Alle Artikel mit dem Schlagwort: vegane Kosmetik

15 + Beauty Rezepte mit Kakaobutter

Der Spätsommer steht bereits vor der Tür und wer seine Haut schon einmal auf Herbst und Winter vorbereiten möchte, macht mit Kakaobutter immer einen guten Deal! Kakaobutter ist hautfreundlich, leicht zu erwerben und meiner Meinung nach das Beste zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen. Nicht nur, wer zu trockener Haut neigt, wird von Kakaobutter begeistert sein, sondern auch wer im Winter die Heizung aufdreht, tut gut daran, sich entsprechend zu wappnen. Und weil sie darüber hinaus so vielseitig ist, habe ich sie schon so häufig verwendet, dass ihr auf der Katz über fünfzehn Beauty Rezepte mit Kakaobutter findet. Und da sind nicht mal die mit eingerechnet, in denen ihr zum Beispiel Sheabutter durch Kakaobutter ersetzen könnt! Viel Spaß beim Stöbern.

»Eisbär«, das ultimative Sommerdeo

Vor kuzem ist mir eine Plakatwand mit Werbung für ein bekanntes Herrendeo (Name erwähne ich aus werberechtlichen Gründen nicht) aufgefallen, das mit seiner kühlenden Wirkung angibt. Da dachte ich mir, hey, Sommerdeo können wir DIY-Ladies auch! Dementsprechend habe ich mein kleines Küchenlabor aufgebaut und begonnen zu experimentieren. Ich musste diesmal aber gar nicht lange nach einer guten Lösung suchen, denn es gibt auf der Katz inzwischen so viele tolle Deos, ich habe einfach meinen derzeitigen Favoriten, das Caramel Lime Deofluid als Basis genommen, und es mit Menthol aufgepimpt. Menthol ist dafür bekannt, eine chillende Wirkung auf der Haut zu hinterlassen. Und selbstverständlich ist das Sommerdeo ohne Aluminium!

Caramel Lime Deofluid Alu- & Natronfrei

Endlich habe ich ein weiteres aluminiumfreies Deo ohne Natron gemixt, das ich mit euch teilen möchte! Wie immer kann ich nicht garantieren, dass es unter jeder Achsel so gut wirkt wie unter denen meiner fünf Versuchskaninchen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten von euch hellauf begeistert sein dürften! Zur Wirksamkeit obendrauf habe ich ihm einen so leckeren Duft verpasst, dass nun auch die Freunde meiner Versuchskaninchen dringend das Rezept brauchen. Heehee, so macht Mixen Spaß! Zumal ich auch diesmal vollkommen auf Palmölanteile verzichten konnte, was nicht ganz einfach ist in der Deoecke der Naturkosmetik. Worauf wartet ihr noch? Hier kommt das Rezept!

Latte Macchiato Bodybalm mit Murumuru Butter

Ah, ich hab mal wieder was Neues entdeckt: Murumuru Butter, eine ganz besonders pflegeintensive Pflanzenbutter, die man auch als veganes Lanolin verwenden kann. Ihr müsst sie einfach mal probieren, sie glättet und nährt die Haut ganz wunderbar, gereizte Stellen entspannen sich und die Hautoberfläche sieht einfach gesund aus. Murumuru Butter wird auch in künftigen Rezepten keine Fremde sein, denn wie ich halt so bin, habe ich sie einfach mal in alles reingemixt und bin begeistert. Unter den Rezepten findet sich diese hübsche Bodybalm in Latte Macchiato Optik. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass sie eine tolle Geschenkidee ist, auch wenn die Herstellung ein wenig Geduld verlangt. Sie wird wie eine Whip gerührt, gleicht in ihrer Konsistenz allerdings mehr einem Pflegebalsam, das sich satt auf die Haut aufträgt, aber nicht aufliegt.

»NaturalBra« Schoko-Tonka Bodylotion

Nachdem ich endlich einen leicht zu verwendenden Emulgator ohne Palmöl gefunden habe, gibt es nun die lang ersehnte Bodylotion auf Schwatz Katz! Dass ich sie „NaturalBra“, also Natur-BH genannt habe, liegt an dem Rohstoff Kigeline, auf den die straffende Wirkung der Bodylotion zurückgeführt werden kann. Kigeline ist ein Extrakt aus den Früchten des Leberwurstbaums, der in Afrika seit Generationen zur Brustformung eingesetzt wird. Deshalb bezeichnet man Kigeline als „natürlichen Büstenhalter“. Das i-Tüpfelchen der Bodylotion ist ihr besonderer Geruch aus Kakao- und Tonka Extrakt. So wird deine Haut nicht nur optimal gepflegt, sondern du riechst auch noch zum Anbeißen!

»Hydra Warrior« Feuchtigkeitsserum deluxe

Letzte Woche habe ich den »Green Warrior« vorgestellt, ein einfaches Gesichtswasser aus Aloe Vera Extrakt 200:1. Heute zeige ich, wie man den Warrior mit Hyaluronsäure und Co aufpimpt, um seine feuchtigkeitsspendende Wirkung zu intensivieren. Das entstehende Feuchtigkeitsserum – ich hab’s um in der Superheldensprache zu bleiben, »Hydra Warrior« getauft, kann wie der »Green Warrior« solo unter einer Creme und als Zusatz in Cremes und Lotions benutzt werden. Ganz ähnlich wie beim Minus 10 Serum kann man die Verwandlung der eigenen Haut quasi beobachten. In Null Komma nix wirkt sie frischer und glatter, die Ausstrahlung gewinnt und man fühlt sich einfach gut.

Sommercreme mit Emulgator ohne Palmöl

Dieses Jahr haben wir einen Sommer, der seinen Namen verdient. Es ist heiß und selbst ich als Quarkgesicht bekomme Farbe! Leider auch in Form von Pigmentflecken und deshalb habe ich mir eine leichte Sommermilch als Tagescreme ausgedacht, die von sich aus einen natürlichen Lichtschutzfaktor aus Ölen mitbringt. Allerdings schützen Öle allein nicht ausreichend vor schädlicher Strahlung, weshalb ich zusätzlich Parsun hinzugegeben habe (mehr zu Parsun findest du weiter unten im Text). Außerdem trage ich auf Nase und Wangen mineralischen Sonnenschutz (LSF 20) auf. Ich meide zudem die Mittagssonne und setze mich nicht ungeschützt in die pralle Pracht. Mir war außerdem wichtig, einen Emulgator ohne Palmöl zu benutzen und selbstverständlich fehlt auch die richtige Pflege für heiße Tage in Form von genug Feuchtigkeit nicht. Ein schöner Nebeneffekt des neuen Emulgators ist die absolut zarte Haut, die er hinterlässt. Da nistet sich so schnell keine Falte mehr ein!

»Ratzfatz« Abschminköl mit Lysolecithin

Wenn man viel selbstmacht, gibt es manchmal verrückte Zufälle, die sich aus…, uhm, Faulheit ergeben, gell? Und so ein Zufall war mir vor meinem Mallorca Urlaub im Februar hold, sodass ich ein Rezept aus ihm machen konnte: »RatzFatz«, ein Abschminköl mit Lysolecithin. Okay, streng genommen darf ich natürlich nicht „Abschminköl“ sagen, denn es ist Lysolecithin, in anderen Worten ein leichter Emulgator, enthalten. Aber wer mich kennt weiß, dass ich weniger auf Terminologien denn auf Ideen stehe und darum sag ich halt Abschminköl. Das Lysolecithin ist darin, damit ich die Reste nach dem Abschminken besser herunter bekomme. Öl allein stößt Wasser ab, sodass die Haut nach dem Abschminken immer noch einen Teil davon zurückbehält, egal wie sehr du auch rubbelst (was du ja nicht sollst). Durch den Emulgator verbindet sich Öl mit Wasser und du kannst die Matsche viel besser herunternehmen! So dämmt das Ratzfatz Abschminköl die Gefahr von Make Up Resten, die sich irgendwo verkapseln und frech werden (ich spreche von Unreinheiten) oder gar pochenden Vulkanen (Akne) ein. Kannst ja mal reinschauen!

Wundheilbalsam mit wertvollem Tamanuöl

Wer immer mal wieder kleinere Wunden hat, weiß um die Entlastung, die einem ein gutes Wundheilbalsam zukommen lässt. Unerlässlich ist ein Wundheilbalsam nach einer Operation. Wer hat schon Lust mit dicken Narben herum zu laufen? Der Wundheilbalsam mit Tamanuöl ist besonders für wunde und verletzte Haut geeignet, hilft ihr, sich schneller zu regenerieren, und pflegt sie schon während der Heilphase glatt, sodass erst gar keine Erhebungen durch Narben entstehen. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass kein Wasserbad notwendig ist, weil du nix einschmelzen musst und es nur ganz wenige Rohstoffe braucht. Tatsächlich reichen ein Basisöl, etwas Sheabutter und als i-Tüpfelchen besagtes Tamanuöl – und es wirkt!

Katzenklodeo mit natürlichem Mandarinenaroma

Heute gibt’s ein kleines DIY für Katzenhalter: Katzenklodeo mit natürlichem Mandarinenaroma. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich kann Katzenstreu mit Duftzusatz überhaupt nicht ertragen. Ich mag Katzenstreu ohne jeglichen Geruch am liebsten. Aber wir würden ja nicht von Katzenklos reden, wenn da nicht Geschäfte drin abgewickelt würden. Und nun ja, so hübsch die Biester ja sein mögen, auch sie kacken keine Honigkuchen! Ganz zu schweigen von Katzenpippi. Da hört auch schon mal ein Liebhaberherz auf zu schlagen, nicht wahr? Drum habe ich mir ein Gemisch überlegt, dass man sowohl zum Säubern der Toilette als auch zum Auffrischen der Streu benutzen kann. Im Gegensatz zu künstlichen Aroma-Streus riecht mein Puder frisch nach Mandarine (kann man auch rauslassen) und durch den Zusatz von Natron bindet er eine ganze Weile üble Gerüche.

Schoko-Kokos Duschbutter gegen Winterhaut

Kennt ihr das? Im Winter hat man einfach keine Lust, stundenlang nackig irgendwo zu sitzen und sich glatt zu pflegen. Doof daran ist, dass gerade in der Zeit unsere Haut mehr Aufmerksamkeit braucht, denn sie neigt dazu, trocken und rissig zu werden. Besonders an den Beinen, ganz zu schweigen von den Füßen, die ohnehin um Hingabe betteln. Seit Jutta ihre zauberhafte Crème Brulée Bodymelts mit uns geteilt hat, mische ich meine Bodybutter immer mit Lysolecithin, weil sie dann keinen Fettrand hinterlässt und ich sie direkt unter der Dusche oder beim Baden verwenden kann. Spart Zeit und im Winter zufälliges Erfrieren auf dem Wannenrand! Und so habe ich aus einer normalen Bodywhip eine Duschbutter aus Kakaobutter und Kokosöl gemacht! Durch den Zusatz von Mineralerde pflegt die Duschbutter nicht nur, sondern reinigt auch sanft und sieht obendrein verdächtig nach Schokomousse aus.

Lavendel Bodysahne für blütenzarte Beine

Ätherisches Lavendelöl gehört zu den absoluten Must-Haves in der Aromatherapie. Es ist gut verträglich und hat ein breites Wirkspektrum. Man kann gutes Lavendelöl sogar unverdünnt auf die Haut aufbringen, z.B. bei kleineren Verletzungen, Stichen und sogar bei blauen Flecken als Nothelfer. Es beruhigt umgehend, lässt die Nerven entspannen und den Verletzungsstress gehen. Außerdem wirkt sein Aroma Rastlosigkeit entgegen. Ich persönlich mag den Duft, weil er mich an Lavendelblüten erinnert, deren Farbe ich einfach liebe. Darum habe ich die Lavendelsahne mit lila Farbpigment eingefärbt. Geht fix und ist einfach zu handhaben. Die Lavendel Bodysahne ist auf Mangobutterbasis, wirkt leicht wie eine Creme, zieht schnell ein, hinterlässt ein Frischegefühl und blütenzarte Haut, genau das Richtige für Winterbeine!