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Wenn alles so einfach wäre

»Happy Kopfhaut« Mein bester Tipp für eine zufriedene Kopfhaut

»Happy Kopfhaut« mein bester Tipp wie du rasch zu einer zufriedenen Kopfhaut findest | Schwatz Katz

Stell dir vor, deine Suche nach einer zufriedenen Kopfhaut hätte ein Ende. Du gehörst offiziell zu der gefühlt homöopathisch kleinen Gruppe von Menschen, die sich in ihrer (Kopf)haut wohlfühlen. Kein Jucken nach dem Waschen, keine Schuppen auf dem schwarzen Shirt, keine Fetzen, die sich allmählich in deinen Haaren verteilen und spannen tut da oben auch nix mehr. Positiv ausgedrückt, deine Haare und deine Kopfhaut fühlen sich sauwohl und zeigen es auch noch deutlich durch einen natürlichen Glanz. Ich garantiere dir, wenn du keine ernsthaften Hautleiden mit dir herumträgst und meinen Tipp ausprobierst, dann bekommst du genau das: Zufriedene Kopfhaut!

Für zufriedene Kopfhaut über den eigenen Schatten springen

Ich sag’s mal frei heraus: Für eine zufriedene Kopfhaut musst du etwas tun, das dir sehr wahrscheinlich widerstrebt, weil du gewohnt bist, es anders zu machen. Provokant ausgedrückt, könnte ich auch schreiben, weil du gewohnt bist, es falsch zu machen, aber das hab ich ja jetzt nicht gesagt. Miau!

Einfaches Haarshampoo selbermachen | Schwatz Katz

Meine Haare nach meiner erfolgreichen Quest für zufriedene Kopfhaut: Kräftig, natürlich glänzend und so, wie ich sie will!

Werdegang einer unzufriedenen Kopfhaut

Vorausgesetzt, sie haben kein ernsthaftes Hautproblem (dann bitte ab zum Doc!), haben die meisten von uns Probleme mit ihrer Kopfhaut, weil sie dank Werbeversprechen schon so ziemlich alles probiert haben, was der (Naturkosmetik)-Markt so hergibt. Egal ob Glanzshampoo mit oder ohne Silikone, Volumenshampoo, Shampoo für langes Haar, feines Haar, sensible Kopfhaut oder mein persönlicher Negativ-Favorit: Der Welt liebstes Schuppenshampoo für Kopf und Schultern, das so ziemlich alles platt macht, was noch da gewesen ist.

Bitte versteh das nicht falsch. Ich möchte damit nicht sagen, dass es da draußen überhaupt kein Shampoo für dich gibt. Das Shampoo an sich ist meistens nicht das Problem.

Wie du aus einer unzufriedenen eine zufriedene Kopfhaut machst

So, jetzt habe ich dich aber lange genug auf die Folter gespannt und rücke endlich mit der Sprache raus, wie du denn nun zu einer zufriedenen Kopfhaut findest. Ich habe dich ja gewarnt, es wird dir sehr wahrscheinlich nicht gefallen, was ich dir erzähle, aber da ich selbst die Erfahrung gemacht und inzwischen erfolgreich mit vielen Leserinnen geteilt habe, weiß ich, dass es ein guter Weg zur Happy Kopfhaut ist!

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So simpel, dass es beinahe weh tut: Weniger Waschen!

Im Video erkläre ich dir die Vorteile des seltener Haarewaschens. Ja, ich weiß, du hast einen »Pappkopp«, wenn du nicht jeden Tag wäschst und überhaupt, was sollen denn die anderen denken?

Vielleicht solltest du an dieser Stelle aber lieber mal drüber nachdenken, was deine Kopfhaut denkt, denn mit der musst du es noch ein paar Jährchen aushalten. Die erste Person, der du es recht machen solltest, bist also du. Kennst du, Selbstliebe und Selbstakzeptanz – haben wa alle schon mal von gehört. Der Knaller ist, es stimmt auch noch. Geh auf deine eigenen (Haut)-Wünsche ein und deine Tage werden glücklicher. So einfach ist das. Besser als jede Anti-Age Kosmetik.

Trau dich: Wasch dir morgen nicht die Haare

Was sollste jetzt also machen? Ganz einfach, für eine zufriedene Kopfhaut, wasch dir morgen einfach nicht die Haare. BÄÄÄMM! Ich hatte übrigens oben im Video die Haare schon 2 Tage nicht mehr gewaschen. Sie sind lediglich mit Föhn und Bürste ein wenig in Form gebracht.

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Ich wasche heute nur noch alle 3-4 Tage die Haare und bin happy. Manchmal schaffe ich auch eine Woche, aber da ich in der Großstadt lebe, ist das nicht immer so einfach.

Natürlich wird es nicht umgehend besser, wenn du es mal schaffst, dir einen Tag die Haare nicht zu waschen. Immerhin bist du schon vor Jahren vom Weg abgekommen, sonst würdest du dir heute nicht täglich das Haupt schrubben (und dich trotzdem nicht schöner fühlen).

Ich wasche meine Haare maximal alle 3-4, meist sogar 5 Tage und fühle mich damit wohl. Kein Riechen, kein Kleben – nada. Nur normale Haare. Meine Kopfhaut würde es noch länger schaffen, aber da ich in der Großstadt lebe, fühlen sich die Haare selbst bei längerem Warten „staubig“ an. Wenn du also „sauberer“ wohnst, kannst du locker noch 2-3 Tage dranhängen. Miau!

Achtung Erstverschlimmerung

Es kann sein, dass es zuerst ein bisschen schlimmer wird und deine Kopfhaut noch mehr juckt. Bei mir waren die ersten zwei Wochen echt heftig. Ich will jetzt nicht zu weit abdriften, aber das kommt vor allem aus dem Kopf. Beschäftigst du dich mit Persönlichkeitsentwicklung, wird dir das Konzept der limitierenden Glaubenssätze bekannt sein. Unsere Glaubenssätze rund ums Thema Haarewaschen sind zwar nicht so tiefgreifend wie die rund um die eigene Persönlichkeit, haben aber sehr wohl etwas damit zu tun und insofern auch die gleiche Wirkung. Lass uns als Beispiel mal den Satz nehmen, den ich am häufigsten höre, wenn ich jemandem rate, seine Haare nicht so oft zu waschen: „Wenn ich mir nicht jeden Tag die Haare wasche, fängt meine Kopfhaut an zu jucken.“ Und siehe da, dein Hirn denkt, alles klar, nicht gewaschen also juck ich mal. Ja, doch! So einfach sind wir gestrickt.

Glaub niemals deinem Kopfkino

Statt den Satz zu glauben und dem Drang nachzugeben, die Haare zu waschen, lade ich dich ein, einfach mal STOP! zu sagen. Gib dem nervigen Quälgeist im Kopf mal die Stimme von Donald Duck, dann klingt er schon gar nicht mehr so überzeugend. Stell dir deine Kopfhaut stattdessen wie eine Schürfwunde vor, die gerade ausheilt. Was tut die? Sie juckt! Was da juckt, ist also kein Dreck. Das ist deine Kopfhaut, die sich gerade wieder selbst herstellt. Jucken ist in dem Fall ein gutes Zeichen, oder? Wirst sehen, es geht vorbei und wird gut.

Shampoo für zufriedene Kopfhaut

Vielleicht fragst du dich auch nach dem Video noch, welches Shampoo denn nun der Heilsbringer ist. Die Antwort ist: Es ist beinahe egal, welches Shampoo du benutzt! Potenziell sind alle Shampoos sowie Alternativen gleich „schädlich“, wenn man sie exzessiv benutzt (von dem oben genannten Schuppenshampoo würde ich dir allerdings abraten. Benutz es einfach nie wieder).

Will sagen weniger waschen ist der erste und wichtigste Schritt überhaupt.

Anschließend empfehle ich dir ein möglichst sanftes Shampoo, am besten aus dem naturkosmetischen Bereich, weil es weder Silikone noch andere hautbelastende Rohstoffe enthält. Achte beim Kauf allerdings darauf, auch wirklich ein für Naturkosmetik zertifiziertes Shampoo zu kaufen. Viele Labels tun nämlich nur so als ob.

Selbstgemachte Shampoos

Du könntest dir auch ein Schwatz Katz Shampoo rühren, wenn du bereits ein wenig Erfahrung im Selberrühren gesammelt hast. Die sind alle super mild, vegan und frei von Keulen oder Palmöl. Du kannst sie außerdem an deinen Haut- und Haarzustand anpassen.

Alternative Waschmethoden

Auch alternative Waschmethoden haben ihre Berechtigung, solange sie für dich funktionieren. Ich selbst war eine Weile total begeistert von Lavaerde. Leider sind meine Haare über die Zeit ausgetrocknet, sodass ich wieder zu Shampoo gewechselt bin, weshalb ich persönlich es nicht mehr empfehlen würde. Kommst du mit Roggenmehl, reinem Wasser oder Waschpasten gut zurecht, dann mach genau das! Wichtig ist nur, wasch dir seltener die Haare und achte auf deine Haut. Wenn sie sich dauerhaft gegen etwas wehrt, dann lass sie in Frieden und nimm was anderes.

 Ich wünsche dir viel Glück und eine gesunde Kopfhaut!

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Allergikerhinweis

Bitte stelle vor dem Nachmachen sicher, dass du gegen keinen der Inhaltsstoffe allergisch bist. Siehe dazu auch den nächsten Abschnitt „Haftungsausschluss“.

Haftungsausschluss/ Disclaimer

Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf hinweisen, dass ich weder Medizinerin noch Kosmetikerin bin. Alle von mir auf Schwatz Katz getroffenen Aussagen über Wirkungsweisen und Eigenschaften der einzelnen Rohstoffe und Rezepte ergeben sich aus meinen persönlichen Erfahrungen bei ihrer Verwendung. Sie dienen der Information und dem Zeitvertreib und stellen in keiner Weise Heilversprechen dar. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass weder Linderung von Problemen oder gar Krankheiten garantiert oder versprochen werden. Die Inhalte können keine persönliche Beratung, eine Untersuchung oder Diagnose durch einen Arzt oder Therapeuten ersetzen und du solltest meine Information auch nicht dazu nutzen, Eigendiagnosen zu stellen oder dich selbst zu therapieren! In anderen Worten, wenn du meine Rezepte nachmachst, tust du es auf eigene Gefahr.

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5 Kommentare

  1. Lara sagt

    Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass meine Haare und auch meine Kopfhaut viel viel besser geworden sind, seitdem ich nicht mehr täglich und vor allem nicht mehr mit diesem Mist in den Plastikflaschen wasche. Ich hab vor Jahren ein Rezept für ein festes Shampoo im Netz gefunden und dies so nach und nach für meine Haare optimiert. Ich lebe mein Leben sowieso inzwischen ganz oft (wenn es geht) nach der Devise „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ und fahre echt gut damit.

  2. Sabine Oe sagt

    Das ist soooooo wahr….
    Hatte früher immer Probleme mit der Kopfhaut.
    Lösung (für mich passend):
    Wasche mir die Kopfhaut/den Haaransatz inzwischen nur noch 1 x die Woche mit einer Mischung aus Lavaerde, Amla und Reetha (manchmal noch mit Shikakai) angerührt mit Rosen- oder Rosmarinhydrolat und einem Schuss Aloe Vera Gel und 1 Tropfen Mandelöl = keine Kopfhautprobleme mehr, die Haare sind dadurch inzwischen so gesund, dass sie mir ohne jegliche kaputte Spitzen oder Spliss bis über den Popo runter wachsen konnten.
    Und NEIN, ich habe auch am 5ten oder 6ten Tag noch keinen fettigen Ansatz oder muffige Haare.
    Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Die Anpassung von alle 2 Tage waschen zu 1 x die Woche hat schon so 3 Monate gedauert. Aber es lohnt sich durchzuhalten.
    Haarwaschen ist dadurch für mich weg von der Notwendigkeit zur Spa-Einheit geworden.

    • Was für ein toller ergänzender Kommentar von dir! Lieben Dank, dass du dir dafür die Zeit genommen hast!
      Ich habe noch ein Shampoo mit Shikakai im Kopf, ich liebe das Pulver sehr und würde es gerne verarbeiten. Deine Mischung schaue ich mir auch mal an. Ich bin immer neugierig, was für andere funktioniert, denn nach oben ist ja sozusagen immer offen :D
      Und wie gut, dass du erwähnst, dass auch nach 6 Tagen dein Ansatz nicht fettig ist oder die Haare riechen. Genauso ist es! Dinge, die sich Vielwascher überhaupt nicht vorstellen können :D
      Einen schönen Tag wünsche ich dir,
      Jasmin

      • Sabine Oe sagt

        Hab ich gerne gemacht…
        Bis ich die für mich (momentan) ideale Mischung gefunden hatte, hab ich einiges ausprobiert – mit viel Spaß dabei, weil das einfach Laune macht, auch wenn das Ergebnis manchmal nicht den Erwartungen entspricht.
        Ich selbst mag die indischen Pflanzenpulver – weiß aber auch, das der Geruch nicht jeder Nase schmeichelt :-)
        Amla, Reetha und Shikakai sind da noch „harmlos“, wenn es dann aber um Beimischung von anderen Pulver wie z.B. Bockshornkleepulver/Öl geht, muss man das schon mögen :-)
        Was bei empfindlichen Nasen da helfen kann, ist etwas Kapoor Kachli untermischen. Das rückt den Duft in eine „angenehmere“ Richtung.
        Das hilft auch gegen den kräutererdigen Duft, der beim Färben mit Pflanzenhaarfarben noch tagelang in den Haaren nachdurftet.

        Noch ein Tip: wem das Waschen mit Pflanzenpulvern zu wässrig ist, kann ein vorher angesetztes Gel aus Gond Katira (auch Tragant genannt = natürliches Geliermittel) untermischen. Das macht das ganze geliger/geschmeidiger und pflegt noch zusätzlich die Haare. Kann auch pur als Pflege oder Haargel genutzt werden ;-)

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