigen Ölen ist der Übergang fließend. Man kann sie sowohl als Basis- als auch als Wirkstofföl einsetzen, aber lasst euch darüber keine grauen Haare wachsen. Für den Anfang ist es einfacher, kategorisch zu denken und wenn du es erst mal verstanden hast, kommt der Rest von selber.

Pflegeöle = Basis- und Wirkstofföle

Basisöle

Unter Basisölen fasse ich alle Öle zusammen, die hitzebeständig und eher günstig in der Anschaffung sind. Sie haben pflegende Eigenschaften und es gibt sie für jeden erdenklichen Hautzustand. Ein Basisöl oder eine Mischung aus mehreren Basisölen machen den Löwenanteil der Öl- bzw. Fettphase (s.o.) einer Emulsion aus, es sollte also mit Bedacht ausgesucht werden.

Anbei ein paar der gängigsten Basisöle und ihre wichtigsten Einsatzmöglichkeiten.

  • Jojoba-, Rizinus-, Pfirsichkern- oder Mandelöl bei normaler bis leicht trockener Haut, für die Haut jeden Alters
  • Aprikosenkern-, Babassuöl bei rissiger, trockener, empfindlicher und Mischhaut, auch mit Unreinheiten
  • Raps-, Sesamöl bei rissiger, trockener, reifer und Mischhaut
  • Distelöl bei öliger und fetter Haut mit Akne
  • Hanf- oder Leinöl bei fett-trockener Haut mit Neigung zur Akne und Unreinheiten
  • Traubenkernöl bei fetter, reifer und Mischhaut, auch mit Unreinheiten, bei jugendlicher Akne
  • Oliven-, Avocadoöl bei sehr trockener, rissiger und reifer Haut
  • Avocadoöl, Hanföl bei Neurodermitis und Schuppenflechte

Der absolute Allrounder unter den Ölen ist streng genommen kein Öl sondern flüssiges Wachs, aber wir nennen es der Einfachheit halber weiterhin Öl, das Jojobaöl. Wenn ich nur ein einziges Öl haben dürfte, wäre es Jojobaöl. Es hält ewig, ist geruchsneutral und kann somit auch als Basis für selbstgemachte Duft- und Massageöle dienen, es pflegt die Haut, zieht tief in sie ein, festigt das Bindegewebe, verbessert die Feuchtigkeitsbindung und beugt Faltenbildung vor. Wenn du dich also nicht so recht entscheiden kannst, rate ich dir zu Jojobaöl.

Junge und Kinderhaut Letztens wurde ich per Mail gefragt, welche Öle man denn bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nehmen kann, meine Aufzählung höre sich an, als sei alles nur für Problem- oder ältere Haut gedacht. Deshalb anbei eine Aufzählung der »kinderfreundlichen« Öle.

  • Bei kleinen Kindern ist meiner Meinung nach Kokosöl super, denn es riecht lecker und zieht schnell ein. Ich persönlich würde es nicht unbedingt im Gesicht verwenden, denn es kann Unreinheiten auf junger Haut begünstigen. Alternativ gehen auch die folgenden Öle.
  • Solange noch keine Hautunreinheiten aufgetreten sind, rate ich zu Jojoba-, Pfirsichkern-, Aprikosenkern-, oder Mandelöl. Sie sind allesamt sehr leicht, verstopfen nicht, unterstützen die Haut bei ihrer normalen Arbeit.
  • Wenn es pubertär wird gelten wiederum die gleichen Tipps wie oben. Allerdings darf man pubertäre Unreinheiten nicht zu eng sehen. Solange es nicht zu einer ausgeprägten Akne kommt, reicht es z.B. Traubenkernöl mit etwas Aprikosenkern- und im Notfall (bei öliger Haut) etwas Lein- oder Hanföl zu mischen. Fügt der Wasserphase Aloe Vera hinzu, damit die Haut nicht austrocknet.

Wirkstofföle

Unter Wirstoffölen fasse ich alle Öle zusammen, die temperaturempfindlich sind und in ganz geringer Konzentration große Wirkung erzielen. Ich bezeichne sie ungern als teuer, wenn auch ihr Preis teilweise deutlich über dem von Basisölen liegt. Dafür hat man länger an ihnen, weil man viel weniger davon braucht. Anbei ein paar der gängigsten Wirstofföle und ihre wichtigsten Einsatzmöglichkeiten.

  • Arganöl bei trockener und reifer Haut, jugendlicher Akne, Anti-Aging, auch bei Neurodermitis und Schuppenflechte
  • Wildrosenöl bei Pigmentstörungen, Narben, Couperose, Schuppenflechte, Anti-Age, auch bei jungen Gesichtern mit ersten Problemen
  • Nachtkerze bei Schuppenflechte und Neurodermitis
  • Macadamianuss-, Borretschsamenöl bei extrem trockener, geschädigter Haut

Einen wirklichen Allrounder gibt es unter den Wirkstoffölen nicht, man muss sie nach eigenen Bedürfnissen aussuchen. Wenn ich persönlich mich für eins entscheiden müsste, würde ich zu Arganöl greifen. Es verbessert das Feuchthaltevermögen der Haut, polstert dadurch Fältchen auf und beugt der vorzeitigen Hautalterung vor. Trockener Haut hilft es ihre Schutzschicht wieder aufzubauen, es ist auch hervorragend für die Haare geeignet. Außerdem hinterlässt es meiner Meinung nach einen schönen »Glow« auf der Haut. Also keinen Glanz, mehr so einen gesunden Schein, der dich einfach schöner, strahlender aussehen lässt.

Hinweis Wirkstofföle sind zwar ebenfalls Bestandteile der Ölphase (s.o.), sollten aber nicht mit erhitzt werden. Ich füge sie gerne erst am Schluss hinzu, wenn die Emulsion schon etwas abgekühlt ist.

Konsistenzgeber

Der Aufbau einer Emulsion | Schwatz Katz

Konsistenzgeber machen eine Creme griffig und »streichfähig«. Sie lassen sich grob in 3 Kategorien einteilen: In Fette und Fettalkohole und Wachse , die allesamt öllöslich sind, also mit in der Ölphase eingeschmolzen werden. Eine Sonderstellung unter den Konsistenzgebern sind die Gele bzw. Gelbildner, die wasserlöslich sind. Ich neige wie die meisten Selbstrührer dazu, zwei oder sogar alle drei Arten in einer Creme zu mischen, je nachdem welche Konsistenz mir vorschwebt. Ich finde, das ist etwas, was jeder für sich über die Zeit hinweg lernt, deshalb möchte ich an dieser Stelle auch gar keine Ratschläge geben, wie genau eine Creme auszusehen oder sich anzufühlen hat. Wichtig ist, dass sie stabil ist, gut einzieht und optimal pflegt.

Fette (und Fettalkohole)

Konsistenzgebende Fette sind nichts anderes als feste Öle, z.B. Kakao- und Sheabutter wie ihr sie bereits von der Bodybutter kennt. Sie wirken hautpflegend, härten allerdings weniger stark als Wachse, weshalb man sie meistens mit einem weiteren Konsistenzgeber kombiniert. In Cremes sollten sie grundsätzlich sparsam verwendet werden, weil sie die Haut nicht nur pflegen, sondern auch verstopfen können.

Mangobutter und Sheabutter

Mango- und Sheabutter sind gute Konsistenzgeber für Cremes und Lotions

Ebenfalls als Konsistenzgeber werden so genannte Fettalkohole eingesetzt, die zwar Alkohole sind, aber der Haut nicht schaden. Sie begünstigen die Streicheigenschaft einer Creme, schützen die Haut vor dem Austrocknen, halten sie weich und geschmeidig. Am bekanntesten unter ihnen ist sicher der Wollwachsalkohol, der allerdings tierischen Ursprungs ist und deshalb nicht in meine Cremes kommt. Ich nutze ausschließlich pflanzliche Fettalkohole und bin damit sehr zufrieden.

Anbei die gängigsten Fette und Fettalkohole und ihre wichtigsten Einsatzmöglichkeiten.

  • Sheabutter, die Mutter aller Buttern ist ein ganz hervorragender Zusatz für sahnige Cremes mit hoher Pflegewirkung. Sie macht sich sehr gut bei trockener oder geschädigter Haut, auch bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte, bei reifer Haut und in Nachtcremes.
  • Mangobutter ist meiner Meinung nach etwas universeller als Sheabutter einsetzbar, sie ist leichter, nicht so fettig und fühlt sich irgendwie frischer, feuchter auf der Haut an als Sheabutter. Allgemein wird sie bei spröder und rissiger Haut angepriesen, ich finde allerdings, Mangobutter ist auch super für normale Haut geeignet. Auch bei Kids und jungen Erwachsenen.
  • Kakaobutter ist gut geeignet für Bodybutter und -lotions, bei sehr trockener oder reifer Haut und in Nachtcremes. Sie hinterlässt meiner Erfahrung nach einen leichten Fettfilm, weshalb ich persönlich sie in Gesichtscremes meide. Sie tendiert auch dazu die Poren (im Gesicht) zu verstopfen, was zu Hautunreinheiten führen kann. Als Körperbutter finde ich sie hingegen super!
  • Cupuaçubutter riecht ein bisschen nach Schokolade, hat aber sonst wenig mit Kakaobutter gemein. Sie ist nämlich schön leicht, zieht super schnell ein, stärkt die Barriereschicht, hält die Feuchtigkeit und reguliert den Fetthaushalt der Haut. Ich mag sie sogar noch ein wenig mehr als Mangobutter, weil sie weniger »schmalzartig« ist und auch keine Ölkristalle bildet, wenn man sie falsch erhitzt. Sie ist gut für empfindliche, trockene und normale Haut geeignet. Auch bei Kids und jungen Erwachsenen.
  • Cetylalkohol pflanzlicher Herkunft ist sozusagen der Weichmacher unter den Konsistenzgebern. Richtig dosiert macht er die Haut wunderbar geschmeidig. Er wird besonders bei unreiner und fettiger Haut empfohlen, verwendet man ihn sparsam, glättet er aber auch trockene und schuppige Haut. Eine weitere interessante Eigenschaft von Cetylalkohol ist, dass er bei höherer Konzentration ein trockenes Hautgefühl hinterlässt, was im Normalfall zwar unerwünscht, aber im speziellen auch gewollt sein kann. Ich denke dabei an Luftartisten, allen voran Pole Dancer, die auf den Grip ihrer Haut angewiesen sind.

Dürfte ich nur ein Fett auswählen, fiele meine Wahl auf Mangobutter. Sie ist universell einsetzbar, einfach zu verarbeiten und pflegt ausreichend.

Wachse

Wie Fette und Fettalkohole verhelfen auch Wachse einer Creme zu einer festeren Konsistenz. Ich benutze sie vorwiegend in meinen ölbasierten Rezepturen wie das Anti Age Gel und das Regenerationsserum mit Avocadin oder aber um Bodybutter und Deo fest zu machen. In Cremes und Lotions verwende ich sie eher sparsam, denn sie verändern ganz deutlich das Hautgefühl. Ein bisschen zuviel Wachs und du hast das Gefühl, du trägst eine Maske. In Hand- und Fußlotions mag das toll sein, da fühlt es sich wie ein schützender Film an, aber in Gesichtsprodukten muss ich das nicht haben. Grundsätzlich kannst du dir folgendes merken: je härter das Wachs, also je höher der Schmelzpunkt, desto deutlicher spürst du es auf der Haut.

Beerenwachs von CMD

Beerenwachs von CMD Kosmetik, eins meiner Favoriten!

Anbei die gängigsten (pflanzlichen) Wachse und ihre Einsatzmöglichkeiten.

  • Beerenwachs, auch Japanwachs, ist ein sehr weiches Wachs, es schmilzt bereits bei etwa 50°C. Wie alle Konsistenzgeber hat es so genannte »co-emulgierende Eigenschaften«, was soviel bedeutet wie, es hilft Öl- und Wasser in der Emulsion zusammen zu halten. Dadurch wird die Creme stabiler. Beerenwachs hinterlässt ein leichtes Hautgefühl und bildet in entsprechender Dosierung so gut wie keinen Film auf der Haut.
  • Rosenwachs ist purer Luxus. Es hat einen Schmelzpunkt von ca. 60°C. Es duftet deutlich nach Rose, weshalb ich vom Einsatz im Gesicht oder als Lippenpflege abrate. Es macht sich hingegen ganz großartig in Whips, Bodypeelings und in leichten Lotions und hinterlässt ein ultra geschmeidiges Hautgefühl.
  • Candelillawachs ist mit einem Schmelzpunkt um die 70°C ein hartes Wachs und dadurch sehr filmbildend. Ich liebe es in Bodybutter, weil es einen ganz hinreißenden Glanz hinterlässt, den man auch in sehr geringer Dosierung (1-2%) auch in Lotions einfangen kann. Für Gesichtscremes ist es meiner Meinung nach nicht geeignet.
  • Carnaubawachs ist das härteste aller mir bekannten Wachse. Sein Schmelzpunkt liegt bei etwas über 80°C. Ich verwende es in meinen Deosticks, damit sie auch im Sommerurlaub bei über 40 Grad Haltung bewahren. Es ist auch für Bodybutter und Lippenstifte geeignet, ich persönlich würde es nicht in Emulsionen verarbeiten, da es leicht klumpt und beim Abkühlen Stückchen hinterlassen kann.

Gele

Gele nehmen als Konsistenzgeber eine gesonderte Stellung ein. Die meisten von Ihnen sind nämlich nicht öllöslich, will heißen, man fügt sie der Wasserphase zu. Ich neige dazu, sie vor dem Rührprozess in einem kleinen Teil des Wassers zu lösen und sie wie die Wirkstofföle erst während der Cool-Down-Phase einzurühren. Dadurch ergibt sich meiner Meinung nach eine schönere Textur. Auch fertige Gele wie das temperaturempfindliche Aloe Vera Gel gebe ich erst am Schluss hinzu.

Aloe Hair Moisturiser ohne Silikone | Schwatz Katz

Aloe Gel

Anbei meine Gelfavoriten und ihre Einsatzmöglichkeiten.

  • Aloe Vera Gel, spendet Feuchtigkeit, unterstützt die Wundheilung, wirkt gegen Juckreiz, hilft trockener Haut geschmeidig zu werden und und und. Ich glaube, es gibt kaum ein besseres Gel für eine Creme als Aloe Vera. Tatsächlich rühre ich es überall mit ein. Ich liebe dieses Zeug! Aloe Vera Gel gibt es in Pulverform zum Anrühren oder als fertiges Gel. Verwechsele das Gel nicht mit dem Saft oder dem Konzentrat. Dem Saft muss man meist einen Gelbildner (s.u.) hinzufügen, damit er tatsächlich als Konsistenzgeber geeignet ist. Das Konzentrat ist flüssig und deshalb ein Wirkstoff und kein Konsistenzgeber.
  • Xanthan transparent ergibt ein sehr leichtes Gel, das meiner Meinung nach der Emulsion einen »schönen Touch« verleiht. Sie wird leicht, feucht und nicht fettig. Außerdem zieht es gut ein, hat aber keine große Wirkung auf die Haut. Ich verwende es als Allrounder, aber eher als reinen Verdicker oder als »Emulgatorersatz«, z.B. in meinem Make-Up Entferner oder im Deo-Roller
  • Hyaluronsäure ist ebenfalls ein so genannter Gelbildner, allerdings ist das Gel recht flüssig, weshalb man es mit weiteren Gelbildnern andickt, um konsistenzgebende Eigenschaften zu erreichen. Hyaluronsäure ist unbestritten einer der besten Feuchtigkeitspender überhaupt. Ich habe ihr bereits einen ganzen Artikel inklusive Rezept gewidmet: Hyaluron Gel & Serum Basisrezept. Das Serum kann man in Cremes verarbeiten, ich persönlich finde es allerdings sinnvoller, es einfach vor der Tages- und Nachtpflege pur aufzutragen.
  • Kieselsäure (nicht zu verwechseln mit Kieselerde) ist ein super Zusatz in Cremes gegen Hautunreinheiten. Allerdings sollte sie sparsam verwendet werden, da sie austrocknend wirkt. Kieselsäure ist sowohl öl- als auch wasserlöslich und macht ein schönes kompaktes Gel. Man kann das Pulver in geringer Dosierung auch pur in Pudern verwenden, um sie fluffiger zu halten und ein Verklumpen zu verhindern, z.B. in Deopuder, da reichen schon 0,5 gr. Pass ein bisschen auf bei der Verarbeitung, Kieselsäure ist zwar vollkommen ungiftig, staubt aber wie die Hölle und fühlt sich auf den Schleimhäuten absolut nicht gut an.

Mein Favorit ist Aloe Vera Gel. Xanthan macht die Creme zwar haptisch angenehmer und weniger puddingartig, aber ich sehe keinen Gewinn darin, eine Komponente in meine Creme zu rühren, die vielleicht gut aussieht oder sich schön anfühl, meiner Haut aber nichts bringt. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Der Aufbau einer Emulsion | Schwatz Katz

Rühren einer Emulsion

Emulgatoren

Wenn es um Emulgatoren geht, bin ich faul und gar nicht experimentierfreudig. Ich benutze meistens Emulsan oder bis vor kurzem Lamecreme, weil ich weiß, wie und vor allem, dass sie funktionieren. Lamecreme benutze ich nicht mehr, seit ich registriert habe, dass sie auf Palmöl basiert. Es tut mir leid, dass ich Rezepte damit angeboten habe, ich habe die Zutat inzwischen ersetzt. Man lernt nicht aus!

  • Emulsan ist einfach zu verarbeiten, solange man es über 70° C erhitzt und gut besonders gut geeignet bei feuchtigkeitsarmer und trockener Haut. Es bildet einen leichten Film, die Haut fühlt sich weich und glatt an.
  • Lamecreme benutze ich wegen des darin enthaltenen Palmöls nicht mehr. Ich experimentiere dafür mit dem palmöfreien Emulgator Dermofeel GSC, der in Kombination mit bestimmten Konsistenzgebern ganz ähnliche Konsistenzen wie Lamecreme zaubert, ich brauche aber noch ein paar Anläufe.
  • Lysolecithin rührt mit ausreichend Konsistenzgebern wunderschön leichte Cremes in zartem Vanilleton, ist aber auch ein Pain in the Arse, denn es hinterlässt die Creme auch gerne mal zu flüssig (und ich meine wie Wasser). Ich benutze es meistens zusammen mit Emulsan, wenn ich eine leichte Lotion rühren möchte. Einmal ist mir eine Lotion zu fest geworden, ein paar Tropfen Lyso haben sie »aufgeweicht« und wieder milchiger gemacht. Außerdem benutze ich ganz old-school Lyso in Badeölen (die meisten benutzen darin Mulsifan, das ich persönlich nicht mag). Lyso kann sich schon mal unten absetzen, aber ein guter Shake macht alles wieder gut. In Badesalz kann es den gefürchteten Fettrand in der Wanne verhindern.
  • Fluidlecithin Super rührt wunderbar leichte Emulsionen, die leicht gelartigen Charakter haben, aber pflegen wie eine Creme. Auch davon werde ich bald mehr zu berichten haben.

Wasser

Die Wasserkomponente ist genau das, Wasser. Man kann dem Wasser alle möglichen Wirkstoffe unterjubeln, aber grundsätzlich reden wir von ganz normalen Wasser. Theoretisch kann man sowohl abgekochtes Leitungswasser als auch Mineralwasser verwenden, allerdings möchte man in der Kosmetik weder Kalk noch Mineralien oder Baketerien im Wasser haben. Besser geeignet ist entmineralisiertes, chemisch reines, destilliertes Wasser oder aber Pflanzenhydrolate.

Ich nehme am liebsten Rosenwasser, wobei das aber schon recht teuer ist. Destilliertes Wasser bekommt man hingegen für’n Klicker und’n Knopp. Achte darauf, dass es für Kosmetik bzw. medizinische Zwecke geeignet ist.

Konservierer

Beim Konservierer gehen die Meinungen weit auseinander. Ich mag Chemiekeulen nicht und habe mich deshalb nach einigem Hin und Her für synthetische Duftstoffe wie Heliozimt und Biokons in Wassern und Gelen entschieden (wobei ich auch oft einfach vorkonserviertes Hydrolat als Basis verwende und darüberhinaus gar nicht extra konserviere) sowie Kaliumsorbat in Verbindung mit Alkohol oder Kaliumsorbat in Kombination mit Grapefruitkernextrakt wie auf Meine Kosmetik empfohlen für Lotions und Cremes. Letztere Variante scheint mir die natürlichste zu sein, sie ist theoretisch essbar, gut verträglich und hält was als sie verspricht.

Wer andere Konservierer benutzen möchte, kann das gerne machen. Folge dann einfach der Packungsanweisung.

Zubehör zur Cremeherstellung | Schwatz Katz

Einkaufszettel für Einsteiger

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Meine Zutaten kaufe ich möglichst in Bioqualität bei Dragonspice Naturwaren (Partnerlink) oder Amazon (Partnerlink). Das beste Grapefruitkernextrakt gibt es meiner Meinung nach bei Meine Kosmetik. Der Shop ist ein bisschen veraltet, die Rohstoffe sind es aber nicht!

s. dazu auch Das richtige Zubehör zur Cremeherstellung

Wenn du einfach ohne viel zu überlegen loslegen möchtest, empfehle ich dir mit folgenden Zutaten einzusteigen. Bitte bedenke jedoch, dass ich deinen Hautzustand nicht kenne und du vielleicht den ein oder anderen Wirkstoff selbst aussuchen musst. Schau dir dazu oben die jeweiligen Beschreibungen an.

Basisöl Jojobaöl ist immer eine gute Wahl und für jede Haut geeignet. Ebenso Mandelöl, es zieht tief ein und macht die Haut weich. Bei trockener Haut rate ich zu Aprikosenkernöl, Distel bei fettiger Haut, Hanf- und Leinöl bei Akne.

Wirkstofföl Arganöl für einen strahlenden Teint und Anti-Aging oder Wildrose gegen Rötungen, Narben und Pigmentflecken.

Konsistenzgeber Wer es reichhaltig mag, greift zu (raffinierter) Sheabutter, Mangobutter ist etwas leichter. Aloe Vera Gel ist ebenfalls von Vorteil, weil es nicht nur die Konsistenz verbessert, sondern auch ohne Ende Feuchtigkeit spendet. Würde ich auch jeden Fall nehmen!

Emulgator Ich rate zu Emulsan, das ist anfangs am einfachsten zu handhaben.

Wasser Destilliertes Wasser oder Rosenwasser

Konservierer Ich rate zu reinem Grapefruitkernextrakt in Kombination mit Kaliumsorbat. Wer zu unreiner oder fettiger Haut kann ohne Probleme Alkohol mit Kaliumsorbat als Konservierung nutzen. Alkohol tut das gleiche wie Grapefruitkernextrakt, nämlich Bakterien bekämpfen, und wirkt richtig eingesetzt nicht austrocknend.

Zitronensäure o.ö. zum Einstellen des PH-Werts; s. dazu auch PH-Wert in der Naturkosmetik.

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Schwatz Katz

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22 Kommentare

  1. Marion sagt

    Wow ! Wirklich ein ganz toller informativer Post ! 🙂 Super hilfreich und transparent ! Seh ich das richtig, dass Du bei den Fetten/Konsistenzgebern das Kokosöl (was sonst in der Anleitung für die Tagescreme mitaufgeführt ist) weggelassen hast ? Sonnige Grüße Marion

    • Jasmin Schneider

      Hi Marion,
      das ist richtig. Kokosöl benutze es in fast allen meinen Bodybuttern. Deshalb habe ich es auch in der Tagescreme benutzt. Einfach, um den ersten Schritt ein wenig zu vereinfachen für diejenigen, die vielleicht durch mich angefangen haben zu rühren und es dann eh zuhause haben. Ich habe es hier nicht mit aufgeführt, weil es – möchte man tiefer ins Cremerühren einsteigen – zu wenig Vorteile bringt. Wenn du sowieso neue Öle anschaffst, nimmst du welche, die dir mehr bringen als zarte Haut und leckeren Duft 😉
      Aber ganz weg gelassen habe ich es nicht, es steht bei den Kinderölen mit dabei.
      LG, Jasmin

  2. Hannah sagt

    Hi Schwatz Katz!
    Vielen Dank für diesen tollen Post, sehr hilfreich. Mir haben deine “ Rechnungen“ so gut gefallen, sehr überschaubar.
    Weiter so!
    LG, Hannah

  3. Christine Langer sagt

    Hallo Schwatzkatz!
    Ich bin total begeistert von deiner Seite! Jetzt traue ich mir etwas mehr zu, denn dein Blog ist super verständlich geschrieben. Hänge schon einige Zeit in deiner Seite und lese, lese, lese. Jetzt beginne ich endlich einiges zu verstehen! Danke!!! lg chrissi

  4. Patrick sagt

    Hallo,

    ein sehr informativier Post. Allerdings habe ich beim überfliegen mit einem Satz so meine Probleme: „Wer es reichhaltig mag, greift zu (raffinierter) Sheabutter“. Alles in allem stört es mich an dem „raffiniert“. Durch das raffinieren gehen viele Inhaltsstoffe der Kakaobutter verloren. Wenn es nun gerade nicht darauf ankommt, dass sie schön aussieht, sondern das sie gut pflegt, wäre *unraffinierte* Sheabutter wesentlich reichhaltiger.

    Viele Grüße

    • Jasmin Schneider

      Hallo,
      beim Überfliegen des informativen Posts, wie du schreibst, sind dir leider die Klammern um raffiniert durch die Lappen gegangen (raffiniert); später dann leider auch die Sheabutter, denn unten schreibst du ja Kakaobutter.
      Zur Information: Bio Sheabutter wird im Allgemeinen so sanft desodoriert, dass kaum etwas von ihren hautrelevanten Inhaltsstoffen verloren geht, ihr Geruch kommt allerdings abhanden, was vielen Selbstrührern entgegen kommt, denn der ist nicht so wirklich angenehm – deshalb die Klammern.
      Kakaobutter dagegen würde ich niemals raffiniert verwenden wollen, denn 1. ist ihr Geruch angenehm und 2. gehen beim Raffinieren von Kakaobutter tatsächlich zu viele hautrelevanten Inhaltsstoffe verloren.
      „Reichhaltig“ bezieht sich in der Kosmetik weniger auf Inhaltsstoffe, sondern auf den Fettgehalt und – das kann ich dir versichern – Sheabutter ist eine der reichhaltigsten Buttern überhaupt, egal ob raffiniert oder unraffiniert.
      Wie dem auch sein, jeder kann ja letztlich für sich selbst entscheiden, ob er raffinierte oder unraffinierte Butter verwenden möchte, alles eine Frage des Geschmacks (und der Klammern).
      Schöne Grüße

  5. Ute sagt

    Hallo Jasmin,

    nu isser endlich da, der Karton mit all den Rohstoffen für die ersten selbstgemachten Cremes. Erstmal alles durchsortiert und geguckt, was ich das überhaupt bestellt habe (natürlich nach den bei dir ausgesuchten Rezepten 😉 ) Na ja, und überall steht drauf „kühl und dunkel“ oder „kühl und trocken“ lagern. Wie kühl ist denn nun kühl? Reicht der Keller oder muss das alles in den Kühlschrank…? Unser Keller hat ca. 16 Grad. Und was ist mit Anbrüchen? Ich denke da vor allem an das Aloe-Vera-Gel, an Hydrolate und Öle? Wo lagerst du denn das ganze Zeugs?

    Vielen lieben Dank für deine Info!

    Viele Grüße, Ute

  6. Flow sagt

    Hallo,
    du erwähnst oben „Wer zu unreiner oder fettiger Haut kann ohne Probleme Alkohol mit Kaliumsorbat als Konservierung nutzen“. Was für ein Alkohol meinst du denn? Bzw, welchen genau kann ich kaufen?

  7. Hi!

    Verwendest Du raffinierte oder unraffinierte Butter? Und warum die eine und nicht die andere?
    Gibt es da große Unterschiede für das Endprodukt?

    Dein Blog ist super!
    Schon mal vielen Dank!

    • Jasmin Schneider

      Unraffinierte Rohstoffe sollen mehr Wirkstoffe enthalten, riechen jedoch meistens auch nach ihrem Ursprung, was einem nicht immer zusagt. Den Geruch kannst du auch im Endprodukt noch wahrnehmen. Ich persönlich verwende möglichst unraffinierte Rohstoffe von guter (Bio)-Qualität, es sei denn, die raffinierte Form ist FÜR MICH in irgendeiner Weise „besser“ wie z.B. kann ich den Geruch von unraffinierter Sheabutter nicht in Cremes ertragen, weshalb ich hier zur schonend raffinierten Variante greife.
      Wie du es machen sollst, kannst du nur selbst entscheiden. Informiere dich einfach im Netz über raffinierte und unraffinierte Öle und Buttern und teste ein wenig für dich selbst. Meiner Meinung nach gibt es kein Richtig oder Falsch, sondern es kommt auf deine Haut an und wie sie Rohstoffe an- und aufnimmt.

      • Alex sagt

        Großes Dankeschön für deine ausführliche Antwort!

        Du hast mich mit deinen Rezepten so begeistert, dass ich nun auch durchstarten und viele Sachen selber machen möchte 🙂
        Kannst du mir vielleicht noch sagen, was ich für den Start unbedingt brauche? Findest du, dass ich Shea-, Kakao- und Mangobutter brauche? Oder reichen z.B. zwei davon?

        • Jasmin Schneider

          hahahhaaaa, jaja, die Sache mit der Entscheidung. Die musst du aber wirklich selber treffen. Schau dir einfach die Erklärungen zu den einzelnen Rezepten und Rohstoffen an und entscheide, was du davon brauchst oder auch nicht 😉
          Viel Spaß,
          Jasmin
          P.S. Irgendwann hat man eh alle =;) *teufelchen*

  8. Barbara sagt

    Hallo Jasmin,
    vielen Dank für diesen informativen Post! Vielleicht kannst du mir auch bei einem kleinen problem weiterhelfen.. Mir passiert es manchmal, dass sich Wasser und Öl nicht wirklich verbinden, obwohl ich die von dir genannten Komponente verwende. Ich schaue auh immer darauf, dass Öl und Wasser in etwa gleich heiß sind, was manchmal nicht so leicht ist wenn ich in die Ölphase erst zum Schluss noch ganz wenig der Wirkstofföle hineingebe.
    Hast du eine Lösung, was ich nun mit der „unverbundenen“ Creme machen kann? Sie wäre zu teuer um sie nicht zu verwenden. 🙁
    Beste Grüße und danke!!

    • Jasmin Schneider

      Hallo Barbara,
      probier mal mit einem Tropfen oder zwei Fluidlecithin, das hilft ganz oft. Auch Xanthan ist hier ganz oft von großem Nutzen.
      LG und viel Erfolg,
      Jasmin

  9. Sabrina sagt

    Hi Jasmin,
    deine Seite ist super toll gemacht und gefällt mir echt gut! 😉 🙂
    Ich suche schon ein Weilchen nach Creme-und-Co-Rezepten ohne PALMÖL, da ich es auch nicht vertreten kann, dass der traumhafte Regenwald abgeholzt wird.
    Auf der Suche bin ich auch auf die Seite http://www.regenwald-statt-palmoel.de/images/Inhaltsstoffliste_Palmoel.pdf gestoßen. Hier stehen alle Inhaltsstoffe, die Palmöl verwenden.
    Leider ist da auch Cetylalkohol dabei. :‘-(
    Vielleicht findest du auch hier einen tollen Ersatz wie bei der Lamecreme?

    Liebe Grüße
    Sabrina

    • Jasmin Schneider

      Der Cetylalkohol von Aromazone enthält kein Palmöl. Einfach genau schauen oder ggf. den Versand genauer befragen. Alternativ freue ich mich sehr über Tipps von außen.

      • Sabrina sagt

        Hi Jasmin,
        super, Danke dir!
        Dann schaue ich da gleich mal nach *erleichtert* 😀 🙂 😉

        LG Sabrina

  10. Jörg sagt

    Guten Tag Jasmin

    danke für die tollen Tipps zur Crem Herstellung
    nun kann auch ich das selber „tun“, und bin nicht mehr auf die Rohstoffe aus der Apotheke angewiesen.

    Nun zu meinem Anliegen, ich bin auf der Suche nach Algenextrakten, nur „Bio“.
    und welche Basiscrem ist hierzu zu empfehlen.
    Ich nutze diese fertige Crem mit Erfolg als Anwendung meiner Neurodermitis
    Mfg
    Jörg

    • Jasmin Schneider

      Hallo Jörg,
      mit Algen habe ich noch nicht gearbeitet. In Creme zerfallen sie zu schnell, sie sind eher für Frischkosmetik geeignet, aber da kann ich dir nicht weiterhelfen, sorry.
      LG, Jasmin

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